Anti-Atom-Berlin


(Quelle: sputniknews.com)

Teheran

Teheran und Moskau einigten sich auf den Bau von zwei neuen Atomkraftwerken im Iran.

„Die Projekte der beiden Kraftwerke liegen bereits vor. Derzeit wird nach dem Standort für das zweite iranische AKW gesucht. Der Grundstein des Atomkraftwerks Buschehr-2 soll bis zum 20. März 2016 gelegt werden. Baubeginn für das dritte Kraftwerk ist zwei Jahre nach der Inbetriebnahme von Buschehr-2 geplant“, sagte Salehi 1

 
[1] iranischer Atomchef Ali Akbar Salehi
(Quelle: scharf-links.de - Aarhus Konvention Initiative )

AKW Chmelnizki

Betreiber verklagt Atomkraftgegner - weil sie die Wahrheit sagen über den Zustand der AKW

Am 28. August gab es wieder einmal einen Zwischenfall in einem der Schrottreaktoren in der Ukraine. Radioaktives Wasser war im AKW Chmelnizki 275 Kilometer westlich von Kiew am frühen Freitagmorgen ausgetreten, erklärte das staatliche Unternehmen Energoatom.

Es war das ukrainische AKW Tschernobyl, das 1986 weite Teile Europas bis heute verseucht hat. Nur einen Tag früher, am 27. August 2015, hatte Energoatom ukrainische Antiatomaktivisten vor Gericht gezerrt im Versuch sie zum Schweigen zu bringen, weil sie die Wahrheit über den desaströsen Zustand ukrainischer AKW sagen.  (...)

Artikel von scharf-links.de: Zwischenfall in ukrainischem AKW

(Quelle: SRF)

Uranbank

radio spreedDie Uranbank soll in Kasachstan entstehen, eingerichtet von der Internationalen Atomenergiebehörde IAEA.

Eine Lagerungsstätte für schwach angereichertes Uran und wird in einer Anlage in Form von Uranium-Hexafluorid bereitgehalten. Das Uran wird sich die IAEA auf dem freien Markt beschaffen und wird Staaten zur Verfügung gestellt, die es als nuklearen Brennstoff benutzen wollen. (...)

Artikel: Atomenergiebehörde eröffnet Uranbank in Kasachstan

(Quelle: happytimes.ch)

Schweiz

In der Nacht vom 17.08.2015 wurde auch das Kernkraftwerk Gösgen wegen einer Störung vom Netz genommen. Somit sind sämtliche Schweizer Atomkraftwerke ausgeschaltet - und werden es auch für die nächsten Tage bleiben. Strom aus dem Ausland benötigt die Schweiz trotz dem Fehlen aller AKWs nicht, die randvollen Schweizer Stauseen springen in die Bresche und produzieren umweltfreundlichen Strom nur mit der Kraft des Wassers.

Das Kernkraftwerk Gösgen hatte eine Dampfleckage im nicht-nuklearen Turbinenkreislauf und wurde deswegen ausgeschaltet. Zuerst muss die Anlage abgekühlt werden und wird danach repariert. (...)

Artikel: Seit heute Nacht ist die Schweiz Atomstrom- frei: Alle AKWs wurden ausgeschaltet!

 

(Quelle: Spiegel online)

Radioaktiver Müll

Mit einem Trick können Energiekonzerne bisher ihre Haftung für Atomkraftwerke und Atommüll begrenzen. Ein neues Gesetz soll dieses Schlupfloch nun schließen. Dagegen haben die Konzerne jetzt erbitterten Widerstand angekündigt.

Es geht um milliardenschwere Haftungsfragen für Atomkraftwerke und radioaktiven Abfall. Bislang genügte es, einen Konzern wie E.on aufzuspalten und die Atomanlagen in eine Tochtergesellschaft auszugliedern. Die Haftung der Muttergesellschaft war für diesen Fall auf maximal fünf Jahre begrenzt. Dies soll nach Sigmar Gabriel nun per Gesetz geändert und die Fünfjahresfrist abgeschaft werden. (...)

