Anti-Atom-Berlin


(Quelle: swp)

Neckarwestheim

Neckarwestheimer Atomkraftwerk, gebaut auf einem Steinbruchgelände

Atomkraftwerk NeckarwestheimAtomkraftwerk Neckarwestheim

Experten streiten weiter über die Standsicherheit des Neckarwestheimer Atomkraftwerks. Für Kritiker ist es ein Skandal, dass das Umweltministerium nicht alle denkbaren Untersuchungen veranlasst.

Hermann Behmel befasst sich schon seit 1978 mit dem Untergrund des Steinbruchs bei Neckarwestheim, in den zwei Atomkraftwerke gestellt worden sind. Die Analysen des Geologen fielen stets negativ aus. Für den Fachmann ist der Standort wegen angeblicher Hohlräume im Muschelkalk ungeeignet.  Nach einer Akteneinsicht beim Umweltministerium sieht er "die Zweifel an der Betriebssicherheit bestätigt"  (...)

Artikel: Neckarwestheim: Hohlräume unter dem Reaktor?

(Quelle: taz, 24.10.14)

Atom-Katastrophe im AKW

Geheime Übung von Bund und Ländern

Behörden haben einen schweren Reaktorunfall in Deutschland simuliert. Das Katastrophenmanagement ist gründlich schiefgegangen, zeigt eine taz-Recherche.

Deutschland ist nur unzureichend auf einen atomaren Super-GAU vorbereitet. Wie die taz.am wochenende unter Berufung auf interne Ministeriums-Akten berichtet, traten bei einer geheimen Übung der Krisenstäbe von Bund und Ländern eklatante Mängel zutage.

Nach einer simulierten Atom-Katastrophe im AKW Emsland wurde die Bevölkerung erst zu einem Zeitpunkt gewarnt, zu dem die radioaktive Wolke bereits Millionen Menschen erreicht hätte. (...)

Näheres über taz.de: Nicht bereit für den Super-GAU

(Quelle: nuclear-free-future.com)

Uran

The Nuclear-Free Future Award

Am gestrigen Abend wurde im Alten Rathaussaal in München der Nuclear-Free Future Award 2014 feierlich verliehen. Die Preisträger – Golden Misabiko aus der Demokratischen Republik Kongo, Aileen Mioko Smith aus Japan, Joseph Laissin Mailong aus Kamerun sowie Edmund Lengfelder und Hans Schuierer aus der Oberpfalz – waren sich in einem einig: „Das Uran muss in der Erde bleiben“. Nur so wird der Atomwirtschaft weltweit die Grundlage entzogen.

Uran führt zu keiner nachhaltigen Entwicklung", sagte Golden Misabiko in seiner Dankesrede. „Es führt zu einer Verarmung der Menschen, die das Pech haben, Uran unter ihren Füßen zu haben. Deshalb müssen wir die Uranindustrie und alle ihre nuklearen Aktivitäten in Afrika und in der ganzen Welt beenden.

Artikel: Das Uran muss in der Erde bleiben - Preisverleihung 2014

(Quelle: Berliner Zeitung, 23.010.2014)

Berliner Stromnetz-Konzession

Der Energiekonzern Vattenfall rechnet frühestens im Sommer 2015 mit einer Entscheidung über die Berliner Stromnetz-Konzession für die nächsten 20 Jahre.

Dazu müsste das Verfahren von jetzt an aber perfekt laufen, sagte der Geschäftsführer der Vattenfall-Tochter Stromnetz Berlin, Helmar Rendez, am Donnerstag. Der regionale Netzbetreiber bewirbt sich wieder um die Konzession. Konkurrenten sind die Genossenschaft Bürger Energie Berlin und das landeseigene Unternehmen Berlin Energie. (...)

Vollständiger Artikel: Vattenfall erwartet Stromnetz-Vergabe nicht...

(Quelle: dpa)

AKW-Subventionen

In Deutschland soll bald kein Atomstrom mehr fließen - dank einer Erlaubnis der EU-Kommission soll hingegen in Großbritannien mit hohen Subventionen ein neuer Meiler gebaut werden.

