(Quelle: nd,Christin Odoj)

Energietisch

Energietisch zieht Jahresbilanz nach Volksentscheid

Vor genau einem Jahr scheiterte der Energievolksentscheid denkbar knapp. Was ist aus den großen Ökoplänen des Senats und dem eigens gegründeten Stadtwerk geworden?

(...) Am Wochenende zog der Energietisch ein Jahr nach dem gescheiterten Volksentscheid Bilanz, lud ins »nd«-Gebäude in Friedrichshain zu Gesprächsrunden mit Vertretern von Berlin Energie, angetreten, das Gas- und Stromnetz in städtische Hand zu überführen, und Verantwortlichen von dem im Juli offiziell gestarteten Stadtwerk. Dessen Geschäftsführer Andreas Irmer musste am Sonntag im direkten Austausch mit Michael Efler regelmäßig beschwichtigen, als es um vorzeigbare Erfolge der 100-prozentigen Wasserbetriebe-Tochter ging. Zu dürftig sei das, was das als »Bonsai-Stadtwerk« verspottete landeseigene Unternehmen bis jetzt vorweisen kann. (...)

Artikel: Bei Strom und Gas in der Warteschleife

 

Wir erinnern uns:

abstimmungsergebnis-energietischAbstimmungsergebnis (1)

Berlinweit stimmten im Volksentscheid am 3.11. 83 Prozent der Abstimmenden für Stadtwerke und Stromnetze in Berliner Hand. In allen Bezirken, ob Ost oder West, gab es eine riesige Mehrheit an JA-Stimmen. Dennoch scheiterte der Volksentscheid denkbar knapp am 25 Prozent Zustimmungsquorum (ein Viertel aller Berliner Wahlberechtigten müssen im Volksentscheid zustimmen). 599.565 Berliner*innen unterstützten den Berliner Energietisch.

Details des Volksentscheids

[1] Quelle Energietisch: Grafik und Textauszug