Anti-Atom-Berlin


Mit einer deutlichen Erklärung stellen sich Anti-Atomorganisationen gegen den Versuch der Atomlobby, so genannte Thorium-Reaktoren als einen Beitrag zum Klimaschutz zu verkaufen. Mit diesem „neuen, alten Hoffnungsträger“ wittert die Atombranche nämlich ihre Chance, sich vor dem Untergang zu retten. (ausgestrahlt)


Nein zur Thorium-Atomkraft

Die unten aufgeführten Anti-Atomorganisationen/Inis unterstützen die No2Tho- Erklärung. Sie tun dies aus verschiedenen Gründen, wie z.B. der Alterung von Kernreaktoren, den Reaktorkatastrophen INES 7 von Tschernobyl und Fukushima, aber auch aus Gründen der Gesundheit, der Sicherheit, der Proliferation (Gefahr der Weiterverbreitung von Atomwaffen), des Terrorismus und der Abfallrisiken aller Arten von Atomkraft. Darüber hinaus steigen die Kosten für die Atomkraft, und es ist notwendig, die erneuerbare Energien mit ihren flexiblen und klimapositiven Ergänzungen (Speicherung, Kraft-Wärme-Kopplung mit Kohlenstoffbindung und -nutzung,....) zu entwickeln.

Aus diesem Grund fordert die No2ThoErklärung die Forschungsinstitute, politischen Entscheidungsträger und alle wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Akteure auf, alle Ressourcen in vollständig erneuerbare, nicht fossile und nicht atomare Energiesysteme zu investieren im Bestreben, damit jegliche Forschung, Entwicklung und Umsetzung der Thoriumatomkraft abzulehnen.

 

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Bericht und Fotos von Arslan Yilmaz

Am 07.08.2018 läutete die Berliner Weltfriedensglocke und Berliner Kriegsgegnerinnen erinnerten ab 18 Uhr im Volkspark Friedrichshain mit einer Gedenkveranstaltung an die Opfer von Hiroshima und Nagasaki. Die Berliner Weltfriedensglocke war 1989 zum 50. Jahrestag des Ausbruchs des Zweiten Weltkrieges aufgestellt worden.
Die Berliner Weltfriedensglockengesellschaft organisierte die Veranstaltung und wurde aktiv unterstützt vom Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg, dem Deutschen Friedensrates e.V., dem Deutsch-Japanischen Friedensforums Berlin e.V., der Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges und der Ärzte in sozialer Verantwortung e.V.

K1024 20180806 185517 1Foto von Arslan Yilmaz

Bericht und Fotos von Arslan Yilmaz

Am 07.08.2018 läutete die Berliner Weltfriedensglocke und Berliner Kriegsgegnerinnen erinnerten ab 18 Uhr im Volkspark Friedrichshain mit einer Gedenkveranstaltung an die Opfer von Hiroshima und Nagasaki. Die Berliner Weltfriedensglocke war 1989 zum 50. Jahrestag des Ausbruchs des Zweiten Weltkrieges aufgestellt worden.
Die Berliner Weltfriedensglockengesellschaft organisierte die Veranstaltung und wurde aktiv unterstützt vom Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg, dem Deutschen Friedensrates e.V., dem Deutsch-Japanischen Friedensforums Berlin e.V., der Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges und der Ärzte in sozialer Verantwortung e.V.

K1024 20180806 185517 1Foto von Arslan Yilmaz

Polizei und Protest in Brokdorf

Die Demo, die die politische Kultur veränderte

Der Widerstand gegen das AKW Brokdorf hat die Debatte über bürgerliche Grundrechte in Deutschland stark beeinflusst. Seit dem Brokdorf-Beschluss des Bundesverfassungsgerichts von 1985 heißt es: Im Zweifel immer für die Versammlungsfreiheit.

"Wehrt Euch, leistet Widerstand! Gegen die Atomwirtschaft im Land …"

Heute sind die Maßstäbe der Brokdorf-Entscheidung Allgemeingut – mindestens in der Theorie. Klar ist etwa vor dem G20-Gipfel, dass trotz zu erwartender Ausschreitungen Demonstrationen möglich sind – und geschützt werden, wie Bundesinnenminister Thomas de Maizière betont.

Nun wir haben gesehen, was Politiker wie Thomas de Maizière in der Realität von Versammlungsfreiheit hält...

