Anti-Atom-Berlin


Quelle: ippnw.de/fukushima-disaster.de

Fukushima

...und mehr als 22.000 Kinder mit neuen Zysten und Knoten

Am 18. Mai wurden die neuesten Zahlen der Schilddrüsenkrebsstudie der Präfektur Fukushima veröffentlicht. Inzwischen mussten insgesamt 103 Kinder wegen schnell wachsender oder metastasierter Schilddrüsenkrebsfälle operiert werden. Bei 23 weiteren besteht der akute Verdacht auf Schilddrüsenkrebs. Beunruhigend ist darüber hinaus die Zunahme der abklärungsbedürftigen Befunde während der letzten zwei Jahre: Bei 22.837 Kindern, bei denen im ersten Screening noch gar keine Schilddrüsenanomalien gefunden wurden, stellte man nun im Zweitscreening Zysten oder Knoten fest. Bei 235 von ihnen waren diese sogar so groß, dass eine weitere Abklärung dringend notwendig wurde. In bislang 5 Fällen wurden neue Krebsgeschwüre entdeckt und operiert – eine besorgniserregende Entwicklung, die sich nicht länger durch einen bloßen „Screening-Effekt“ erklären lässt.

In ganz Japan muss zudem mit einer erhöhten Zahl an Schilddrüsenkrebsfällen gerechnet werden. (...)

Trauer

In Erinnerung und Trauer, an den am 29.5.2015 verstorbenen Walter Mossmann, Freund, Wyhl-Aktivist, Liedermacher, Redner, Autor, Journalist...

„Da, wo die Elbe rauskommt aus dem Zaun, der unter Strom steht und schießt,
da, wo die Elbe n’Zaun lang durch die grüne Stille fließt,
steht dreiunddreißig Jahre, viel zu lange schon,
eine zerbrochne Brücke als Sinnbild der Region,
wo rechts und links vom Wasser verwandte Menschen wohn’,
für die der Fluss so breit wie n’Weltmeer ist.
Da denk ich an den Oberrhein, die Grenze zwischen Wyhl und Marckolsheim –
Warum soll so’n Zusammenschluss hier ausgeschlossen sein?
Die Herrn in Ost und West spielen mit uns ein schlimmes Spiel,
schau, unter unsern Füßen brennt derselbe heiße Müll,
und doch sind uns die Nachbarn drüben fremd,
«das Land ist still»
noch ist es still, noch ...
So sing doch, Vogel, sing ...“

(Quelle: greenpeace magazin)

AKW Indian Point

Nach einem Brand ist das Atomkraftwerk Indian Point abgeschaltet worden. Es liegt nur etwa 40 Kilometer von New York entfernt. Tausende Liter Öl sollen in den Hudson-River gelaufen sein.

In der Samstagnacht hatte ein Transformator der Nuklearanlage Feuer gefangen, das teilte der AKW-Beteiber Entergy mit. Er habe sich im nicht-nuklearen Bereich des Kraftwerks befunden. Anwohner berichteten von einer Explosion. Der Meiler wurde daraufhin heruntergefahren  (...)

Artikel: AKW-Unfall nahe New York

 

 Infos zum AKW  Indian Point:

 

(Quelle: Spreadnews)

AKW Fukushima

Schutzmantelentfernung an Reaktor 1 angekündigt:  Wie bereits zuvor bekannt gegeben, will der Kraftwerksbetreiber am 15. Mai mit der Entfernung des Schutzmantels von Reaktor 1 beginnen.

Vorbereitungsarbeiten laufen bereits seit Oktober vergangenen Jahres. Dabei wurden Dachpaneele an Reaktor 1 entfernt und wieder montiert. Zudem war die Versprühung von Bindemitteln gegen radioaktiven Staub erfolgreich getestet worden.

Schutzmäntel wurden nach Ausbruch der Kraftwerkskatastrophe an mehreren Reaktorgebäuden angebracht, um die Ausbreitung von radioaktivem Material einzudämmen und Umwelteinflüsse auf Gebäude zu reduzieren.

Und was gibt es ansonsten neues zu berichten, ach ja, Arbeiter eines Partnerunternehmens von TEPCO entdeckten am letzten Freitag (1.Mai 2015) eine Wasserlache am Fuße des Lagertanks B2. TEPCO geht derzeit davon aus, dass das Wasser aus dem Lagertank stammt und sich auf einer Fläche von 20 x 20 Zentimetern ausbreitete. (...)

