Anti-Atom-Berlin


(Quelle: Felix Lee,taz)

China

Vielleicht ist es die Angst vor einem Flächenbrand, die die chinesische Führung dazu veranlasst hat, erneut ein nukleares Großprojekt auf Eis zu legen. Die Bewohner der Stadt Lianyungang in der ostchinesischen Provinz Jiangsu waren nur an einem Wochenende auf der Straße, um gegen eine geplante Wiederaufarbeitungsanlage für Atommüll zu demonstrieren. (...)

Artikel: Anti-Atom-Protest in China Erneut erfolgreich

Gegner wollen Baugebiet zurückerobern

(Quelle: Deutschlandfunk, Suzanne Krause)

Atomendlager in Bure

140 Jahre lang soll im französischen Bure Atommüll gelagert werden.

schild bureAnwohner gehen schon seit Jahren gegen das geplante Atommüllendlager in Bure auf die Barrikaden. (AFP / Damien Meyer) Dafür will die staatliche Agentur für Atommüllverwaltung dort ab 2020 ein Endlager bauen. Gegner des Vorhabens hatten das betreffende Waldstück besetzt, bis es von der Polizei geräumt wurde. Nun wollen sie den Wald mit einer Großaktion zurückerobern.

Artikel: Gegner wollen Baugebiet zurückerobern

#Atommüll  #Endlager

(Quelle: wz.de, Gullert)

Tihange und Doel

Die Regierung nimmt Hinweise auf eine terroristische Bedrohung der grenznahen Kernreaktoren Tihange und Doel nun doch ernst.

Die belgischen Atomkraftwerke sollen künftig vom Militär bewacht werden. Die Soldaten sollen die Anlagen vor Terrorangriffen schützen. Der belgische Innenminister Jan Jambon kündigte an, dass 140 Soldaten die AKW in Tihange bei Lüttich, Doel bei Antwerpen, aber auch das Institut für Radioelemente in Fleurus und das Studienzentrum für Kernenergie in Mol bewachen sollen. Eine Spezialeinheit der Polizei soll später die Bewachung übernehmen.

Westdeutsche Zeitung (WZ): Soldaten schützen Belgiens Atomreaktoren

 

 

(Quelle: Umweltinstitut)

Belgien

Trotz tausender Haarrisse in den Reaktordruckbehältern sind zwei belgische Reaktoren Ende 2015 wieder in Betrieb genommen worden. Im Jahr 2012 wurden sie wegen der entdeckten Materialfehler abgeschaltet. Doel ist etwa 175 km von Düsseldorf, Tihange knapp 65 km von Aachen entfernt.

Die Haarrisse bergen noch eine weitere Gefahr: Das Wasser, das für eine Notkühlung bereit steht, muss auf mindestens 40 Grad vorgeheizt werden. Wenn bei Wasserverlust, etwa durch ein Leck, kaltes Kühlwasser eingepumpt würde, könnte durch den thermischen Schock der rissige Behälter bersten. Ab 50 Grad wäre jedoch laut Angaben der "tagesschau" das Wasser bereits zu warm und könnte die Kühlung nicht mehr gewährleisten. Eine sichere Kühlung im Notfall ist also mehr als fraglich. (...)

Artikel Umweltinstitut: Belgien: Kühlwasser könnte marode Reaktoren sprengen

Chinas General Nuclear Power Corporation (CGN) plant kleine modulare 'Vielzweck-Offshore-Reaktors' bis 2020. Der Bau soll 2017 beginnen und die erste Stromerzeugung 2020 erfolgen. Das Vielzweck-Offshore-Reaktormodul soll elektrische Energie mit einer Leistung von bis zu 60 MW und Wärme liefern sowie zur Entsalzung von Meerwasser dienen. Es könne ebenfalls auf Inseln, in abgelegenen Küstengebieten oder bei der Offshore-Öl- und Gasförderung eingesetzt werden, so die CGN. (Quelle: nuklearforum.ch)

Artikel hierzu: CGN plant Bau eines schwimmenden Kernkraftwerks

In der Generalversammlung der Vereinten Nationen wurden heute mit großer Mehrheit vier Resolutionen verabschiedet, die ein Verbot von Atomwaffen vorantreiben sollen. Mit zwei Enthaltungen und zwei Gegenstimmen stellt sich die Bundesregierung gegen den Fortschritt in der nuklearen Abrüstung.