Trotz des Atomausstiegs in Deutschland trägt die große Koalition umstrittene staatliche Subventionen für ein britisches Atomkraftwerk mit. Mit 475 Nein-Stimmen bei 118 Ja-Stimmen wurde am Donnerstag im Bundestag ein Antrag der Grünen-Fraktion abgelehnt, der die Bundesregierung aufforderte, gegen die Entscheidung der EU-Kommission zur Beihilfe für das geplante Atomkraftwerk Hinkley Point C Klage beim Gerichtshof der Europäischen Union einzureichen. Ferner sollte Kanzlerin Angela Merkel (CDU) beim EU-Gipfel am 23./24. Oktober klar Position gegen die Subventionierung von AKWs beziehen. (...)

Artikel: Deutschland billigt AKW-Subventionen

Vattenfall

4,7 Milliarden Erpressung - Zeigt Vattenfall die rote Karte und wenn nicht schon geschehen, ist jetzt ein guter Zeitpunkt euren Stromanbieter zu wechseln - Atomausstieg selber machen.

Unterzeichnet und unterstützt die Initiative gegen 'TTIP und Ceta', damit sich solche Klagen in Zukunft nicht als Druckmittel häufen:  Stopp TTIP und CETA! oder TTIP unfairhandelbar

(Quelle: contrAtom)

Uranpreis

Durch den Ausbau der Erneuerbaren Energien, die teilweise extrem günstig Strom produzieren, ist die Rentabilität von Atomkraftwerken kaum mehr gegeben. Nun kommt ein weiterer Faktor hinzu, der den Reaktorbetrieb gänzlich unwirtschaftlich machen wird: Der Preis für den Brennstoff Uran soll “explodieren”, schätzen Börsenanalysten.

Nach Beginn des Super-GAU von Fukushima wurde die Welt der Atombefürworter und deren Ausbaupläne erschüttert. Zahlreiche Länder hinterfragten ihr Energieprogramm und nicht wenige kehrten der Atomkraft den Rücken zu. Doch nun sehen Börsenanalysten diesen “Schock” vor allem in Japan überwunden und prognostizieren, dass vor allem China massiv für Urannachfrage sorgen wird. Parallel zur erhöhten Nachfrage ist das Abrüstungsprojekt “Megatons for Megawatts” zwischen Russland und den USA ausgelaufen und sorgt für einen deutlichen Rückgang des Uranangebots am Markt.(...)

Artikel: Uranpreis explodiert: AKW-Betrieb wird weiter unrentabel

(Quelle:contrAtom/BBU)

Schiffsbrand

Auf einem Schiff das mit Atommüll aus der schottischen Atomanlage Dounreay beladen ist, ist in der Nordsee ein Feuer ausgebrochen. Es trieb manövrierunfähig im Meer und driftete auf eine Bohrinsel zu, deren Besatzung evakuiert werden musste. Der schottische Umweltminister spricht von einem “ernsten Vorfall”. PARIDAAtommüll Schiff "PARIDA", Bild: marinetraffic.com

Das dänische Schiff “Parida” hat zwei Container mit je drei Fässern à 500 Liter schwach radioaktives Material aus dem Atomkomplex an der schottischen Nordküste geladen und war auf dem Weg ins belgische Antwerpen. Bei stürmischer See meldete die Besatzung einen Brand in einem der beiden Rauchfänge des Frachters. Mit ausgefallenem Motor trieb das Schiff auf die Küste zu. Als es sich 20 Kilometer von der Bohrplattform entfernt befand, habe ein britischer Militärhubschrauber alle 52 Arbeiter evakuiert.

(Quelle: aachener zeitung, Christian Rein)

Tihange

Maastricht. Wenn eine große Menge Menschen aus voller Kehle wie mit einer Stimme spricht, dann kann das eine Gänsehaut auslösen. Wer einmal in einem Fußballstadion war, der weiß, wovon die Rede ist. Als am Samstagnachmittag der Ruf „Stop Tihange!“ mehrfach über die weite Fläche des Maastrichter Marktes schallte, da waren auch etliche der Demonstranten sichtlich beeindruckt von ihrer eigenen Kraft, der Kraft der Masse.

Mehr als 1000 Menschen aus dem niederländischen, belgischen und deutschen Teil der Euregio waren in das Herz Südlimburgs gekommen, um gegen Kernenergie im Allgemeinen und das belgische Kernkraftwerk Tihange nahe Lüttich im Besonderen zu protestieren. Aufgerufen dazu hatten die Limburger Grünen (Groen­Links), die bei der Schlusskundgebung auch eine Petition an politische Vertreter überreichten.  (...)

Artikel: http://www.aachener-zeitung.de/...


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