Anti-Atom-Berlin


(Quelle: nuklearforum)

Vielzweck-Offshore-Reaktormodul

CGN hat mit Chinas grösstem Schiffsbauer eine Zusammenarbeit bei der Entwicklung eines schwimmenden Kernkraftwerks unterzeichnet.

 Die CGN und die China Shipbuilding Industry Corporation (CSIC) haben vereinbart, gemeinsam die Entwicklung von Offshore-Reaktormodulen voranzutreiben, die in Küstennähe eingesetzt werden sollen. (...)

Artikel: CGN arbeitet mit Schiffbauer zusammen

(Quelle: WDR)

Tihange und Doel

Im AKW Tihange bei Lüttich soll Reaktor 3 am Samstag (22.10.2016) wieder ans Netz gehen. Auch Reaktor 1 in Doel bei Antwerpen soll in der Nacht zum Samstag wieder hochfahren.

Beide Reaktoren waren wegen Revisions- und Unterhaltsarbeiten abgeschaltet worden. (...)

Info WDR: Tihange und Doel wieder ans Netz

(Quelle: Aachener Nachrichten, Michael Grobusch)

Tihange-Klagen

Der Kreis der Klagenden gegen den belgischen Atomreaktors Tihange 2 soll noch einmal erweitert werden.

Zu den mittlerweile 80 Kommunen, die gemeinsam mit der Städteregion den juristischen Weg eingeschlagen haben, sollen sich auch die Vorsitzenden der fünf im Städteregionstag vertretenen Fraktionen gesellen (...)

„Die uns beratenden Rechtsanwälte haben uns darauf hingewiesen, dass es sinnvoll und förderlich sei, wenn auch natürliche Personen der Klage beitreten, um die persönliche Betroffenheit zu untermauern“ (so Helmut Etschenberg)

Artikel: Tihange-Klagen: Ein Ausdruck der direkten Betroffenheit

(Quelle: Jan Becker)

Tokyo

bildschirmfoto 2016 09 06 um 091702.png 300x205 q85 crop subsampling 2 upscaleFoto: iwj.co.jp - Vor der Räumung: Protestcamp am 6.8.2016Auf einem kleinen Eckplatz direkt vor dem Ministerium für Ökonomie, Handel und Industrie (METI) in Tokyo standen fast fünf Jahre lang drei Zelte, geschmückt mit bunten Bannern und Plakaten, auf denen Japans Ausstieg aus der Atomkraft gefordert wurde. In einer Nacht- und Nebelaktion ist das Protestlager nun zwangsgeräumt worden.

Die Belagerung des Platzes vor dem mit der Atomwirtschaft besonders eng verbundenen METI hatte am 11. September 2011 begonnen. An jenem Tag waren seit Beginn der Katastrophe von Fukushima genau sechs Monate vergangen. Deshalb fanden verschiedene Protestaktionen in Tokyo, aber auch in anderen Teilen des Landes statt: Eine Menschenkette kreiste das METI ein, im Subzentrum Shinjuku demonstrierten 20.000 Menschen unter dem Motto „Schluss mit den AKW“. Vor dem METI traten vier junge Leute unter der Losung „Nachdenken über die Zukunft“ in einen Hungerstreik.

TeilnehmerInnen der Menschenkette beschlossen, nach der Aktion nicht einfach wieder auseinanderzulaufen, da es eines „realen Raumes bedürfe, um der Anti-AKW-Bewegung zu mehr Kontinuität zu verhelfen“. Noch am selben Abend wurde dann auf besagtem Eckplatz ein erstes Zelt errichtet, in Nachbarschaft zu den vier Hungerstreikenden. (...)

