Anti-Atom-Berlin


(Quelle: taz, Reimar Paul)

Asse

Die Gefahren des Atommülllagers Asse werden von offizieller Seite mal so, mal so bewertet – offenbar auch nach politischen Opportunitätserwägungen.

Unter Tage im Atommülllager Asse pustet ein riesiges Rohr feinen Salzstaub auf die Fässer mit radioaktiven Abfällen, 120 Tonnen am Tag. „Wir machen die Asse für alle Zeiten dicht", sagt Ingenieur Jürgen Möller. Gefahren? Ach wo.

(Quelle: spreadnews)

Fukushima

Roboter steckt in Sicherheitsbehälter fest: Wie der Betreiber des Kernkraftwerks Fukushima Daiichi berichtet, kam es beim ersten Einsatz eines Roboters im Sicherheitsbehälter von Reaktor 1 zu einer Störung.

Der 60 Zentimeter lange Roboter war zunächst wie geplant durch ein Rohr eingeführt worden und führte Messungen von Temperatur und Strahlung durch. Auch die übertragenen Kamerabilder gaben keine Hinweise auf technische Probleme.

Doch gegen 14:10 Uhr stoppte der Roboter plötzlich, nachdem er zwei Drittel seiner geplanten Strecke zurückgelegt und 14 der 18 eingeteilten Bereiche durchquert hatte. Die Techniker erklären, man sei nicht mehr in der Lage den Roboter zu bewegen, obwohl dieser noch auf übermittelte Befehle reagiere und weiterhin Daten sende.

(Quelle: merkur-online)

Japan setzt auf Atomstrom

Tokio (dpa) - Japan setzt ungeachtet der Atomkatastrophe in Fukushima von vor vier Jahren auch in Zukunft auf Atomenergie. Ein vom Industrieministerium erwogener Energiemix sieht für das Jahr 2030 einen Anteil von Atomstrom von etwa 21 bis 22 Prozent vor. Das berichtete die japanische Wirtschaftszeitung "Nikkei".

(Quelle: faz.net/nwzonline.de)

AKW Emsland

Das Atomkraftwerk Emsland musste nach einer Leckage für einige Tage vom Netz. Anders als zunächst vorgesehen soll es erst am Dienstag wieder Strom liefern. Anti-Atomkraft-Initiativen fordern das Aus für den Meiler.

Das wegen einer Leckage vom Netz genommene Atomkraftwerk Emsland in Lingen wird wieder hochgefahren. Die defekte Dichtung einer Armatur sei repariert worden, sagte RWE-Sprecher Lothar Lambertz am Samstag. Allerdings werde die Anlage voraussichtlich erst am Dienstag wieder Strom ins Netz einspeisen, hieß es am Abend.

(Quelle: ndr.de)

Schacht Konrad

2010 07 06 104445Quelle: blogs.ausgestrahlt.deRund 500 Menschen haben am Donnerstag in Salzgitter gegen ein Atommüll-Endlager im ehemaligen Bergwerk Schacht Konrad protestiert.

(...) Der Protest richtete sich vor allem gegen eine mögliche Erweiterung des Atommülllagers: Der Schacht Konrad ist bislang für gut 300.000 Kubikmeter Abfall genehmigt. Bereits jetzt ist das einzige Endlager für schwach- und mittelradioaktiven Müll aber zu klein. Dass die Bundesregierung die Lagerung einer größeren Menge Atommülls im Schacht Konrad prüft, hat der Staatssekretär im Bundesumweltministerium, Jochen Flasbarth, am Donnerstag bestätigt. (...)

NDR Artikel: Schacht Konrad: Demo gegen mögliche Erweiterung

(Quelle: BI Wannseereaktor dichtmachen)

Pressemitteilung

Politiker glänzten durch Abwesenheit

 Am Abend des 05.03.2015 hatte die BI Wannseereaktor dichtmachen eingeladen zur Infoveranstaltung über den Katastrophenschutz mit dem Titel „Kernschmelze und kein Plan?" Es war eine gut besuchte Veranstaltung mit 70 Personen. Eingeladen waren der Bezirksbürgermeister Herr Kopp, der Landesbranddirektor Herr Gräfeling und die zuständige Senatorin Frau Kolat.

PM: BI Wannseereaktor dichtmachen » weiterlesen

(Quelle: badische-zeitung)

Akw Fessenheim

29 Vorfälle allein im Jahr 2014: Die Diskussion um das Akw Fessenheim reißen nicht ab. Jetzt versicherte Frankreichs Umweltministerin Royal, an der bisherigen Zielsetzung festzuhalten.

Derzeit stehen die beiden Blöcke des Atomkraftwerks Fessenheim still – und geht es nach dem Willen des französischen Präsidenten François Hollande, wird dies ab 2017 dauerhaft der Fall sein.

(Quelle: klimaretter.info)

EON

Nach anhaltenden Verlusten zieht der Stromkonzern die Reißleine: Ab 2016 soll unter Eon nur noch ein Ökostrom-Verteilnetz-Unternehmen firmieren, das Geschäft mit der fossilen und atomaren Stromerzeugung wird in eine noch namenslose neue Gesellschaft ausgelagert.

Einen echten Coup landete am späten Sonntagabend der größte deutsche Energiekonzern Eon: Der Konzern werde sich, teilte er den Medien lapidar mit, künftig auf erneuerbare Energien, Energienetze und Kundenlösungen konzentrieren und die Geschäftsfelder konventionelle Erzeugung, globaler Energiehandel sowie Exploration und Produktion in eine neue, eigenständige Gesellschaft überführen. Diese Aufspaltung in zwei Gesellschaften, die ab Anfang 2016 gelten soll, resultiere aus der neuen Konzernstrategie, die der Aufsichtsrat verabschiedet habe. (...)

Artikel: Eon spaltet sich Ökoimage zurecht


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