Dienstag, den 26. Jan. 2016:  Am zukünftigen Atommüll-Endlagerstandort in Bure, hat es durch einen Erdrutsch in einer unterirdischen Galerie einen Toten und einen Schwerverletzten gegeben.

Am 15. Mai 2002 geschah bereits ein Arbeitsunfall für das Projekt Cigeo. Ein junger Mann von 33 Jahren war während der Ausgrabung von einer der beiden Zugangsschächte in 226 Metern gestorben. Sein Name war Eric Joly.

In Bure ist bislang ein sogenanntes unterirdisches "Labor" existent (dort ereignete sich der Unfall) in dem archäologische Untersuchungen und Bauarbeiten für das eigentliche atomare Endlager für mittel – und hochradioaktiver Abfälle (das noch nicht genehmigt ist) stattfinden. Das Projekt heißt CIGEO (centre industriel de stockage géologique).

Die Erde wird in der ganzen Gegend insbesondere in der Nähe des "Labors" und von dem ehemaligen Bahnhof Luméville (dort wo die CASTOR-Bahn gebaut werden soll) unterirdisch durchwühlt. Die Regierung hat inzwischen öffentlich bekannt gegeben, dass CIGEO 25 Milliarden Euro kosten wird. EDF/AREVA sagen 20 Milliarden, die ANDRA, die für die Umsetzung von CÌGEO zuständig ist, sagt 34 Milliarden.  (Quelle: cattenom-non-merci)