Anti-Atom-Berlin


Wir möchten auf eine Seite verweisen, die auf skrupellose Uranabbau Versuche durch die örtliche Areva Mongol und die Tochterfirma Kogegobi in Argalant hinweist.

Es ist etwas faul in Dornogobi. Die Nomaden der mongolischen Wüstenprovinz klagen über mysteriöse Krankheiten in ihren Viehbeständen, über verseuchtes Wasser und giftigen Staub. (...)

Textauszug: (...) Seit Jahren bereiten Areva Mongol und die Tochterfirma Kogegobi – an denen neben dem Mutterkonzern Areva auch das Mitsubishi-Konglomerat mit 34% beteiligt ist – im Landkreis den Abbau tiefliegender Uranreserven vor. In diesem Rahmen testete Kogegobi 2010 bis 2011 das sogenannte In-Situ-Leaching-Verfahren (“Vor-Ort-Laugung”), das dem Fracking unkonventioneller Schiefergasquellen ähnelt. Kurz nach den ersten Tests trat eine Welle von Fehlgeburten und Missbildungen in den Viehbeständen der Nomaden auf. (...)

Foto Bericht von jib-collective.net: Titel - Das Schweigen der Lämmer

(Quelle: Dirk Seifert)

Tanzania

visiting-manjoni-dodomaInternational conference against uranium miningDie Regierung in Tanzania reagiert auf die in Dar Es Salaam stattfindende internationale Konferenz zum Uranabbau. Dort haben sich Fachleute aus nahezu allen Uranabbau-Ländern der Welt zu einer Konferenz zusammengefunden, um den Einstieg Tansanias in die Uranwirtschaft zu verhindern. Im Guardian Tanzania erläutert der Ministerium für Umwelt und Rohstoffe seine Politik für den Uranabbau und kündigt die baldige Eröffnung der ersten Uranmine des ostafrikanischen Staats an.

Alle Informationen zur Urankonferenz und dem Uranabbau in Tansania »hier«

Canada / Kanada

Uranabbau in Kanada auf dem Gebiet der Cree und Dene

Die weltgrößten Uranminen liegen im Norden der Provinz Saskatchewan, in Canada.

Die „First Nations" der Region haben sich von Anbeginn des Uranabbaus (vor mehr als 30 Jahren) gegen die Uranbergwerke ausgesprochen, ohne ihr Ziel – Anerkennung ihrer vertraglich gesicherten Landrechte und Stopp des Uranabbaus bzw. seine Eingrenzung - zu erreichen.

In den traditionellen Territorien der indigenen Gemeinden im Norden von Saskatchewan, werden Uran, Gold und Diamanten abgebaut. Die kanadische Provinz von Saskatchwan hat ca. 1 Millionen EinwohnerInnen. Die südliche Hälfte ist landwirtschaftlich ausgerichtet (970.000 EinwohnerInnen) und in der nördlichen Hälfte leben ca. 30.000 Menschen, fast ausschließlich Indigene Bevölkerungsgruppen, Cree, Dene und Metis (dazu ein Hintergrundbericht von Günter Wippel.


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