Artikel: Spreadnews Japan-Ticker

(Quelle: umweltinstitut)

Tschernobyl

München, 29. April 2015 – In der Sperrzone um den havarierten Reaktor Tschernobyl sind gestern heftige Waldbrände ausgebrochen, die schwersten seit mehr als 20 Jahren. Das Feuer wütet, angefacht durch starke Winde, auf einer Fläche von 400 Hektar Wald und hat sich dem Atomkraftwerk bereits bis auf 20 Kilometer genähert. Mehr als 300 Einsatzkräfte versuchen, das Feuer unter Kontrolle zu bekommen.  (...)

Artikel: Waldbrände bedrohen Tschernobyl

(Quelle: Dirk Seifert)

AREVA

Der Stolz der Grande Nation bald ein Scherbenhaufen? 2014 erzielt der französische Atomgigant einen “Rekordverlust von 4,8 Milliarden Euro”… “Seither arbeitet die sozialistische Regierung von Präsident François Hollande an einem Rettungsplan.” AREVA steht mit dem Rücken zur Wand. Die Misere spitzt sich zu, weil ausgerechnet der neue Super-Reaktor von einer Krise zur nächsten Pannen taumelt. Der Reaktordruckbehälter des EPR-Neubau in Flamaville hat Mängel, die einen kompletten Austausch erforderlich machen könnten. (...)

Artikel: Krise der Atomkonzerne: Französischer Atomgigant AREVA vor dem Super-GAU

(Quelle: tagesspiegel, Angie Pohlers)

Tschernobyl-Jahrestag

Da der Flohmarkt, hier die simulierte Katastrophe: Ärzte fordern das Aus des Wannsee-Reaktors und spielen Super-GAU, auf den Tag genau 29 Jahre nach Tschernobyl. Statt Jodtabletten verteilen sie Bonbons.

Mit einem gelben Schutzanzug bekleidet steht Alex Rosen vor einem Dekontaminationszelt auf der Schwedter Straße am Mauerpark. (...) „Die Medien berichten, dass es eine Explosion und ein Feuer gab, schwarzer Rauch hängt über dem Helmholtz-Zentrum Berlin." Dort befindet sich der Forschungsreaktor, 23 Kilometer entfernt in Wannsee. Hier habe es kurz zuvor einen Zwischenfall gegeben, verkündet der Mediziner. Weil die atomare Wolke nun wahrscheinlich auch Prenzlauer Berg erreicht habe, sollten sich alle Bürger zum Zelt begeben, um dort versorgt zu werden. (...)

(Quelle:  .ausgestrahlt)

Gemeinsame Pressemitteilung zu AKWs Hinkley Point C

Umwelt- und Verbraucherverbände lösen Beschwerdewelle aus.

Bereits über 75.000 Menschen haben sich einer offiziellen Beschwerde der EWS bei der EU-Kommission angeschlossen, um gegen die Genehmigung massiver staatlicher Sub­ventionen für den Neubau des britischen AKWs Hinkley Point C zu protestieren. Die Mas­senbeschwerde wird von über 30 nationalen und internationalen Umweltverbänden und Bürgerinitiativen unterstützt, darunter die Deutsche Umwelthilfe, .ausgestrahlt und GLOBAL 2000.

"Gemeinsam mit Zehntausenden Bürgerinnen und Bürgern wollen wir den politischen Druck auf die EU-Kommission erhöhen und die angekündigten Klagen Österreichs und Luxem­burgs vor dem Europäischen Gerichtshof flankieren" Sebastian Sladek (EWS)

Artikel: Gemeinsame Pressemitteilung

(Quelle: nd)

Repression

Aktivisten in Zentral- und Südamerika besonders gefährdet

Nach der Entwicklungsorganisation »Global Witness« werden immer öfter UmweltaktivistenInnen am helllichten Tag erschossen, entführt, bedroht oder wie Terroristen behandelt. Die Dunkelziffer könnte weitaus höher liegen. London: Mindestens 116 Umweltschützer starben im vergangenen Jahr, die meisten davon in Zentral- und Südamerika. Damit hat die Zahl der ermordeten Aktivisten 2014 um 20 Prozent zugenommen, erklärt die Entwicklungsorganisation »Global Witness« am Montag in London. (...)

Neues Deutschland: Zahl getöteter Umweltschützer weltweit stark gestiegen


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