Anti-Atom-Berlin


stop atomwaffen 1Auf dem Bundeswehr-Fliegerhorst Büchel in Rheinland-Pfalz beginnen in diesen Tagen die Vorbereitungen für die Stationierung neuer amerikanischer Atombomben.

Bislang wurde von offiziellen Stellen stets geleugnet, dass sich tatsächlich Atombomben auf dem Luftwaffenstützpunkt Büchel befinden. Den FriedensaktivistInnen, die mit zahlreichen Aktionen Widerstand gegen die Atombomben leisteten, wurde unterstellt, sie kämpften gegen eine Chimäre. Doch der Bericht in der Sendung "Frontal21" zeigt: In Büchel sollen modernisierte Atombomben mit der Bezeichnung B61-12, jeweils mit der vierfachen Sprengkraft einer Hiroshima Bombe, stationiert werden. Es handelt sich hierbei um selbstlenkende Waffen und somit um ein ganz neues Waffensystem. Damit wird der Atomwaffensperrvertrag bewusst unterlaufen.

Luftwaffengeschwader 33 in Büchel trainiert den Einsatz

Das große NATO-Manöver im Oktober dient dazu, auch deutsche Soldaten für den Einsatz der mit Atombomben bestückten Tornados zu trainieren. Neben den enormen Kosten und einer gravierende Lärm- und Luftverschmutzung der Region ist vor allem die Gefahr einer nuklearen Katastrophe sehr viel größer geworden. Wie ist es möglich, dass diese Bundesregierung mit Bundeskanzlerin Angela Merkel, die sich in letzter Zeit als „Schutzengel“ für Flüchtlinge präsentiert, nicht nur den Willen der großen Mehrheit der Bevölkerung in Deutschland und einen eindeutigen Beschluss des Bundestages ignoriert, sondern zudem völkerrechtswidrig agiert.

Nein zur Aufrüstung

Dieser als „Modernisierung“ getarnten Aufrüstung können und wollen wir nicht tatenlos zuschauen. Alle sind aufgerufen, ihrem klaren und deutlichen NEIN zu dieser Politik, die das Szenario von Angst und Bedrohung weiter verschärft, Ausdruck zu verleihen, ihren Protest in vielfältigen Aktionen öffentlich zu machen.

(Textausschnitt von atomwaffenfrei.de übernommen)

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