Anti-Atom-Berlin



Aus den Pressetext von .ausgestrahlt:

Wenn die Bundesregierung nichts unternimmt, werden die Stromkonzerne am Ende fein raus sein, weil die Kosten für AKW-Abriss und Atommüll-Lagerung von der Allgemeinheit getragen werden müssen.

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Was in den bisher geheimen Regierungs-Gutachten über die Atom-Rückstellungen steht, kann jetzt jede/r im „Spiegel" nachlesen:

„Beide Gutachten sind fertig, aber noch unter Verschluss. Denn der Inhalt ist so brisant, dass er die Konzerne in Erklärungsnot bringen könnte, wenn die Papiere veröffentlicht werden. Sie kommen zu ähnlichen Ergebnissen: Die Rückstellungen sind nicht sicher, sie reichen auch nicht aus für die Kosten, die Rückbau und Endlagerung des radioaktiven Abfalls verursachen." Und weiter: „Ihr Fazit: ‚Die Kosten, die im Wege der Entsorgung und Stilllegung anfallen würden, müsste dann der Bund tragen."

Der Zeltplatz vor dem Ministerium für Wirtschaft, Handel und Industrie (METI) gilt als der Stützpunkt für Fukushima.

Wir akzeptieren die Räumung der Zelte nicht!

Die Durchsetzung der gerichtlichen "Entscheidung", die am 26.2. gefällt wird, ist nicht akzeptabel!

Das Landgericht Tokyo hat unsere Sonderbeschwerde (Ablehnung des Richters) gegen dasUrteilignoriert und uns mitgeteilt, dass am 26.2. (Do.) das „Urteil" gefällt wird. Dieses rücksichtslose Vorgehen bezüglich der Räumung der Zelte, entsprechend den Absichten derRegierung Abe und ohne jegliche Beweisaufnahme, dürfen wir nicht zulassen!

pr zelt jap 1Screen aus YouTube Film - Fukushima-Netzwerk (1)521 Tage sind vergangen seit sämtliche AKWs in Japan abgeschaltet wurden. Mit der Wiederinbetriebnahme der AKWs in Sendai (Präfektur Kagoshima) und Takahama (PräfekturFukui) kann noch nicht planmässig begonnen werden. Denn seit den Unfällen in den AKWsvon Fukushima verbreiten sich die Anti-AKW-Bewegungen im In- und Ausland und die öffentliche Meinung tendiert immer mehr zur Ablehnung der AKWs. Die Abe-Regierung verbreitet im Ausland ständig Lügen: Die Probleme im AKWs Nr. 1 inFukushima sind keineswegs behoben. Radioaktivität tritt ständing aus. Schildrüsenkrebs bei Kindern wird abnorm häufig diagnostiziert (bisher 118 Fälle). In Fukushima werden Stimmen wie „Das ist nicht mehr auszuhalten!" oder „Es ist unerträglich!" immer lauter.

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Vergesst FUKUSHIMA nicht!

Kazaguruma-Demo zum 4. Jahrestag von FUKUSHIMA

Sa. 07.03.2015,
ab 13:00 Uhr,
am Brandenburger Tor

 

Vier Jahre sind seit dem Super-GAU in Fukushima vergangen. Leider scheint der große Atomunfall bereits in vielen Köpfen weltweit in Vergessenheit geraten zu sein, aber die Katastrophe und schlimme Folgen sind gar nicht vorbei!

Deshalb wollen wir Sayonara Nukes Berlin gemeinsam mit AntiAtom Berlin und Naturfreunde Berlin zum 4. Jahrestag von FUKUSHIMA auf die Straße gehen.

Protestaktion vor der Botschaft der Tschechischen Republik:

Die Regierung in der Tschechischen Republik plant in ihrem neuen Energieprogramm den Bau von einem oder zwei neuen Reaktorblöcken mit einer Leistung von bis zu 2 5000 MW am Standort Temelin. Gleichzeitig will sie die Betriebsdauer der bestehenden Reaktorblöcke am Atomkraftwerk Dukovany auf 60 Betriebsjahre verlängern, obwohl die Reaktorblöcke des Atomkraftwerks vom Typ WWER-440/V-213 Schrottreaktoren sind. Sie entsprechen in keiner Weise modernen Anforderungen an die Sicherheit und bieten keinen Schutz gegen Betriebsstörungen von außen.

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Am 01.11.2014 von 12:00 - 16:00 veranstaltet Anti Atom Berlin die Aktion „Suchen Platz für Atommüll" im Spandauer Bahnhofsvorplatz und der Fußgängerzone.

Wir werden ein Fass rollen in Spandau, machen Lärm, durch Zurufe und Ansprache fragen wir, ob sie ein Plätzchen für Müll frei haben auf dem Balkon oder im Garten. Verteilen Flyer, kleine Müllfässchen, klären über das Müllproblem auf, tragen einen Banner usw. Ihr seid herzlich willkommen.

Thema

Flyer über die Gefahren für Berlin und Potsdam durch den Atomreaktor BER II im Helmholtz Zentrum Berlin, HZB, und die Landessammelstelle für radioaktive Abfälle.