.ausgestrahlt-Blog: Anti-Atom-Camp „Tento hiroba“ in Tokyo geräumt

(Quelle: Felix Lee,taz)

China

Vielleicht ist es die Angst vor einem Flächenbrand, die die chinesische Führung dazu veranlasst hat, erneut ein nukleares Großprojekt auf Eis zu legen. Die Bewohner der Stadt Lianyungang in der ostchinesischen Provinz Jiangsu waren nur an einem Wochenende auf der Straße, um gegen eine geplante Wiederaufarbeitungsanlage für Atommüll zu demonstrieren. (...)

Artikel: Anti-Atom-Protest in China Erneut erfolgreich

Gegner wollen Baugebiet zurückerobern

(Quelle: Deutschlandfunk, Suzanne Krause)

Atomendlager in Bure

140 Jahre lang soll im französischen Bure Atommüll gelagert werden.

schild bureAnwohner gehen schon seit Jahren gegen das geplante Atommüllendlager in Bure auf die Barrikaden. (AFP / Damien Meyer) Dafür will die staatliche Agentur für Atommüllverwaltung dort ab 2020 ein Endlager bauen. Gegner des Vorhabens hatten das betreffende Waldstück besetzt, bis es von der Polizei geräumt wurde. Nun wollen sie den Wald mit einer Großaktion zurückerobern.

Artikel: Gegner wollen Baugebiet zurückerobern

#Atommüll  #Endlager

(Quelle: wz.de, Gullert)

Tihange und Doel

Die Regierung nimmt Hinweise auf eine terroristische Bedrohung der grenznahen Kernreaktoren Tihange und Doel nun doch ernst.

Die belgischen Atomkraftwerke sollen künftig vom Militär bewacht werden. Die Soldaten sollen die Anlagen vor Terrorangriffen schützen. Der belgische Innenminister Jan Jambon kündigte an, dass 140 Soldaten die AKW in Tihange bei Lüttich, Doel bei Antwerpen, aber auch das Institut für Radioelemente in Fleurus und das Studienzentrum für Kernenergie in Mol bewachen sollen. Eine Spezialeinheit der Polizei soll später die Bewachung übernehmen.

Westdeutsche Zeitung (WZ): Soldaten schützen Belgiens Atomreaktoren

 

 

(Quelle: Umweltinstitut)

Belgien

Trotz tausender Haarrisse in den Reaktordruckbehältern sind zwei belgische Reaktoren Ende 2015 wieder in Betrieb genommen worden. Im Jahr 2012 wurden sie wegen der entdeckten Materialfehler abgeschaltet. Doel ist etwa 175 km von Düsseldorf, Tihange knapp 65 km von Aachen entfernt.

Die Haarrisse bergen noch eine weitere Gefahr: Das Wasser, das für eine Notkühlung bereit steht, muss auf mindestens 40 Grad vorgeheizt werden. Wenn bei Wasserverlust, etwa durch ein Leck, kaltes Kühlwasser eingepumpt würde, könnte durch den thermischen Schock der rissige Behälter bersten. Ab 50 Grad wäre jedoch laut Angaben der "tagesschau" das Wasser bereits zu warm und könnte die Kühlung nicht mehr gewährleisten. Eine sichere Kühlung im Notfall ist also mehr als fraglich. (...)

Artikel Umweltinstitut: Belgien: Kühlwasser könnte marode Reaktoren sprengen

Chinas General Nuclear Power Corporation (CGN) plant kleine modulare 'Vielzweck-Offshore-Reaktors' bis 2020. Der Bau soll 2017 beginnen und die erste Stromerzeugung 2020 erfolgen. Das Vielzweck-Offshore-Reaktormodul soll elektrische Energie mit einer Leistung von bis zu 60 MW und Wärme liefern sowie zur Entsalzung von Meerwasser dienen. Es könne ebenfalls auf Inseln, in abgelegenen Küstengebieten oder bei der Offshore-Öl- und Gasförderung eingesetzt werden, so die CGN. (Quelle: nuklearforum.ch)

Artikel hierzu: CGN plant Bau eines schwimmenden Kernkraftwerks


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