Anti-Atom-Berlin


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2020
Januar 2020

Gruppentreffen

 

Wenn du uns und unsere Anti-Atom-Arbeit kennen lernen möchtest, laden wir dich recht herzlich zu den nächsten Gruppentreffen ein.

Es gibt einen Rückblick auf Aktionen sowie Ausblick zu Terminen, Gespräche über aktuelle Themen und Vorbereitungsarbeit.

Gruppentreffpunkt:
Stadtteilbüro Friedrichshain
Warschauer-Straße 23, 10243 Berlin

zum Vormerken: jeder erste Mittwoch im Monat ist üblich

 

Februar 2020

Gruppentreffen

 

Wenn du uns und unsere Anti-Atom-Arbeit kennen lernen möchtest, laden wir dich recht herzlich zu den nächsten Gruppentreffen ein.

Es gibt einen Rückblick auf Aktionen sowie Ausblick zu Terminen, Gespräche über aktuelle Themen und Vorbereitungsarbeit.

Gruppentreffpunkt:
Stadtteilbüro Friedrichshain
Warschauer-Straße 23, 10243 Berlin

zum Vormerken: jeder erste Mittwoch im Monat ist üblich

 

März 2020

AAB-Treffen

Wenn du uns und unsere Anti-Atom-Arbeit kennen lernen möchtest, laden wir dich recht herzlich zu den nächsten Gruppentreffen ein.

Es gibt einen Rückblick auf Aktionen sowie Ausblick zu Terminen, Gespräche über aktuelle Themen und Vorbereitungsarbeit.
Das folgende Plenum ist am 01. April 2020:

Gruppentreffpunkt:
Stadtteilbüro Friedrichshain
Warschauer-Straße 23, 10243 Berlin

Kazaguruma-Demo 2020

Aufruf zur Kazaguruma-DEMO anlässlich des 9. Jahrestages

des 3-fachen AKW-GAU's von FUKUSHIMA

Fukushima ist noch lange keine Geschichte!

Am 11. März 2020 jährt sich die Atomkatastrophe von Fukushima zum 9. Mal. Im Sommer 2020 werden die Olympischen Spiele in Tokio stattfinden, einige Wettkämpfe sogar in Fukushima, obwohl die Lage dort alles andere als „unter Kontrolle“ ist: Die havarierten Reaktoren geben noch heute radioaktive Materialien in die Atmosphäre ab, täglich hoch verseuchtes Wasser, mehrere hunderttausend Menschen wurden ihrer Heimat und ihrer Lebensgrundlage beraubt, viele leiden unter den Folgen. Die japanische Regierung will die Olympischen Spiele als willkommene Gelegenheit missbrauchen, um der Welt zu zeigen, dass der Atomunfall Geschichte ist. Sie wollen den Super-GAU, seine Auswirkungen und Folgen verharmlosen und Normalität vorspielen. Anstatt den Opfern zu helfen und sie zu unterstützen, zwingt die japanische Regierung sogar die Geflüchteten ins verseuchte Gebiet zurückzukehren: sie hat den Strahlengrenzwert einfach um das 20-fache erhöht. Wir sagen entschieden Nein zu dieser Politik!

Atomkraft rettet nicht das Klima!

  • Zu schmutzig: Alle Reaktoren produzieren gefährliche Strahlung und Atommüll für die Ewigkeit.
  • Zu gefährlich: Katastrophen wie in Fukushima und Tschernobyl sind unvermeidbar. Atomtechnologie dient immer auch der Entwicklung neuer Atomwaffen.
  • Zu teuer: Atomkraft ist die teuerste Art Treibhausgasemissionen zu verringern.
  • Zu wenig zielführend: Die nukleare Brennstoffkette ist nicht so CO2-arm wie behauptet.
  • Zu unflexibel: AKWs sind nicht so schnell und intelligent steuerbar wie erneuerbare Energien.
  • Zu langsam: Der Klimawandel wartet nicht, bis eventuell neue Generationen von AKWs gebaut werden könnten.