Auch als download (PDF)

karte flyer wannsee

Protest gegen Atommüll-Lager Leese

Aus Anlass des Tages der offenen Tür im Gewerbegebiet Leese (Niedersachsen) am 25.05.2014 machten rund 30 Aktivisten auf die äußerst problematische Lagerung von Atommüll durch die Braunschweiger Firma Eckert & Ziegler mitten im Gewerbegebiet aufmerksam. Sie forderten eine wirksame Kontrolle jedes einzelnen Fasses, da bereits Flüssigkeiten ausgetreten sind. Außerdem sprachen sie sich für eine Verringerung der Atommülltransporte sowie gegen eine mögliche Konditionierungsanlage aus.

PubliXviewinG: Publixviewing-Bilder Atommüll-Lager Leese

Urananreicherung

Grenzüberschreitende Protestaktion gegen den Betrieb und Ausbau der niederländischen Urananreicherungsanlage in Almelo

De Prinz kütt - wir auch !!!

Am 7. Juni 2012 soll in Almelo (NL) eine weitere Halle der niederländischen Urananreicherungsanlage (UAA) eingeweiht werden. Ehrengast dabei ist der niederländische Kronprinz Willem-Alexander. 

7. Juni 2012,  15.00 – 16.00 Uhr, Haupteingang Urenco Almelo, Planthofsweg

aktionsbildAktion von .ausgestrahlt, zur laufenden Umweltministerkonferenz in Dessau, mit der Aktion wurde auf die ungelöste Atommüll-Entsorgung und die katastrophalen Zustände in Gorleben, Asse und Morsleben hingewiesen werden.


AktivistenInnen in Schutzanzügen versuchten mit undichten Eimern eine schleimige Masse aufzufangen und unter Kontrolle zu bekommen, was ihnen natürlich nicht gelingen sollte. Eine schöne symbolische Aktion.

Bildergalerie: ansehen

„CastorNix- Widerstand im Wendland gegen Castor-Transporte 1996 bis 2010“

Fotoausstellung

AustellungsplakatFotoausstellung des Umbruch-Bildarchiv vom 08. November bis 04. Dezember 2011 im Regenbogen Café

Ende Nov. 2011 wird der nächste Castor-Transport ins Zwischenlager Gorleben erwartet und es wird (hoffentlich) wieder Protest- und Widerstandsaktionen geben. Die Ausstellung von Fotos vom Widerstand gegen die Transporte aus den letzten Jahren aus dem Umbruch-Bildarchiv Berlin soll die Mobilisierung gegen den Transport in diesem Jahr unterstützen.

Samstag, 9. Juli · 14:00 - 22:00, Pariser Platz, Brandenburger Tor

Die Kernkraftwerke wurden (wieder) aufgedreht. Der Protest wurde laut. Wir drehen durch. Die Kernkraftwerke werden abgedreht. Irgendwann. Das ist uns nicht früh genug. Wir drehen (uns) den ganzen Tag.

Der aktuelle Atomausstieg ist ein Atomaufschub! Die Argumente, die heute für die Atomkraft gebracht werden: Stromlücke - Netzstabilität - unzureichend vorhandene Erneuerbaren Energien werden in 10 Jahren, wenn die übrigen Reaktoren vom Netz gehen sollen, wieder Konjunktur haben. Dann wird es heißen: woher soll denn so plötzlich der Strom herkommen, den die letzten 9 Reaktoren ins Netz geben? Die Regierung glaubt, dass nicht sofort ausgestiegen werden kann. Dies gilt heute und wird in 10 Jahren gelten, ein ernst gemeinter Ausstieg kann vor diesem Hintergrund nur schrittweise erfolgen. Damit die Erneuerbaren fortlaufend und progressiv ausgebaut werden und so Stück für Stück die Kernkraft ersetzen. Der Regierungsentwurf sieht aber den plötzlichen Ausstieg in 2021/2022 vor. Dieser Ausstiegsentwurf erfüllt nicht unsere Forderung nach einem schnellstmöglichen und dezentralen Umbau der Energieversorgung. Es handelt sich lediglich um einen Atomaufschub!

Wir haben bereits die Erfahrung gemacht, dass beschlossene Vereinbarungen verändert werden können, wenn unsere Wachsamkeit und unser Protest nachlässt. Deshalb müssen wir deutlich machen, dass wir mit diesem Entwurf nicht einverstanden sind und das wir solange Widerstand leisten werden, bis alle Reaktoren endgültig stillgelegt sind.

Zusammen mit Campact! rufen wir zu einer Protestaktionen am Montag den 6.Juni auf. An diesem Tag soll das Bundeskabinett den Ausstiegsentwurf beschließen, anschließen beraten die Fraktionen von SPD und Grüne über den Entwurf. Bei allen drei Treffen werden wir protestieren, um deutlich zu machen, dass die Bevölkerung diese Pläne nicht mitträgt.

Komm zu einer oder allen drei Aktionen. Genau Infos unter:

http://www.campact.de/atom2/sn13/uebergabeaktion


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