Anti-Atom-Berlin


(Quelle: umweltinstitut)

Tschernobyl

München, 29. April 2015 – In der Sperrzone um den havarierten Reaktor Tschernobyl sind gestern heftige Waldbrände ausgebrochen, die schwersten seit mehr als 20 Jahren. Das Feuer wütet, angefacht durch starke Winde, auf einer Fläche von 400 Hektar Wald und hat sich dem Atomkraftwerk bereits bis auf 20 Kilometer genähert. Mehr als 300 Einsatzkräfte versuchen, das Feuer unter Kontrolle zu bekommen.  (...)

Artikel: Waldbrände bedrohen Tschernobyl

(Quelle: Dirk Seifert)

AREVA

Der Stolz der Grande Nation bald ein Scherbenhaufen? 2014 erzielt der französische Atomgigant einen “Rekordverlust von 4,8 Milliarden Euro”… “Seither arbeitet die sozialistische Regierung von Präsident François Hollande an einem Rettungsplan.” AREVA steht mit dem Rücken zur Wand. Die Misere spitzt sich zu, weil ausgerechnet der neue Super-Reaktor von einer Krise zur nächsten Pannen taumelt. Der Reaktordruckbehälter des EPR-Neubau in Flamaville hat Mängel, die einen kompletten Austausch erforderlich machen könnten. (...)

Artikel: Krise der Atomkonzerne: Französischer Atomgigant AREVA vor dem Super-GAU

(Quelle: tagesspiegel, Angie Pohlers)

Tschernobyl-Jahrestag

Da der Flohmarkt, hier die simulierte Katastrophe: Ärzte fordern das Aus des Wannsee-Reaktors und spielen Super-GAU, auf den Tag genau 29 Jahre nach Tschernobyl. Statt Jodtabletten verteilen sie Bonbons.

Mit einem gelben Schutzanzug bekleidet steht Alex Rosen vor einem Dekontaminationszelt auf der Schwedter Straße am Mauerpark. (...) „Die Medien berichten, dass es eine Explosion und ein Feuer gab, schwarzer Rauch hängt über dem Helmholtz-Zentrum Berlin." Dort befindet sich der Forschungsreaktor, 23 Kilometer entfernt in Wannsee. Hier habe es kurz zuvor einen Zwischenfall gegeben, verkündet der Mediziner. Weil die atomare Wolke nun wahrscheinlich auch Prenzlauer Berg erreicht habe, sollten sich alle Bürger zum Zelt begeben, um dort versorgt zu werden. (...)

(Quelle:  .ausgestrahlt)

Gemeinsame Pressemitteilung zu AKWs Hinkley Point C

Umwelt- und Verbraucherverbände lösen Beschwerdewelle aus.

Bereits über 75.000 Menschen haben sich einer offiziellen Beschwerde der EWS bei der EU-Kommission angeschlossen, um gegen die Genehmigung massiver staatlicher Sub­ventionen für den Neubau des britischen AKWs Hinkley Point C zu protestieren. Die Mas­senbeschwerde wird von über 30 nationalen und internationalen Umweltverbänden und Bürgerinitiativen unterstützt, darunter die Deutsche Umwelthilfe, .ausgestrahlt und GLOBAL 2000.

"Gemeinsam mit Zehntausenden Bürgerinnen und Bürgern wollen wir den politischen Druck auf die EU-Kommission erhöhen und die angekündigten Klagen Österreichs und Luxem­burgs vor dem Europäischen Gerichtshof flankieren" Sebastian Sladek (EWS)

Artikel: Gemeinsame Pressemitteilung

(Quelle: nd)

Repression

Aktivisten in Zentral- und Südamerika besonders gefährdet

Nach der Entwicklungsorganisation »Global Witness« werden immer öfter UmweltaktivistenInnen am helllichten Tag erschossen, entführt, bedroht oder wie Terroristen behandelt. Die Dunkelziffer könnte weitaus höher liegen. London: Mindestens 116 Umweltschützer starben im vergangenen Jahr, die meisten davon in Zentral- und Südamerika. Damit hat die Zahl der ermordeten Aktivisten 2014 um 20 Prozent zugenommen, erklärt die Entwicklungsorganisation »Global Witness« am Montag in London. (...)

Neues Deutschland: Zahl getöteter Umweltschützer weltweit stark gestiegen

(Quelle: von APA/AFP)

Akw in Akkuyu

Ankara - In der Türkei hat der Bau für das erste Atomkraftwerk des Landes begonnen. Energieminister Taner Yildiz und der Chef der russischen Atomenergiebehörde Rosatom, Sergej Kirijenko, legten am Dienstag in einer feierlichen Zeremonie den Grundstein für das Kraftwerk russischer Bauart in Akkuyu in der Provinz Mersin an der Mittelmeerküste.

Ohne Atomkraft gebe es keine Entwicklung, erklärte Yildiz. Eine aufstrebende Türkei könne nicht ohne Atomkraft auskommen. Atomkraftgegner protestieren nicht zuletzt wegen der Erdbebengefahr in dem Gebiet gegen das Projekt.

(Quelle: taz, Reimar Paul)

Asse

Die Gefahren des Atommülllagers Asse werden von offizieller Seite mal so, mal so bewertet – offenbar auch nach politischen Opportunitätserwägungen.

Unter Tage im Atommülllager Asse pustet ein riesiges Rohr feinen Salzstaub auf die Fässer mit radioaktiven Abfällen, 120 Tonnen am Tag. „Wir machen die Asse für alle Zeiten dicht", sagt Ingenieur Jürgen Möller. Gefahren? Ach wo.

(Quelle: spreadnews)

Fukushima

Roboter steckt in Sicherheitsbehälter fest: Wie der Betreiber des Kernkraftwerks Fukushima Daiichi berichtet, kam es beim ersten Einsatz eines Roboters im Sicherheitsbehälter von Reaktor 1 zu einer Störung.

Der 60 Zentimeter lange Roboter war zunächst wie geplant durch ein Rohr eingeführt worden und führte Messungen von Temperatur und Strahlung durch. Auch die übertragenen Kamerabilder gaben keine Hinweise auf technische Probleme.

Doch gegen 14:10 Uhr stoppte der Roboter plötzlich, nachdem er zwei Drittel seiner geplanten Strecke zurückgelegt und 14 der 18 eingeteilten Bereiche durchquert hatte. Die Techniker erklären, man sei nicht mehr in der Lage den Roboter zu bewegen, obwohl dieser noch auf übermittelte Befehle reagiere und weiterhin Daten sende.

(Quelle: merkur-online)

Japan setzt auf Atomstrom

Tokio (dpa) - Japan setzt ungeachtet der Atomkatastrophe in Fukushima von vor vier Jahren auch in Zukunft auf Atomenergie. Ein vom Industrieministerium erwogener Energiemix sieht für das Jahr 2030 einen Anteil von Atomstrom von etwa 21 bis 22 Prozent vor. Das berichtete die japanische Wirtschaftszeitung "Nikkei".

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