Anti-Atom-Berlin


(Quelle: Kölnische Rundschau)

Tschernobyl

Fast 30 Jahre nach der Atom-Katastrophe von Tschernobyl entsteht in der „Todeszone" ein neuer Schutzmantel für den explodierten Reaktor. Die Arbeiten in der vom Krieg gezeichneten Ukraine sind nur dank internationaler Finanzhilfe möglich. (...)

Artikel: Arbeiter bauen neue Schutzhülle für Tschernobyl

(Quelle: ndr.de)

Schacht Konrad

2010 07 06 104445Quelle: blogs.ausgestrahlt.deRund 500 Menschen haben am Donnerstag in Salzgitter gegen ein Atommüll-Endlager im ehemaligen Bergwerk Schacht Konrad protestiert.

(...) Der Protest richtete sich vor allem gegen eine mögliche Erweiterung des Atommülllagers: Der Schacht Konrad ist bislang für gut 300.000 Kubikmeter Abfall genehmigt. Bereits jetzt ist das einzige Endlager für schwach- und mittelradioaktiven Müll aber zu klein. Dass die Bundesregierung die Lagerung einer größeren Menge Atommülls im Schacht Konrad prüft, hat der Staatssekretär im Bundesumweltministerium, Jochen Flasbarth, am Donnerstag bestätigt. (...)

NDR Artikel: Schacht Konrad: Demo gegen mögliche Erweiterung

(Quelle: BI Wannseereaktor dichtmachen)

Pressemitteilung

Politiker glänzten durch Abwesenheit

 Am Abend des 05.03.2015 hatte die BI Wannseereaktor dichtmachen eingeladen zur Infoveranstaltung über den Katastrophenschutz mit dem Titel „Kernschmelze und kein Plan?" Es war eine gut besuchte Veranstaltung mit 70 Personen. Eingeladen waren der Bezirksbürgermeister Herr Kopp, der Landesbranddirektor Herr Gräfeling und die zuständige Senatorin Frau Kolat.

PM: BI Wannseereaktor dichtmachen » weiterlesen

(Quelle: badische-zeitung)

Akw Fessenheim

29 Vorfälle allein im Jahr 2014: Die Diskussion um das Akw Fessenheim reißen nicht ab. Jetzt versicherte Frankreichs Umweltministerin Royal, an der bisherigen Zielsetzung festzuhalten.

Derzeit stehen die beiden Blöcke des Atomkraftwerks Fessenheim still – und geht es nach dem Willen des französischen Präsidenten François Hollande, wird dies ab 2017 dauerhaft der Fall sein.

(Quelle: klimaretter.info)

EON

Nach anhaltenden Verlusten zieht der Stromkonzern die Reißleine: Ab 2016 soll unter Eon nur noch ein Ökostrom-Verteilnetz-Unternehmen firmieren, das Geschäft mit der fossilen und atomaren Stromerzeugung wird in eine noch namenslose neue Gesellschaft ausgelagert.

Einen echten Coup landete am späten Sonntagabend der größte deutsche Energiekonzern Eon: Der Konzern werde sich, teilte er den Medien lapidar mit, künftig auf erneuerbare Energien, Energienetze und Kundenlösungen konzentrieren und die Geschäftsfelder konventionelle Erzeugung, globaler Energiehandel sowie Exploration und Produktion in eine neue, eigenständige Gesellschaft überführen. Diese Aufspaltung in zwei Gesellschaften, die ab Anfang 2016 gelten soll, resultiere aus der neuen Konzernstrategie, die der Aufsichtsrat verabschiedet habe. (...)

Artikel: Eon spaltet sich Ökoimage zurecht

(Quelle: BI Lüchow-Dannenberg)

Sébastien Briat

Kundgebung und Einweihung einer Gedenktafel Vor 10 Jahren, am 7. November, kam der französische Atomkraftgegner Sébastien Briat ums Leben. Er versuchte mit seinen Mitstreiter_innen der Gruppe Carpe Diem den Castor-Zug von La Hague nach Gorleben bei Avricourt in der Nähe von Nancy zu blockieren. Sébastien Briat wurde beim Passieren des schnell fahrenden Zuges einen Meter neben dem Gleis stehend vom Fahrtwind erfasst, auf die Schienen geschleudert und überfahren. Er starb noch am Unfallort. (...)

(Quelle: Hamburger Abendblatt)

Castor-Transporte

Energiekonzern klagt zudem auf 380 Millionen Euro Schadensersatz wegen des Atomausstiegs.

Am 8. Oktober 1984, auf den Tag genau vor 30 Jahren, kamen die ersten Atommüllfässer vom Kernkraftwerk Stade nach Gorleben ins Zwischenlager für hoch radioaktiven Müll. Jetzt klagt der Energiekonzern E.on vor dem Oberverwaltungsgericht (OVG) Lüneburg mit dem Ziel, die Castor-Transporte ins Wendland wieder aufzunehmen. Der Konzern will auch wegen der hohen Kosten nicht hinnehmen, die letzten 26 Behälter aus Frankreich und England in anderen Zwischenlagern an Standorten von Kernkraftwerken unterzubringen. (...)

Artikel: Hamburger Abendblatt: E.on will weitere Castor-Transporte

(Quelle: Greenhouse Infopool)

Japan

Nach der Katastrophe von Fukushima will Japan wieder Strom aus Atomkraft produzieren. Die Regierung erlaubt nun das Wiederanfahren eines Reaktors in der Nähe eines aktiven Vulkans.

Mehr als drei Jahre nach der Nuklearkatastrophe von Fukushima will Japan zwei stillgelegte Atomreaktoren wieder hochfahren - und zwar nahe einem aktiven Vulkan. Die Atomaufsicht bewilligte am Mittwoch einen Sicherheitsplan für den Neustart der Atomanlage Sendai, wie die Nachrichtenagentur Kyodo berichtete. Das Kraftwerk im südwestlichen Zipfel Japans, der Präfektur Kagoshima, liegt rund 50 Kilometer entfernt vom Vulkan Sakurajima auf der Insel Kyushu. (...)

Artikel: Japan fährt AKW neben aktivem Vulkan hoch


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