Anti-Atom-Berlin


(Quelle: Hamburger Abendblatt)

Castor-Transporte

Energiekonzern klagt zudem auf 380 Millionen Euro Schadensersatz wegen des Atomausstiegs.

Am 8. Oktober 1984, auf den Tag genau vor 30 Jahren, kamen die ersten Atommüllfässer vom Kernkraftwerk Stade nach Gorleben ins Zwischenlager für hoch radioaktiven Müll. Jetzt klagt der Energiekonzern E.on vor dem Oberverwaltungsgericht (OVG) Lüneburg mit dem Ziel, die Castor-Transporte ins Wendland wieder aufzunehmen. Der Konzern will auch wegen der hohen Kosten nicht hinnehmen, die letzten 26 Behälter aus Frankreich und England in anderen Zwischenlagern an Standorten von Kernkraftwerken unterzubringen. (...)

Artikel: Hamburger Abendblatt: E.on will weitere Castor-Transporte

(Quelle: Greenhouse Infopool)

Japan

Nach der Katastrophe von Fukushima will Japan wieder Strom aus Atomkraft produzieren. Die Regierung erlaubt nun das Wiederanfahren eines Reaktors in der Nähe eines aktiven Vulkans.

Mehr als drei Jahre nach der Nuklearkatastrophe von Fukushima will Japan zwei stillgelegte Atomreaktoren wieder hochfahren - und zwar nahe einem aktiven Vulkan. Die Atomaufsicht bewilligte am Mittwoch einen Sicherheitsplan für den Neustart der Atomanlage Sendai, wie die Nachrichtenagentur Kyodo berichtete. Das Kraftwerk im südwestlichen Zipfel Japans, der Präfektur Kagoshima, liegt rund 50 Kilometer entfernt vom Vulkan Sakurajima auf der Insel Kyushu. (...)

Artikel: Japan fährt AKW neben aktivem Vulkan hoch


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