» Deutschlandfunk Kultur: Die Demo, die die politische Kultur veränderte

(Quelle: donaukurier.de - Johannes Greiner)

Wackersdorf

Wuchtig steht das große Holzkreuz mit der schmerzgekrümmten Jesusfigur im stillen Taxöldener Forst. Man sieht ihm seine bewegte Geschichte nicht gleich an, die mitten in ein entscheidendes Kapitel der deutschen Atompolitik reicht – und in eine der erbittertsten Auseinandersetzungen zwischen Bürgerwillen und Staatsgewalt in der Geschichte der Bundesrepublik.

HolzkreuzHier bei Wackersdorf in der Oberpfalz sollte in den 80er Jahren eine Wiederaufarbeitungsanlage für abgebrannte Brennelemente aus Atomkraftwerken – kurz WAA – gebaut werden – der Schlussstein des Atomenergie-Kreislaufs. Kurz zuvor war der Braunkohletagebau in Wackersdorf eingestellt worden, die Arbeitslosenzahl war hoch. Die „industriegewohnte“ Bevölkerung werde die Plutoniumfabrik schon tolerieren, so das Kalkül des damaligen Ministerpräsidenten Franz Josef Strauß. Er sollte sich täuschen.

Pressemitteilung 24.08.2016

die gruenen atommuell rostfaesser gorlebenHerkunftsseite - Bündnis 90/Die GrünenImmer neue Rostfässer tauchen im Zwischenlager Gorleben auf. Vor einem Jahr begann eine "Auslagerungskampagne". Die Lagerungsgenehmigung für Rollreifenfässer, die in den 90er Jahren ursprünglich in das – inzwischen geschlossene, weil havarierte – Endlager Morsleben verbracht werden sollten, läuft 2019 aus. Insgesamt 1.300 Fässer müssen in der GNS-Anlage in Duisburg, mitten in einem Wohngebiet, neu konditioniert werden. Die derzeitigen Planungen sehen den letzten der voraussichtlich 15 Transporte Mitte 2017 vor. Wohin sie im Anschluss gebracht werden, ist bisher unbekannt.

(Quelle: Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow - Dannenberg e.V.)

DBE

Ermittlungen gegen die DBE

BI Umweltschutz: Ging es in Gorleben mit rechten Dingen zu?

Ermittlungen des Bundeskartellamts gegen die Betreiberfirma des Schacht Konrad, die Deutsche Gesellschaft zum Bau und Betrieb von Endlagern für Abfallstoffe (DBE), haben auch die Gorleben-Gegner_innen auf den Plan gerufen. Die DBE betreibt auch das sogenannte Erkundungsbergwerk im Salzstock Gorleben, ausgestattet mit einem Vertrag, in dem das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) der Firma einen Gewinn in Höhe von 3,25 Prozent jährlich garantiert, wenn sie selbst tätig wird, und 1,5 Prozent, wenn sie Subunternehmer beauftragt.

Date: Thu, 29 Mar 2012 15:29:05 +0200

PRESSEERKLÄRUNG

Berliner Senat setzt sich über alle Sicherheitsbedenken hinweg. Der Atom-Forschungsreaktor Wannsee bleibt ein hochgradiges Risiko für die Bevölkerung

Vor Abschluss der "ergebnisoffenen Prüfung“ durch das Abgeordnetenhaus Berlin und trotz enormer Sicherheitsbedenken, die von Sachverständigen in bisher zwei Ausschuss-Sitzungen des AGH vorgetragen wurden, ist der

Forschungsreaktor vom Betreiber, dem Helmholtz-Zentrum Berlin (HZB),
am Mittwoch, den 28. 03. 2012
wieder in Betrieb genommen worden.

Damit setzt sich der Senat als atomrechtliche Aufsichtsbehörde mit seiner Genehmigung für die Wiederinbetriebnahme über alle im Parlament und in der Öffentlichkeit vorgebrachten Sicherheitsbedenken hinweg. Zudem werden weder das im April zu erwartende Gutachten der Reaktorsicherheitskommission (RSK) zu den drei noch laufenden Forschungsreaktoren in Deutschland, noch das voraussichtlich Ende 2012 vorliegende Gutachten der Entsorgungskommission (ESK) zu den Zwischenlagern abgewartet (ein vollgepacktes Zwischenlager mit unklarem Inhalt befindet sich ebenfalls auf dem Gelände des HZBs).

Nach wie vor haben wir den Eindruck, dass der Berliner Senat im Rahmen seiner Sorgfaltspflicht nicht gewillt zu sein scheint, die Gefahr radioaktiver Verseuchung überhaupt ernst zu nehmen. Damit muss endgültig Schluss sein!

Deshalb werden wir morgen, den 30. 03. 2012 um 18.00 Uhr erneut vor dem Werkstor des HZB Hahn-Meitner-Platz 1 demonstrieren.


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