Anti-Atom-Berlin


(Quelle: eichhoernchen)

Amtsgericht Potsdam

Amtsgericht Potsdam stellt Verfahren gegen Kletteraktivistin ein.

fuldabrueckeQuelle: blog.eichhoernchen - Abseilaktion gegen Castor - FuldatalbrückeVor dem Amtsgericht Potsdam wurde in den vergangenen Monaten gegen UmweltaktivistInnen der Gruppe "Brückentechnologie" vor der Amtsgericht Potsdam wegen Ordnungswidrigkeiten verhandelt.

Hintergrund der Verhandlungen war eine spektakuläre Kletteraktion an einer über 70 Meter hohen ICE-Brücke gegen den Castortransport nach Gorleben 2010. Der Castorzug kam damals für mehre Stunden in Altmorschen bei Kassel zum Stehen. Die Verfahren gegen 3 AktivistInnen der Gruppe wurden bereits im Februar 2013 bei einer mündlichen Verhandlung eingestellt worden.

(Quelle: scharf-links, von Bernhard Clasen )

International

Kaliningrad: 100 Personen demonstrieren gegen AKW

Hundert Anti-Atom Aktivisten gingen am 1. Oktober 2011 trotz eines Demonstrationsverbotes der Behörden im russischen Kaliningrad auf die Straße. Ihre Forderung: die Bevölkerung der zwischen Polen und Litauen gelegenen russischen Exklave solle in einem Referendum zu ihrer Haltung zum geplanten Atomkraftwerk befragt werden. Trotz des Verbotes der Aktion ließ die Polizei die Demonstration gewähren, die sich nach einer Stunde auflöste. (...)

(Quelle: robinwood.de)

Bure

Im Wald Lejuc, die von der Andra illegal eingerichtete Mauer ist gefallen!

LE MUR BOIS LÉJUC 2 390x520Die Mauer der Endlager-Baustelle wird eingerissen und redekoriertEin Gerichtsbeschluss aus dem 1. August schreibt der ANDRA vor, Genehmigungen für die Bauarbeiten von CIGÉO im Wald innerhalb der kommenden sechs Monaten nachzuholen (was in diesem Zeitraum nicht möglich ist). Andernfalls muss die ANDRA den alten Wald der Gemeinde von Mandres-en-Barrois wieder Instand setzen. Die ANDRA denkt jedoch offensichtlich keine Sekunde daran. Mehrere Hundert Menschen kamen aus diesem Grund am Sonntag 14. August zusammen, um den Wald selbst wieder Instand zu setzen!

Canada / Kanada

Protest gegen das Atommüll-Endlager in Provinz Saskatchewan, Canada

walkWalk Against Nuclear Waste

In der Provinz von Saskatchewan, Kanada ist für den 27.07.11 ein 820 Kilometer langer Protestmarsch von Pinehouse nach Regina geplant. Mit dem Marsch soll eine Mediale Öffentlichkeit und Mobilisierung gegen das geplante Atommüll-Endlager in Saskatchewan erreicht werden. Während des Marsches werden für eine Petition Unterschriften gesammelt, die später in Regina im Parlament übergeben werden soll.

(Quelle:Spreadnews, 05.10.2011, Autor: jp)

International

In Belgien ereignete sich am Dienstagnachmittag in einer Wiederaufarbeitungsanlage ein Unfall. Die Atomanlage “Belgoprocess” befindet sich in der Nähe der niederländischen Grenze. Drei Menschen wurden durch Plutonium, das in geringer Menge freigesetzt wurde verstrahlt, teilte die Nachrichtenagentur “Belga” mit.

Ein Mitarbeiter der Atomanlage, sowie zwei Inspekteure der Internationalen Atomenergie-Behörde (IAEA) und der europäischen Atomgemeinschaft Euratom wurden Opfer radioaktiver Belastung, als bei einer routinemäßigen Inspektion überraschend ein Behälter mit Plutonium auf den Boden herabfiel. Bei dem Zwischenfall sei nur eine “extrem kleine Menge” freigesetzt worden, sagte ein Sprecher des Unternehmens “Belgoprocess”. Die kontaminierten Personen würden nun medizinisch untersucht. (...)

spreadnews Artikel: http://www.spreadnews.de

Wir möchten auf eine Seite verweisen, die auf skrupellose Uranabbau Versuche durch die örtliche Areva Mongol und die Tochterfirma Kogegobi in Argalant hinweist.