Deshalb fordern wir:

  • Mit den Olympischen Spielen darf der Weltöffentlichkeit keine Normalität in den verstrahlten Gebieten vorgespielt werden.
  • Stopp aller Maßnahmen, mit denen die japanische Regierung Strahlenflüchtlinge zur Rückkehr in verstrahlte Gebiete nötigt. Weiterzahlung von Entschädigungen und Unterstützungsgeldern.
  • Sofortige Stilllegung aller Atomanlagen weltweit, insbesondere der Atomfabriken Gronau und Lingen.
  • Auflösung von EURATOM und aller anderen die Atomtechnik fördernden Organisationen.
  • Umlenkung aller der Atomtechnik gewidmeten Fördermittel und Subventionen zugunsten erneuerbarer Energien und einer zivilgesellschaftlich kontrollierten Forschung zum Umgang mit dem Atommüll.
  • Unterzeichnung des Atomwaffenverbotsvertrags

Organisiert von:

Anti Atom Berlin – www.antiatomberlin.de
NaturFreunde Berlin – www.naturfreunde-berlin.de
Sayonara Nukes Berlin – www.sayonara-nukes-berlin.org

Juli 2020

Protest vor der Botschaft der Tschechischen Republik

Protest vor der Botschaft der Tschechischen Republik:

Atomprogramm der Tschechischen Republik stoppen!

Nein zum Reaktorbau in Dukovany!

Artikel hierzu: Protest vor der Botschaft der Tschechischen Republik

 

 

August 2020

Protest vor der Botschaft des Königreichs Belgien

Kein Atommülllager in der Wallonie!
AKW Doel und Tihange sofort abschalten!

Die föderale Agentur für Atommüll hat als möglichen Atommülllagerstandort das belgische Massiv von Stavelot in der Wallonie als Atommülllager vorgeschlagen. Dort soll der belgische Atommüll in Schachtanlagen unterirdisch gelagert werden. Gegen diese Pläne haben sich die Regionalregierung der Wallonie, und auch alle sechs im Parlament vertretenen Fraktionen ausgesprochen. Auch Luxemburg und die angrenzenden bundesdeutschen Gemeinden und Landkreise haben sich klar gegen diese Pläne positioniert. Die Regionalregierung der Wallonie hat ein Gutachten zur Eignung des Stavelot-Massivs anfertigen lassen, das sich gegen die Eignung des Standortes ausspricht.

Die aktuelle Diskussion zeigt, dass die belgische Regierung keinerlei verantwortbaren Vorschlag für eine möglichst sichere Verwahrung der riesigen Atommüllberge hat. Aufgrund ihrer verfehlten Energiepolitik setzt die Regierung in Belgien weiterhin auf die Atomenergie. Jeden Tag wird dadurch neuer hochradioaktiver Atommüll produziert, für den es keinerlei sichere Lagermöglichkeit gibt. Die Lagerung des Atommülls in Stollen im Stavelot-Massiv ist hierfür nicht geeignet. Die belgische Regierung versucht jedoch, durch die Verlagerung des Atommüllproblems möglichst nahe an die belgische Grenze, den Widerstand im eigenen Land zu verringern. Dies wird nicht gelingen!

Noch immer erzeugt Belgien in den AKW Doel und Tihange aus sieben Reaktorblöcken etwa 50 Prozent des Bruttostroms. Betreiber der Atomkraftwerke ist Electrabel S.A., eine 100%ige-Tochtergesellschaft der Engie SA (ehemals GDF Suez). Die ENGIE-Gruppe hatte im Jahr 2017 einen Umsatz von mehr als 65 Mrd. Euro und ist hier vor allem in den Bereichen Strom, Erdgas, Flüssigerdgas (LNG) sowie bei Energiedienstleistungen aktiv. Mehr als 150.000 Arbeitnehmer*innen arbeiten in über 70 Ländern in der Engie-Gruppe.

Es vergeht nahezu kein Monat, in dem nicht von Störfällen oder Unregelmäßigkeiten in den beiden Atomkraftwerken Doel und Tihange berichtet wird. Die Antwort des belgischen Atomkraftwerksbetreiber Electrabel S.A ist dabei immer die gleiche: Es geht von den sieben Schrottreaktoren keine Gefahr aus. Die belgische Regierung deckt den Weiterbetrieb dieser Uraltreaktoren und übernimmt damit die Verantwortung für die ständig steigende Gefahr eines Atomunfalls. In den Atomkraftwerken sind tausende von Rissen festgestellt worden. Bereits 2012 wurden bei Untersuchungen im AKW Doel 17.000 und im AKW Tihange 3000 kleine Haarrisse im Reaktordruckbehälter gefunden.