Artikel: Radioaktiver Müll: Atomkonzerne wehren sich gegen längere Haftung

(Quelle: spreadnews.de, Jens Proll )

AKW Sendai

Wie von Regierung und Betreiber angekündigt, wurde am heutigen Dienstagmorgen der Reaktor 1 des AKW Sendai (Präf. Kagoshima) wieder hochgefahren. Die Entfernung der 32 Kontrollstäbe, um den Reaktor wieder in Betrieb zu nehmen, war vorab für 10:30 Uhr angesetzt worden. Es handelt sich um das erste japanische Kernkraftwerk, dass seit der Erlassung der strengeren Sicherheitsrichtlinien am 8. Juli 2013 wieder einen Reaktorneustart durchführt. Der für Montag vorgesehene Neustart war vergangene Woche wegen technischer Nachkontrollen auf den 11. August verschoben worden. (...)

Artikel: Japan aktuell: Reaktorneustart am AKW Sendai durchgeführt

(Quelle: spreadnews.de)
Fukushima
artikelbild tokyo lebensmittel copyright by kjImportverbote japanischer Lebensmittel: Taiwan und Russland bewegen sich (Symbolfoto, Copyright by KJ)

Lebensmittel aus Fukushima haben trotz Auszeichnungen auf internationalen Messen immer noch ein Imageproblem. Doch zumindest in die Diskussion um Importverbote kommt neuer Wind.

Widersprüchliche Berichte über Taiwans Importverbot: In die Diskussion um Einfuhrbeschränkungen für Lebensmittelimporte aus Japan kommt offenbar Bewegung. Taiwanesische Medien hatten zunächst berichtet, bereits für kommende Woche sei eine Aufhebung des Importverbots geplant. Heute dementierte das zuständige Ministerium diese Berichte, erklärte jedoch, man sei in der Tat bereit, Gespräche mit den Vertretern japanischer Interessen zu führen. Taiwan hatte nach der Fukushima-Katastrophe den Import von Lebensmitteln aus fünf Präfekturen – Fukushima, Chiba, Gunma, Ibaraki und Tochigi – verboten.

(Quelle: Robin Wood)

Atomtransport

Das Atomschiff Sheksna hat am Montag (6.7.2015) früh mal wieder seine radioaktive Fracht in Hamburg gelöscht, dieses mal am Burchardkai. ROBIN WOOD AktivsitInnen beobachteten die Löschung des Schiffes und die anschließende Abfahrt der radioaktiven Fracht per LKW.

Das Schiff hatte auf seiner Reise nach Hamburg genau 2 blauen Container an Bord. Scheinbar lohnt sich das Atomgeschäft selbst wenn lediglich 2 Container befördert werden! In den Urancontainer war angereichertes Uran (UN Nummer 3325), möglicherweise Uranpellets für die Brennelementefabrik Lingen. Es könnten auch Brennelemente für ein AKW in Deutschland oder in der Schweiz gewesen sein. Die AREVA-Fabrik in Lingen wird regelmäßig mit Uran in Form von UF6 oder Uranpellets (Uranoxyd), das in Hamburg umgeschlagen wird, versorgt. Brennelemente aus Schweden oder Russland werden regelmäßig in Hamburg umgeschlagen.   (...)

Artikel: Atomtransportbeobachtung am Burchardkai im Hafen HH

(Quelle: linkszeitung)

AKW Paluel

Im AKW Paluel an der Küste des Ärmelkanals kam es zu einem Großbrand. 71 Feuerwehrleute benötigten mehr als sechs Stunden, um den Brand unter Kontrolle zu bekommen. Die französischen Mainstream-Medien verbreiten unklare Informationen über ein "Metallfeuer".

Nach Angaben der AKW-Leitung brach das Feuer im nicht-nuklearen Teil von Reaktorblock II gegen 22:30 Uhr aus. Mehrere Löschzüge mit insgesamt 71 Feuerwehrleuten mußten herbeigerufen werden. Der als "incendie de métal" (Metallfeuer) bezeichnete Brand soll außergewöhnliche Expertise bei der Löschung erfordert haben. Er war laut offiziellen Angaben am Freitag morgen gegen 4:45 Uhr gelöscht, wobei die Feuerwehr jedoch noch anwesend ist - angeblich, um bei der Überwachung zu helfen. Wie üblich heißt es, es sei keine Radioaktivität freigesetzt worden.  (...)

Artikel: Großbrand im AKW Paluel Unklare Information über "Metallfeuer"


© 2010 - 2018 Anti-Atom-Berlin