Anti-Atom-Berlin


(Quelle: klimaretter.info)

EON

Nach anhaltenden Verlusten zieht der Stromkonzern die Reißleine: Ab 2016 soll unter Eon nur noch ein Ökostrom-Verteilnetz-Unternehmen firmieren, das Geschäft mit der fossilen und atomaren Stromerzeugung wird in eine noch namenslose neue Gesellschaft ausgelagert.

Einen echten Coup landete am späten Sonntagabend der größte deutsche Energiekonzern Eon: Der Konzern werde sich, teilte er den Medien lapidar mit, künftig auf erneuerbare Energien, Energienetze und Kundenlösungen konzentrieren und die Geschäftsfelder konventionelle Erzeugung, globaler Energiehandel sowie Exploration und Produktion in eine neue, eigenständige Gesellschaft überführen. Diese Aufspaltung in zwei Gesellschaften, die ab Anfang 2016 gelten soll, resultiere aus der neuen Konzernstrategie, die der Aufsichtsrat verabschiedet habe. (...)

Artikel: Eon spaltet sich Ökoimage zurecht

(Quelle: BI Lüchow-Dannenberg)

Sébastien Briat

Kundgebung und Einweihung einer Gedenktafel Vor 10 Jahren, am 7. November, kam der französische Atomkraftgegner Sébastien Briat ums Leben. Er versuchte mit seinen Mitstreiter_innen der Gruppe Carpe Diem den Castor-Zug von La Hague nach Gorleben bei Avricourt in der Nähe von Nancy zu blockieren. Sébastien Briat wurde beim Passieren des schnell fahrenden Zuges einen Meter neben dem Gleis stehend vom Fahrtwind erfasst, auf die Schienen geschleudert und überfahren. Er starb noch am Unfallort. (...)

(Quelle: Hamburger Abendblatt)

Castor-Transporte

Energiekonzern klagt zudem auf 380 Millionen Euro Schadensersatz wegen des Atomausstiegs.

Am 8. Oktober 1984, auf den Tag genau vor 30 Jahren, kamen die ersten Atommüllfässer vom Kernkraftwerk Stade nach Gorleben ins Zwischenlager für hoch radioaktiven Müll. Jetzt klagt der Energiekonzern E.on vor dem Oberverwaltungsgericht (OVG) Lüneburg mit dem Ziel, die Castor-Transporte ins Wendland wieder aufzunehmen. Der Konzern will auch wegen der hohen Kosten nicht hinnehmen, die letzten 26 Behälter aus Frankreich und England in anderen Zwischenlagern an Standorten von Kernkraftwerken unterzubringen. (...)

Artikel: Hamburger Abendblatt: E.on will weitere Castor-Transporte

(Quelle: Greenhouse Infopool)

Japan

Nach der Katastrophe von Fukushima will Japan wieder Strom aus Atomkraft produzieren. Die Regierung erlaubt nun das Wiederanfahren eines Reaktors in der Nähe eines aktiven Vulkans.

Mehr als drei Jahre nach der Nuklearkatastrophe von Fukushima will Japan zwei stillgelegte Atomreaktoren wieder hochfahren - und zwar nahe einem aktiven Vulkan. Die Atomaufsicht bewilligte am Mittwoch einen Sicherheitsplan für den Neustart der Atomanlage Sendai, wie die Nachrichtenagentur Kyodo berichtete. Das Kraftwerk im südwestlichen Zipfel Japans, der Präfektur Kagoshima, liegt rund 50 Kilometer entfernt vom Vulkan Sakurajima auf der Insel Kyushu. (...)

Artikel: Japan fährt AKW neben aktivem Vulkan hoch


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