Anti-Atom-Berlin


(Quelle: RobinWood Blog)

Atomtransporte

ACL Klettern Antiatom c Pay Numrich 4Kletterprotest zum Jahrestag des Großbrandes des Atomfrachters Atlantic Cartier im Hamburger Hafen (Pay Numrich) *Atomlobby versucht auf dem rechtlichen Weg das Umschlagverbot von Kernbrennstoffen über Bremer Häfen auszuhebeln.

(...) Gestern hat sie damit vor dem Verwaltungsgericht in Bremen einen Teilerfolg errungen. Das Gericht beschloss, die Frage, ob die Sperrung für Atomtransporte verfassungsgemäß sei, dem Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe vorzulegen. Begründung: Der Bereich der “friedlichen Nutzung der Kernenergie” sei “ausschließlich dem Bundesgesetzgeber vorbehalten”. Außerdem verstoße die Regelung gegen den Grundsatz der Bundestreue, der eine Umgehung der Gesetzgebungskompetenz des Bundes durch Landesrecht verbietet. (PM v. 9.7.15 des Bremer Verwaltungsgerichts)

Geklagt hatten drei Firmen, die bei der Brennelemente-Fertigung und Atomtransporten gut im Geschäft sind: die RWE-Tochter Advanced Nuclear Fuels, die Nuclear Cargo Service und die Gesellschaft für Nuklearservice (GNS).  (...)

(Quelle: © juragentur.de)

Castor

Das Niedersächsische Oberverwaltungsgericht (OVG) in Lüneburg will umfassenden Beweis über die Sicherheit von Castor-Transporten nach Gorleben erheben. Das entschied das jetzt das OVG, damit setzen die Lüneburger Richter eine bereits zwei Jahre alte Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts um.

Die rechtliche Auseinandersetzung begann, weil zwei AnwohnerInnen gegen den Castor-Transport im November 2003 wegen der Gefahren durch Atommüll-Transporte klagten. Das OVG hatte diese
Klage abgewiesen, weil nicht „drittschützend“ für einzelne Bürger. Im März 2013 wurde diese Entscheidung vom Bundesverwaltungsgericht aufgehoben.

Beim Betrieb der Atomkraftwerke selbst sei der „Drittschutz“ unumstritten. Bei den Castor-Transporten könne nichts anderes gelten, so die Leipziger Bundesrichter zur Begründung.

 

Artikel im juraforum.de: OVG Lüneburg will Beweis für Castor-Transportsicherheit erheben

(Quelle: contrAtom)

Atomtransporte

25. Februar: Autobahn-Aktionstag in NRW – “Atomtransporte quer durch NRW stoppen”

achtung-atomtransporteBildquelle contrAtom Anti-Atomkraft-Initiativen und Umweltverbände aus ganz Nordrhein-Westfalen sowie dem angrenzenden Weserbergland rufen für Samstag, 25. Februar, zu einem landesweiten Autobahn-Aktionstag auf. Mit Autokorsos, Kundgebungen sowie Aktionen an Autobahnbrücken und Autobahnraststätten verstärken die Anti-Atomkraft-Initiativen ihren politischen Druck und fordern von der Bundes- und Landesregierung einen sofortigen Stopp aller Atomtransporte sowie die Stilllegung der Atomanlagen in der Region. Außerdem wollen sie auf die ungelöste Entsorgung des Atommülls an den Atomstandorten in Jülich, Duisburg, Ahaus und Gronau hinweisen.

„Mit dem Autobahn-Aktionstag demonstrieren die Anti-Atomkraft-Initiativen quer durchs ganze Land genau dort, wo Atomtransporte stattfinden. Wir werden nicht länger hinnehmen, dass hochgefährliche Atomtransporte über die Autobahnen oder Bahnstrecken der Region rollen – zum Atomausstieg gehört der Stopp der Atomtransporte. Hier müssen die Bundes- und Landesregierung endlich aktiv werden,“ erklärten die Initiativen gemeinsam.(...)

Artikel: http://www.contratom.de/... 

(Quelle: contrAtom, 22. Februar 2012)

Atomtransporte

Blockadeaktion auf der Hauptzufahrtsstraße zum Hafen

atomtransporte-blockadeAus Protest gegen die Atomtransporte über Bremerhaven gab es heute eine kurze Blockadeaktion auf der Hauptzufahrtsstraße zum Hafen. Am frühen Nachmittag stoppten 20 AktivistInnen den Verkehr auf der Cherbourger Straße in beiden Fahrtrichtungen und installierten ein großes Transparent: “Atomtransporte unmöglihc machen!”.

Schnell staute sich der Verkehr (überwiegend LKWs) mehrere hundert Meter. Mit Flugblättern wurden die Blockierten auf den Hintergrund der Aktion hingewiesen. Während einige erboste Trucker sich nur schwer besänftigen liessen und sogar ein Messer gezückt wurde, äußerten andere Verständnis. Polizei traf erst ein, als die gut 15 minütige Blockade schon aufgelöst wurde – alle AktivistInnen entschwanden unbehelligt.(...)

Artikel: http://www.contratom.de/... 