Das AKW Doel liegt mitten in einer dichtbesiedelten Region. Das AKW Doel liegt nur etwa 140 Kilometer von Aachen entfernt. Tihange 70 Kilometer. Durch ihre Atompolitik gefährdet die belgische Regierung die Gesundheit und das Leben von vielen Millionen Menschen. Im Radius von 75 Kilometer um das AKW leben etwa 9 Millionen Menschen.

Engie SA ist auch in Deutschland aktiv und erwirtschaftet einen Umsatz von mehr als zwei Mrd. Euro im Jahr. Der Hauptsitz von Engie Deutschland AG ist in der Friedrichstraße 200 in Berlin. Über die Vertriebsgesellschaft Energie SaarLorLux in Saarbrücken, an der Engie SA mehrheitlich beteiligt ist, werden über 160 000 Privat- und Gewerbekunden mit Strom, Gas und Wärme versorgt. Engie SA ist auch in Gera und Wuppertal an den Stadtwerken beteiligt. In Berlin ist Engie SA an der Berliner GASAG mit 31,6% beteiligt.

Wir sagen Nein zu dieser unverantwortlichen Energiepolitik und fordern:

  • Kein Atommülllager in der Wallonie!
  • Brennstofflieferungen aus Deutschland an Doel und Tihange sofort einstellen!
  • Sofortige Abschaltung der Atomreaktoren in Doel und Tihange!
  • Bundesregierung muss gegen den Betrieb der AKW die Planungen für ein Atommülllager in der Wallonie vorgehen!
  • Für einen europaweiten Ausstieg aus der Atomenergie! EURATOM auflösen!

Wir treffen uns:

Donnerstag, 20.08.2020

17.00 Uhr
vor der Botschaft des Königreichs Belgien, Jägerstraße 52-53, 10117 Berlin
(Nähe U-Bhf. Französische Str. (U6) / U-Bhf. Hausvogteiplatz (U2))

 

Eine gemeinsame Aktion von NaturFreunde Berlin und Anti Atom Berlin

 

Infos: NaturFreunde Berlin, Uwe Hiksch, Tel.: (0176) 62 01 59 02, hiksch@naturfreunde.de

NaturFreunde Berlin

Paretzer Str. 7

10713 Berlin

Tel.: 030-810 560 250

Handy: 0176-62015902

September 2020

Globaler Klimastreik

 

Fridays for Future Berlin

Wir sind Fridays for Future Berlin und stehen auf der Straße für den Kampf gegen die Klimakrise und für Klimagerechtigkeit. Am 25.09. stehen wir wieder international auf der Straße und fordern von der Politik #KeinGradWeiter! Dabei hören wir natürlich auf die Wissenschaft und haben ein umfangreiches Hygienekonzept entwickelt. Weitere Informationen zum Großstreik findet ihr hier.

Wir sehen uns am 25.09. auf der Straße!

Am 25.09. gehen wir wieder weltweit auf die Straßen und fordern effektive Klimagerechtigkeit ein: sowohl auf internationaler Ebene, als auch bei uns vor Ort muss sich noch viel bewegen, damit wir das 1,5°C Ziel noch einhalten können!
Die verheerenden Folgen der Klimakrise sind bereits heute tagtäglich spürbar, von den verheerenden Waldbränden in Sibirien und Kalifornien bis zur andauernden Dürreperiode in Berlin und Umgebung. Deshalb stehen wir am 25.09. auf der Straße und fordern #KeinGradWeiter!

Am 25.09. könnt ihr entweder um 10:30 Uhr mit dem Fahrrad zu einem der zwei Sammelpunkte kommen:
10:30 UHR - WASHINGTONPLATZ
10:30 UHR - EBERTSTRAßE ECKE BEHRENSTRAßE

Oder ihr kommt, falls ihr nicht Fahrradfahren wollt oder könnt, zum Sitzstreik...
11 UHR - BRANDENBURGER TOR

Am Ende der Fahrraddemos werden sich auch diese in den Sitzstreik einordnen und wir werden alle zusammen am Brandenburger Tor laut für unsere Zukunft sein! ?