Es ist etwas faul in Dornogobi. Die Nomaden der mongolischen Wüstenprovinz klagen über mysteriöse Krankheiten in ihren Viehbeständen, über verseuchtes Wasser und giftigen Staub. (...)

Textauszug: (...) Seit Jahren bereiten Areva Mongol und die Tochterfirma Kogegobi – an denen neben dem Mutterkonzern Areva auch das Mitsubishi-Konglomerat mit 34% beteiligt ist – im Landkreis den Abbau tiefliegender Uranreserven vor. In diesem Rahmen testete Kogegobi 2010 bis 2011 das sogenannte In-Situ-Leaching-Verfahren (“Vor-Ort-Laugung”), das dem Fracking unkonventioneller Schiefergasquellen ähnelt. Kurz nach den ersten Tests trat eine Welle von Fehlgeburten und Missbildungen in den Viehbeständen der Nomaden auf. (...)

Foto Bericht von jib-collective.net: Titel - Das Schweigen der Lämmer

(Quelle: Dirk Seifert)

Tanzania

visiting-manjoni-dodomaInternational conference against uranium miningDie Regierung in Tanzania reagiert auf die in Dar Es Salaam stattfindende internationale Konferenz zum Uranabbau. Dort haben sich Fachleute aus nahezu allen Uranabbau-Ländern der Welt zu einer Konferenz zusammengefunden, um den Einstieg Tansanias in die Uranwirtschaft zu verhindern. Im Guardian Tanzania erläutert der Ministerium für Umwelt und Rohstoffe seine Politik für den Uranabbau und kündigt die baldige Eröffnung der ersten Uranmine des ostafrikanischen Staats an.

Alle Informationen zur Urankonferenz und dem Uranabbau in Tansania »hier«

Canada / Kanada

Uranabbau in Kanada auf dem Gebiet der Cree und Dene

Die weltgrößten Uranminen liegen im Norden der Provinz Saskatchewan, in Canada.

Die „First Nations" der Region haben sich von Anbeginn des Uranabbaus (vor mehr als 30 Jahren) gegen die Uranbergwerke ausgesprochen, ohne ihr Ziel – Anerkennung ihrer vertraglich gesicherten Landrechte und Stopp des Uranabbaus bzw. seine Eingrenzung - zu erreichen.

In den traditionellen Territorien der indigenen Gemeinden im Norden von Saskatchewan, werden Uran, Gold und Diamanten abgebaut. Die kanadische Provinz von Saskatchwan hat ca. 1 Millionen EinwohnerInnen. Die südliche Hälfte ist landwirtschaftlich ausgerichtet (970.000 EinwohnerInnen) und in der nördlichen Hälfte leben ca. 30.000 Menschen, fast ausschließlich Indigene Bevölkerungsgruppen, Cree, Dene und Metis (dazu ein Hintergrundbericht von Günter Wippel.

(Quelle: neues-deutschland)

Urenco

AKW-Kritiker Matthias Eickhoff über unkontrollierbare Folgen eines Verkaufs der Urananreicherungsfirma Urenco

Interview

Die Firma Urenco ist Spezialist für Urananreicherung und hat einen Weltmarktanteil von 31 Prozent im Bereich der Brennstoffe für Atomkraftwerke. Sie gehört zu je einem Drittel den deutschen Energiekonzernen RWE und E.on sowie den Niederlanden und Großbritannien. Die Bundesregierung hat weitreichende Mitsprache- und Vetorechte. Jetzt soll die Firma, die eine Anreicherungsanlage in Gronau betreibt, für mindestens zehn Milliarden Euro verkauft werden. Warum warnen Atomkraftgegner davor?

Die Urananreicherung ist ein zentrales Element beim Betrieb von Atomanlagen. Natürliches Uran wird in Zentrifugen angereichert, um später Brennelemente für den Einsatz in Atomkraftwerken herstellen zu können - dieser Anreicherungsprozess ist aufwendig und gefährlich.


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