Bereits in der Abstimmung im Ersten Ausschuss der VN-Generalversammlung im November stimmte eine große Mehrheit der Staatengemeinschaft für vier Resolutionen, die den Weg zu einer umfassenden Ächtung von Atomwaffen ebnen können. In der finalen Abstimmung im Plenum der Generalversammlung am 7. Dezember votierten jeweils zwischen 132 und 144 der 193 Mitgliedstaaten für den Start von Verhandlungen über ein Atomwaffenverbot, die Anerkennung der katastrophalen humanitären Konsequenzen von Kernwaffen sowie für die ethische Verpflichtung, auf deren Abschaffung hinzuwirken. (...)

Artikel - Berlin - Pressenza Berlin:  Deutschland stimmt gegen Atomwaffenverbot

 

 

Die World Nuclear Association, fordert von den Klimadiplomaten in Paris ein „ambitioniertes Klimaabkommen“. Agneta Rising - World Nuclear Association (WNA)erklärt sinngemäß:

Um die Ziele eines ehrgeizigen Klimavertrages zu erreichen, müsse die Politik „Investitionen besonders in die Kernenergie“ fördern. Agneta Rising: „Wir brauchen 1.000 Gigawatt neuer Kernkraftkapazitäten bis zum Jahr 2050, um den Klimawandel zu bekämpfen.“

1.000 neue Gigawatt entsprechen mindestens 1.000 neuen Atomkraftwerken. Das sind mehr als doppelt so viele, wie derzeit am Netz sind.  Nach Angaben der Internationalen Atomenergieorganisation IAEA liefern derzeit 438 Reaktoren in 31 Ländern mit einer installierten elektrischen Gesamtnettoleistung von rund 379 Gigawatt Strom.

Einer der Lügen: „Atomkraft sorgt nur für 16 Gramm Kohlendioxid pro Kilowattstunde mit einer kleinen Menge Müll, der mit größter Obacht behandelt wird - (ein Lacher...)“

Aus der Realität wissen wir aber, dieser Müll ist "ein Geschenk" einer skrupellosen kriminellen Atomlobby, an zuküftige Generationen und die Folgen des Atommülls werden unverantwortlich
unserer Gesellschaft überlassen, während dessen die Atomlobby und Atomwirtschaft ihre Profite abschöpft und keinen Funken Verantwortung besitzt.  (...)

(Quelle: china.org)

China

Bis 2030 soll die Zahl der Atomreaktoren auf 110 verdoppelt werden. Gebaut werden sollen die neuen Kernkraftwerke mit eigener Technologie.

Nach Angaben der Nationalen Energiebehörde sind in China aktuell 22 Atomreaktoren in Betrieb. Weitere 26 befinden sich im Bau. Bis zum Jahr 2030 sollen landesweit 110 Reaktoren Strom erzeugen. Die Volksrepublik wäre damit einer der weltgrößten Nutzer von Kernenergie.

Im Entwurf für den 13. Fünfjahresplan von 2016 bis 2020 wird die Gesamtleistung von Chinas Atomkraftwerken bis Ende 2020 auf 88 Gigawatt geschätzt. (...)

Artikel: China will 110 Atomreaktoren bis 2030

(Quelle: schweiz-magazin)

Atommüll-Endlager

Am vergangenen Sonntag ist ein "Nuklearfeuer" in einem unterirdischen Endlager für atomare Abfälle in der Nähe von Las Vegas ausgebrochen, berichtet das Las Vegas Review-Journal.

Ein 40 Sekunden dauerndes Video zeigt Explosionen in einem staatlichen unterirdischen Lager für radioaktiven Abfälle. Man erkennt weissen Rauch der aus dem Boden dringt und umherfliegenden Schutt.

Das Sicherheitsteam des Staates hat beschlossen das Feuer ausbrennen zu lassen, anstatt zu versuchen es zu löschen. Man hat Angst davor, dass der Einsatz von Wasser das Problem verschärfen könnte.

Der örtliche Feuerwehrchef Peter Mulvihill sagte am Dienstag, die Ermittler wüssten noch nicht was die Ursache der "energetischen Verbrennung" sei. Die Flammen unter der Erdoberfläche hätten dazu geführt, dass alles verbrannt und sehr heiss sein würde. (...)

Artikel: Explosionen in Atommüll-Endlager


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