Außerdem wird es KRASSE ACTS geben, also STAY TUNED

https://fridaysforfuture.berlin/

 

 

Oktober 2020

Protest vor der Botschaft Ungarns

Protest vor der Botschaft Ungarns:

Atomprogramm in Ungarn stoppen!

Kein neues AKW in Paks! - Nincs új atomerőmű Paks!

Die ungarische Regierung setzt seit vielen Jahrzehnten auf eine völlig verfehlte Atompolitik. Der Anteil der Atomenergie an der Stromproduktion liegt in Ungarn bei etwa 50 Prozent, die am AKW-Standort Paks in vier Druckwasserreaktoren produziert wird. Die Gesamtnettoleistung der vier Reaktoren beträgt rund 1.800 Megawatt (MW).

Neubau von zwei Atomreaktoren geplant

Die ungarische Regierung hat bereits angekündigt, am Standort Paks zwei neue Atomreaktoren mit einer Nettoleistung von 2.400 MW zu bauen. Im Jahr 2009 wurde dies vom ungarischen Parlament beschlossen. Im Jahr 2014 wurde zwischen dem russischen Präsidenten Wladimir Putin und dem ungarischen Präsidenten Viktor Orbán ein Grundlagenvertrag für den Bau von zwei WWER-Reaktorblöcken am Atomkraftwerk Paks mit einer Leistung von je 1200 MW und Baukosten von 10 bis 12 Mrd. Euro geschlossen. Diesem Vertrag hat das ungarische Parlament im Jahr 2017 zugestimmt.

In dem Vertrag ist geregelt, dass 80% der Gesamtkosten für den Bau der neuen Reaktoren vom russischen Staat sichergestellt werden. Die Atomreaktoren sollen von der Föderalen Agentur für Atomenergie Russlands (Rosatom) gebaut werden.

Am 6. März 2017 hat die EU-Kommission die finanzielle Unterstützung des ungarischen Staates für das Kraftwerk nach den EU-Beihilfevorschriften genehmigt. 80 % der Projektkosten sollen durch einen russischen Staatskredit in Höhe von 10 Mrd. Euro gedeckt werden. Nach dem Urteil des Europäischen Gerichtshofs zum britischen Atomkraftwerk Hinkley Point C sind staatliche Beihilfen für den Neubau von Atomkraftwerken in der Europäischen Union ausdrücklich erlaubt.

Ungarn betreibt Uraltreaktoren

Die laufenden Atomreaktoren vom Typ WWER-440/V-213 sind zwischen 1982 und 1987 in Betrieb gegangen. Die Laufzeiten für die Reaktoren waren ursprünglich bis 2012 und 2017 festgelegt worden. 2005 beschloss das ungarische Parlament jedoch eine Laufzeitverlängerung um 20 Jahre, die zu einer Abschaltung der Atomreaktoren Mitte der 2020er Jahre nach 40 Jahren Betriebsdauer geführt hätte. Zwischenzeitlich wurde die Betriebsdauer der Schrottreaktoren bis zu den Jahren 2032 und 2037 verlängert. Es zeichnet sich jedoch ab, dass die ungarische Regierung, wie andere atomkraftbefürwortende Regierungen, die Laufzeit für die Uraltreaktoren weiter verlängern wird.

Atommülllagerung ungelöst

Auch in Ungarn gibt es keinerlei reale Möglichkeiten den anfallenden Atommüll sicher zu lagern. Ein unterirdisches Atommülllager ist bei Boda in den Mecsek-Bergen geplant und soll nach Plänen der Regierung im Jahr 2047 fertiggestellt werden. Aktuell wir der Atommüll aus dem Atomkraftwerk im Lokallager zwischengelagert. Im Rahmen des Vertrages mit der russischen Regierung wurde festgelegt, dass Russland auch die Lieferung und den Abtransport des radioaktiven Brennmaterials der neuen Atomreaktoren übernimmt.

