Sammeleinwendungsformulare mit grundlegenden Forderungen können hier als Downloadlink (verschiedene Formate) heruntergeladen werden.

Die Sicherheitsmaßnahmen bei Stilllegung und Rückbau des Reaktors sind vorrangig an einer möglichst geringen radioaktiven Belastung der Umgebung und der Bevölkerung auszurichten. Es gibt derzeit jedoch kein plausibles Entsorgungskon¬zept für das Beryllium des Neutronenreflektors, da es weder freigemessen werden kann noch endlagergängig ist. Daher sollte je Abbauphase oder fortgeschrittenen Planungs- und Erfahrungsstand die Möglichkeit der Mitwirkung der Öffentlichkeit ermöglicht werden.

Weitere Entscheidungen sollten nicht ins aufsichtliche Verfahren verschoben, sondern offen diskutiert werden. Weiterhin ist zu befürchten, dass radioaktive Stoffe beim Rückbau des Reaktors mit der Luft verbreitet werden. Weite Flächen – also jeder könnte gefährdet sein, da die Verbreitung von radioaktiven Stoffen oder Strahlung über Mülltransporte (siehe Polizei fordert Strahlenschutzkonzept vom 06.11.2025) und über den Luftweg auch weiträumig erfolgen können. Die Sicherheitsrisiken durch Einwirkungen von außen wie terroristischen Angriffen z.B. durch Drohnen, auf die noch unkonditionierten Rückbauabfälle in Lagerhallen und offenen Lagerplätzen sind neu zu bewerten und anzupassen. Beim Rückbau ist das Vorgehen so zu konzipieren, dass Störfälle, Strahlung und der Austritt von Radioaktivität ausgeschlossen werden. Die Erfahrungen bei Rückbauverfahren anderer Reaktoren sind umfassend zu berücksichtigen. Berlin hat keine eigene Mülldeponie. Da aus den Unterlagen nicht ersichtlich ist, wohin spezifisch freigemessener und doch atomar strahlender Müll kommt, könnte jeder überall gefährdet sein. Darum ist jeglicher vor Ort angefallener und noch anfallender Atommüll jeglicher Art vor Ort zu lagern, bis eine Deponie der Klasse II dafür nachgewiesen wird bzw. es sichere Möglichkeiten der Endlagerung gibt. Unnötige Transporte sind zu unterbinden. Atommülltransporte in das Atommüll-Lager Ahaus könnten jeden gefährden, da die Routen und Daten der Transporte geheim sind. Angesichts der Transportrisiken und der dort auslaufenden Genehmigung mit unklarem weiterem Verbleib oder sogar Rücktransport, ist dies ein unnötiges Risiko.

Der Sammeleinwendungstext ist ein Vorschlag und kann durch jeden zur eigenen Nutzung umformuliert werden. Zur Zusendung an die Senatsverwaltung schreibt diese: „Die Schriftform kann durch die elektronische Form ersetzt werden. In diesem Fall ist das unterschriebene elektronische Dokument unter dem Stichwort „Stilllegung BER II“ an die E-Mail-Adresse Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. zu richten.

Sammeleinwendungsformulare zum download:

Der BUND Berlin unterstützt die Einwendungen zum Berliner Atomreaktor-Rückbau mit einem eigenen Tool und ausführlicher Einzeleinwendungsmöglichkeit.
Das Tool findet sich unter folgender Internetadresse:

https://www.bund-projekte.de/einwendungen/wannsee/

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