(Quelle: SofA)

Urantransport

(Hinweis: Um die Bilder vergrößert anzusehen, mit der Maus anklicken.)

bild 1Atomtransport in Emsdetten AtomkraftgegnerInnen ist es heute erneut gelungen, einen geheimen Uranzug mit 9 langen Waggons aus der Urananreicherungs-anlage (UAA) Gronau aufzudecken:

Start war gegen 12.05 Uhr an der UAA, 12.45 Uhr Borghorst, 13.18/13.48 Uhr 2x Münsteraner Hauptbahnhof, 14.15 Emsdetten, 14.45 Uhr Ankunft Bad Bentheim. Dort stand der Zug 5,5 Stunden bis 20.10 Uhr und fuhr dann zurück über Rheine (20.29 Uhr) Richtung Osnabrück.

(Quelle: anti-atom-aktuell)

Internationales - Atommüll-Transport

Atommüll-Transport

Am Dienstag, 11. Oktober 2011 wird es wieder einen Transport mit hoch-radioaktiven Abfällen aus der Niederländischen Atomanlage COVRA in Vlissingen nach La Hague in Frankreich geben. Als Grund für diesen Transport wird angegeben, dass in Frankreich 90-95% des Abfalls wieder zu neuem Brennstoff aufbereitet wird um den Abfall zu begrenzen. (...)

(Quelle: dpa, proplanta)

Fukushima - Seiju Sugeno lässt den Blick über seine Reisfelder schweifen, die an diesem kalten Februarmorgen von einer dünnen Schneeschicht bedeckt sind.

Letztes Jahr haben hier erstmals seit dem Atomunfall wieder Kinder gespielt», erzählt der Biobauer und lächelt. «Lange Zeit konnten sich die Kleinen draußen nur mit Schutzmasken bewegen.

Acht Jahre sind vergangen, seit am 11. März 2011 ein starkes Erdbeben und ein gewaltiger Tsunami im Kernkraftwerk Fukushima einen Super-Gau auslösten - und das Leben von Familien wie die von Sugeno, die seit unzähligen Generationen in dieser einstigen Kornkammer Japans beheimatet sind, für immer verändern sollte.

Fukushima ist 50 Kilometer von Sugenos Heimatort Nihonmatsu entfernt. Seit der Katastrophe kämpft der Biobauer für den Erhalt seiner seit Tausenden von Jahren vom Reisanbau geprägten Heimat - und um seine Existenz. (...)

Artikel: Fukushima vor acht Jahren - Ein Biobauer kämpft für seine Heimat

(Quelle: NRhZ, von Franz Alt, Sylvia Kotting-Uhl und Peter Kleinert)

Japan

Vor vier Jahren, am 11. März 2011, hat die Dreifach-Katastrophe in Nordost-Japan (Erdbeben, Tsunami und Atomunfall) weite Teile dieser Region verwüstet. Am nachhaltigsten sind die Folgen des Reaktorunfalls. Die Strahlenbilanz ist inzwischen stark zurückgegangen. Aber: noch leben die meisten der 160.000 Flüchtlinge in der 20-Kilometer-Zone um den Reaktor in Notunterkünften. Der AKW-Betreiber Tepco hat erst Ende Februar 2015 zugegeben, dass seit einem Jahr hochverstrahltes Regenwasser vom Dach des Reaktors 2 ins Meer fließt. 300 Tonnen Grundwasser strömen täglich in die verseuchte Anlage und treten verstrahlt wieder aus. 7.000 Arbeiter sind mit den Problemen an den drei havarierten Reaktoren beschäftigt.

40 Jahre, so Tepco, werde es dauern bis die zerstörten Reaktoren abgewrackt sind. Ausgerechnet am 4. Jahrestag, so berichten japanische Medien, soll ein Zwischenlager für den Strahlenschrott aus den Meilern wie für das verstrahlte Erdreich um Fukushima eröffnet werden. Dieser strahlende Müll war bisher an 75.000 Orten vorläufig gelagert. Das Zwischenlager soll den gefährlichen Abfall 30 Jahre behalten. Was danach damit geschehen soll, weiß niemand, so wenig wie es weltweit auch nur ein einziges atomares Endlager gibt, das diesen Namen verdient. (...)

Artikel: Demonstration zu Fukushima: Ja!

(Quelle: netzfrauen)

Fukushima

Die radioaktive Belastung in Fukushima erreicht dreieinhalb Jahre nach dem schweren Atomunfall neue Höchststände. Und da 2020 in Tokio die Olympischen Sommerspiele stattfinden sollen, bemüht sich die japanische Regierung deshalb seit Monaten darum, die Situation in Fukushima als völlig kontrolliert darzustellen. Die japanische Hauptstadt liegt nur gute 200 Kilometer vom Katastrophengebiet entfernt.

Auch drei Jahre nach Beginn der Reaktorkatastrophen von Fukushima, mit drei explodierten Reaktoren und dem explodierten Abklingbecken in Reaktor 4, die schlimmste Nuklearkatastrophe seit Tschernobyl, herrscht weiter Unklarheit über die genaue Lage vor Ort (...)

251.000 Becquerel pro Liter Wasser wurden in der Nähe von Kühlwassertanks gemessen. Diese Rekordwerte warden aufgrund der starken Regenfälle nach einem Taifun zurückgeführt, so die Verantwortlichen, Erklärungen über Sicherungsmaßnahmen, Fehlanzeige.

Artikel: Fukushima: Rekordstrahlung! Es wird verschwiegen, vertuscht und beschönigt – Olympia 2020 in Tokio


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