Hochwassergefahr für Atomreaktoren

Am Standort Paks, direkt an der Donau gibt es die stetige Gefahr, dass das Atomkraftwerk Paks absäuft. Die Donau-Hochwasser in den Jahren 2009, 2010 und 2013 haben diese Gefahr eindrücklich bestätigt.

Wiedereinstieg in Uranabbau in Ungarn vorgesehen

Aktuell prüft die ungarische Regierung auch den Wiedereinstige in den Abbau von Uran. Bis zum Jahr 1997 wurde in Ungarn in der Mecsek-Mine 21.000 Tonnen Uran produziert. Seit 1998 läuft die Sanierung der Uran-Mine. Die EU finanziert über das PHARE-Programm allein 170 Millionen Euro für die teure Sanierung. Jetzt plant die australische Firma WildHorse den Wiedereinstieg in den Uranabbau. Sie verfügt bereits über die Explorationsrechte für vier Standorte in Südungarn im Mecsekgebirge.

Widerstand gegen Atompläne

Gegen die 2016 beendete UVP gibt es Widerstand, da wesentliche Einwände aus den beteiligten Ländern nach Einschätzung der Beschwerdeführer nicht beachtet wurden. Gegen dessen Genehmigung wurde jetzt eine Beschwerde vor dem Aarhus-Komitee der Vereinten Nationen eingereicht. Es geht um den Vorwurf, dass die ungarische Regierung bei der Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) gegen internationales Recht verstoßen haben soll.

Gemeinsam fordern wir

  • Atomreaktoren in Paks abschalten! Schrottreaktoren in Paks müssen vom Netz!
  • Kein Neubau von Atomkraftwerken. Sofortige Beendigung des ungarischen Atomprogramms!
  • Kein Wiedereinstieg in den Uranabbau in Ungarn!
  • Für ein grundsätzliches Verbot zum Betrieb von Atomreaktoren in der EU! EURATOM-Vertrag auflösen!

Wir treffen uns:

Donnerstag, 29.10.2020

16.00 Uhr

Vor der Botschaft Ungarns, Unter den Linden 76, 10117 Berlin

Es lädt ein:

NaturFreunde Berlin, Anti Atom Berlin

AAB Treffen nach Protest vor der Botschaft Ungarns

AAB-Treffen nach dem Protest vor der Botschaft Ungarns

dessen Beginn ist Donnerstag, 29.10.2020, 16.00 Uhr

Unter den Linden 76, 10117 Berlin

Thema BER II Rückbau

Castortransport nach Biblis

Planung Fukushima-Demo 2021

November 2020

Castortransport Kundgebung

Gegen alle Kritik am Sicherheitskonzept und entgegen jeden Protests wegen der dramatisch hohen Corona-Zahlen ist am Dienstag Abend (27.10.) in England der erste Castortransport seit 9 Jahren mit Ziel Deutschland gestartet. Ziel ist das Zwischenlager Biblis.

Wir protestieren am Sonntag, den 01. 11. 2020 um 15:00 Uhr
vor dem Hochhaus der Deutschen Bahn am Potsdamer Platz.

Im Windschatten der Klimakatastrophe versuchen die Befürworter*innen der mörderischen Atomenergie nun wieder in die Offensive zu kommen. Industrie und Politik arbeiten auf eine Laufzeitverlängerung der noch laufenden AKW hin - über die vorgesehenen Stilllegungsdaten hinaus. Auf dem Gipfel der EU-Staats- und Regierungschefs im Dezember 2019 wurde die Atomenergie als Beitrag zur Klimaneutralität ausdrücklich genannt.

Doch sechs Atomreaktoren sind in Deutschland noch in Betrieb. Dazu kommen die Uranfabriken in Lingen und Gronau, die unbefristet weiter laufen sollen. Durch das gezielte Ausbremsen des Ausbaus erneuerbarer Energien und der Stromnetze, kommt die Energiewende nur schleppend voran.

Für die breite Bevölkerung scheint der Atomausstieg 2022 beschlossene Sache zu sein. Ausstiegskonzepte beinhalten aber immer die Möglichkeit eines Ausstiegs vom Ausstieg. Die Anti-Atom-Bewegung fordert schon seit langem die sofortige Stilllegung aller Atomanlagen weltweit.

Weitere Informationen findet Ihr auf

https://castor-stoppen.de/


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