Anti-Atom-Berlin


(Quelle: robinwood)

Atomtransport

uran-zug-protestROBIN WOOD-Aktivisten demonstrieren in der Luft und am Boden gegen Atomtransporte (Quelle: robin-wood) Aktivisten der Umweltschutzorganisation ROBIN WOOD haben mit ihrer Protest-Aktion im Hamburger Hafen (Kleiner Grasbrook) einen Zug mit 15 Containern Uranerzkonzentrat über sieben Stunden aufgehalten.

Die Aktivisten demonstrierten damit eindrücklich gegen den Atomtransport in das südfranzösische Malvési und für einen sofortigen Ausstieg aus der Atomenergie. Sie fordern den 1. Bürgermeister Olaf Scholz auf, den Hamburger Hafen für Atomtransporte zu sperren. Zwei Kletterer hatten zwischen zwei Bäumen ein Transparent mit der Forderung „Stopp Atomtransporte“ über den Transportweg gespannt, am Boden hatten .Aktivisten ein Transparent mit der Aufschrift:

”Auf Schiene, auf Straße, im Hafen und Meer – Atomtransporte, wir stellen uns quer!“ gespannt.

(Quelle: taz)

Japans Atomprogramm

Japanisches AKW darf ans Netz gehen - Trotz breiter Proteste und den verheerenden Erfahrungen der Atomkatastrophe in und um Fukushima, setzt die japanische Regierung weiterhin auf diese unverantwortliche und lebensfeindliche Technologie.

Dazu die Taz:

Japanisches AKW darf ans Netz gehen „Schämt euch!“

Die letzte Genehmigung ist erteilt: In Japan kann das erste AKW nach der Fukushima-Katastrophe wieder hochgefahren werden. Dagegen wird vor Ort demonstriert.

TOKIO ap/afp | Fast vier Jahre nach der verheerenden Katastrophe von Fukushima kann das erste Atomkraftwerk in Japan voraussichtlich Anfang 2015 wieder ans Netz gehen. Der Gouverneur von Kagoshima, Yuichiro Ito, gab dafür am Freitag die Genehmigung. Zwei Reaktoren der Anlage im südjapanischen Sendai könnten trotz der Bedenken einiger lokaler Anwohner wieder gestartet werden, sagte er. Für die Anlage gelten neue, strengere Sicherheitsvorkehrungen.

Seit der Katastrophe von Fukushima am 11. März 2011, die ein Erdbeben und ein anschließender Tsunami ausgelöst hatten, liegen alle 48 Atomkraftwerke des Landes still. Reparaturen und Sicherheitsprüfungen wurden vorgenommen. Ministerpräsident Shinzo Abe will trotz heftiger Proteste in der Bevölkerung als sicher erachtete Anlagen wieder in Betrieb nehmen lassen. Eine verlängerte Stilllegung schade der Wirtschaft, argumentiert seine Regierung. (...)

taz Artikel: Japanisches AKW darf ans Netz gehen - „Schämt euch!“

(Quelle: swp)

Neckarwestheim

Neckarwestheimer Atomkraftwerk, gebaut auf einem Steinbruchgelände

Atomkraftwerk NeckarwestheimAtomkraftwerk Neckarwestheim

Experten streiten weiter über die Standsicherheit des Neckarwestheimer Atomkraftwerks. Für Kritiker ist es ein Skandal, dass das Umweltministerium nicht alle denkbaren Untersuchungen veranlasst.

Hermann Behmel befasst sich schon seit 1978 mit dem Untergrund des Steinbruchs bei Neckarwestheim, in den zwei Atomkraftwerke gestellt worden sind. Die Analysen des Geologen fielen stets negativ aus. Für den Fachmann ist der Standort wegen angeblicher Hohlräume im Muschelkalk ungeeignet.  Nach einer Akteneinsicht beim Umweltministerium sieht er "die Zweifel an der Betriebssicherheit bestätigt"  (...)

Artikel: Neckarwestheim: Hohlräume unter dem Reaktor?

(Quelle: taz, 24.10.14)

Atom-Katastrophe im AKW

Geheime Übung von Bund und Ländern

Behörden haben einen schweren Reaktorunfall in Deutschland simuliert. Das Katastrophenmanagement ist gründlich schiefgegangen, zeigt eine taz-Recherche.

Deutschland ist nur unzureichend auf einen atomaren Super-GAU vorbereitet. Wie die taz.am wochenende unter Berufung auf interne Ministeriums-Akten berichtet, traten bei einer geheimen Übung der Krisenstäbe von Bund und Ländern eklatante Mängel zutage.

Nach einer simulierten Atom-Katastrophe im AKW Emsland wurde die Bevölkerung erst zu einem Zeitpunkt gewarnt, zu dem die radioaktive Wolke bereits Millionen Menschen erreicht hätte. (...)

Näheres über taz.de: Nicht bereit für den Super-GAU

(Quelle: nuclear-free-future.com)

Uran

The Nuclear-Free Future Award

Am gestrigen Abend wurde im Alten Rathaussaal in München der Nuclear-Free Future Award 2014 feierlich verliehen. Die Preisträger – Golden Misabiko aus der Demokratischen Republik Kongo, Aileen Mioko Smith aus Japan, Joseph Laissin Mailong aus Kamerun sowie Edmund Lengfelder und Hans Schuierer aus der Oberpfalz – waren sich in einem einig: „Das Uran muss in der Erde bleiben“. Nur so wird der Atomwirtschaft weltweit die Grundlage entzogen.

Uran führt zu keiner nachhaltigen Entwicklung", sagte Golden Misabiko in seiner Dankesrede. „Es führt zu einer Verarmung der Menschen, die das Pech haben, Uran unter ihren Füßen zu haben. Deshalb müssen wir die Uranindustrie und alle ihre nuklearen Aktivitäten in Afrika und in der ganzen Welt beenden.

Artikel: Das Uran muss in der Erde bleiben - Preisverleihung 2014

(Quelle: Berliner Zeitung, 23.010.2014)

Berliner Stromnetz-Konzession

Der Energiekonzern Vattenfall rechnet frühestens im Sommer 2015 mit einer Entscheidung über die Berliner Stromnetz-Konzession für die nächsten 20 Jahre.

Dazu müsste das Verfahren von jetzt an aber perfekt laufen, sagte der Geschäftsführer der Vattenfall-Tochter Stromnetz Berlin, Helmar Rendez, am Donnerstag. Der regionale Netzbetreiber bewirbt sich wieder um die Konzession. Konkurrenten sind die Genossenschaft Bürger Energie Berlin und das landeseigene Unternehmen Berlin Energie. (...)

Vollständiger Artikel: Vattenfall erwartet Stromnetz-Vergabe nicht...

(Quelle: dpa)

AKW-Subventionen

In Deutschland soll bald kein Atomstrom mehr fließen - dank einer Erlaubnis der EU-Kommission soll hingegen in Großbritannien mit hohen Subventionen ein neuer Meiler gebaut werden.

Trotz des Atomausstiegs in Deutschland trägt die große Koalition umstrittene staatliche Subventionen für ein britisches Atomkraftwerk mit. Mit 475 Nein-Stimmen bei 118 Ja-Stimmen wurde am Donnerstag im Bundestag ein Antrag der Grünen-Fraktion abgelehnt, der die Bundesregierung aufforderte, gegen die Entscheidung der EU-Kommission zur Beihilfe für das geplante Atomkraftwerk Hinkley Point C Klage beim Gerichtshof der Europäischen Union einzureichen. Ferner sollte Kanzlerin Angela Merkel (CDU) beim EU-Gipfel am 23./24. Oktober klar Position gegen die Subventionierung von AKWs beziehen. (...)

Artikel: Deutschland billigt AKW-Subventionen

Vattenfall

4,7 Milliarden Erpressung - Zeigt Vattenfall die rote Karte und wenn nicht schon geschehen, ist jetzt ein guter Zeitpunkt euren Stromanbieter zu wechseln - Atomausstieg selber machen.

Unterzeichnet und unterstützt die Initiative gegen 'TTIP und Ceta', damit sich solche Klagen in Zukunft nicht als Druckmittel häufen:  Stopp TTIP und CETA! oder TTIP unfairhandelbar

(Quelle: contrAtom)

Uranpreis

Durch den Ausbau der Erneuerbaren Energien, die teilweise extrem günstig Strom produzieren, ist die Rentabilität von Atomkraftwerken kaum mehr gegeben. Nun kommt ein weiterer Faktor hinzu, der den Reaktorbetrieb gänzlich unwirtschaftlich machen wird: Der Preis für den Brennstoff Uran soll “explodieren”, schätzen Börsenanalysten.

Nach Beginn des Super-GAU von Fukushima wurde die Welt der Atombefürworter und deren Ausbaupläne erschüttert. Zahlreiche Länder hinterfragten ihr Energieprogramm und nicht wenige kehrten der Atomkraft den Rücken zu. Doch nun sehen Börsenanalysten diesen “Schock” vor allem in Japan überwunden und prognostizieren, dass vor allem China massiv für Urannachfrage sorgen wird. Parallel zur erhöhten Nachfrage ist das Abrüstungsprojekt “Megatons for Megawatts” zwischen Russland und den USA ausgelaufen und sorgt für einen deutlichen Rückgang des Uranangebots am Markt.(...)

Artikel: Uranpreis explodiert: AKW-Betrieb wird weiter unrentabel

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