Anti-Atom-Berlin



Zu einer gemeinsamen Protestveranstaltung auf dem Breitscheidplatz laden die NaturFreunde Berlin, Anti Atom Berlin und Robin Wood Berlin ein. Mit Infoständen und kurzen Ansprachen wollen die Anti-Atom-Aktivist*innen über den EURATOM-Vertrag informieren.

Protestveranstaltung:
EURATOM? Nein danke!

Samstag, 18.07.2015
16.00 - 18.00 Uhr
Breitscheidplatz
(am Wasserklops)

Der EURATOM-Vertrag wurde im Jahr 1957 verabschiedet. Seitdem ist die Bundesrepublik Deutschland Mitglied. Die Aktiven fordern die Auflösung von EURATOM und die Streichung der Mittel für die Atomförderung aus dem EU-Haushalt. In der laufenden Förderperiode 2014 bis 2020 werden für EURATOM 1,665 Milliarden Euro bereitgestellt. Weitere 2,573 Milliarden Euro sind für die Forschung und den Bau des Fusionsreaktors ITER vorgesehen.

amtsgericht-fulda Am 23. Juni 2015 stehen zwei CastorgegnerInnen in Fulda vor dem Amtsgericht. Es geht um eine Protestaktion beim Castor 2011 bei Fulda. Die beiden AktivistInnen werden deshalb verfolgt, weil die Deutsche Bahn und der Atomkonzern AREVA gegen sie Strafantrag gestellt haben. Der Castor soll bei seiner Durchfahrt etwas rote Farbe abbekommen haben.

Die Angeklagten würden sich sehr über deine solidarische Unterstützung freuen! Du kannst die Gerichtsverhandlung in Fulda besuchen, Soliaktionen durchführen und oder dich an einer FAX-Mail-Brief-Protestaktion beteiligen.

Mit Pauken und Trompeten gegen die Atomlobby!
ATOMFORUM ENDLICH ABSCHALTEN!

Vom 5. bis 7. Mai 2015 veranstalten das Deutsche Atomforum und die > Kerntechnische Gesellschaft ihre "46. Jahrestagung Kerntechnik" im „Estrel Convention Center Berlin". Dort werden die wichtigsten Lobbyisten der Atomindustrie über Möglichkeiten für den weltweiten Ausbau der unverantwortlichen Atomnutzung reden. Von den Reaktorkatastrophen in Tschernobyl und Fukushima hat die Atomlobby nichts gelernt, sondern versucht vielmehr über die Europäische Union und den EURATOM-Vertrag den Bau von neuen Atomreaktoren massiv voranzutreiben. Wir stellen uns diesen Plänen entgegen. "Mit Pauken und Trompeten" fordern wir: Atomforum endlich abschalten! Wir wollen in Berlin kein Forum für den Ausbau von Atomanlagen.

Wir fordern:

Tschernobyl mahnt: Brokdorf abschalten

brokdorf2015

Unter dem Motto: "Tschernobyl mahnt - Brokdorf abschalten" veranstaltet ein Bündnis aus regionalen Initiativen die dritte Protest- und Kulturmeile am AKW Brokdorf. Der Meiler an der Unterelbe ging 1986, im Jahr der Atomkatastrophe in der Ukraine, ans Netz und ist daher in besonderer Art und Weise mit Tschernobyl verbunden. Der atomare Wahnsinn mit seinen Super-GAU-Gefahren und die weitere Erzeugung von hochradioaktivem Atommüll müssen auch in Brokdorf ein Ende haben - jetzt - nicht erst 2021.  (Text von .ausgestrahlt)

Infos und Aktionsaufruf:  akw-brokdorf-abschalten.de

Hintergrund des Prozesses:

Transparent EnergiewendedemoKletteraktivist*innen wurden bei der Befestigung eines Banners während der Energiewendedemo in Berlin (November 2013), von Polizeikräften an der Aktion versucht zu hindern. Die Polizeiaktion führte zu Protesten vieler DemonstrantInnen, dabei wurden mehrere AktivistenInnen verletzt und es kam zu Strafanzeigen der Polizei.
Die Staatsanwaltschaft Berlin zerrt nun die AktivistenInnen vor Gericht, ein Prozess gegen eine Kletteraktivistin steht am 14. April 2015 an. Sie hat gegen einen Strafbefehl in Höhe von 90 Tagessätzen Einspruch eingelegt.

Prozesstermin: 14.4.2015 – 13:30 Uhr Saal 1002 Amtsgericht Tiergarten

Prozesstermin (update:15.04.): Es geht am 21.April um 13:45 Uhr weiter, wieder im Saal 1002 in der Kirchstrasse 6 (AG Tiergarten).


Poster Film Endstation-KrasnokamenskPoster Film Endstation-KrasnokamenskFür Atomstrom braucht man Uran, das in Deutschland aus Rücksicht auf Mensch und Umwelt seit 1990 nicht mehr abgebaut wird. Die 4000 Tonnen Uranbrennstoff, den die deutsche Atomindustrie Jahr für Jahr verbraucht, holt man sich jetzt aus Orten wie Krasnokamensk in Russland, nahe der chinesischen Grenze.
Lange Zeit war Krasnokamensk eine geheime Stadt, die auf keiner Landkarte zu finden war. Erst durch die Verbannung des Oligarchen Chodorkowski gelangte Krasnokamensk in die Weltpresse. Ihr Urteil über die Stadt war einhellig: "Verstrahlt, verdammt, verlassen, lebensunwert."

Aus den Pressetext von .ausgestrahlt:

Wenn die Bundesregierung nichts unternimmt, werden die Stromkonzerne am Ende fein raus sein, weil die Kosten für AKW-Abriss und Atommüll-Lagerung von der Allgemeinheit getragen werden müssen.

banner

Was in den bisher geheimen Regierungs-Gutachten über die Atom-Rückstellungen steht, kann jetzt jede/r im „Spiegel" nachlesen:

„Beide Gutachten sind fertig, aber noch unter Verschluss. Denn der Inhalt ist so brisant, dass er die Konzerne in Erklärungsnot bringen könnte, wenn die Papiere veröffentlicht werden. Sie kommen zu ähnlichen Ergebnissen: Die Rückstellungen sind nicht sicher, sie reichen auch nicht aus für die Kosten, die Rückbau und Endlagerung des radioaktiven Abfalls verursachen." Und weiter: „Ihr Fazit: ‚Die Kosten, die im Wege der Entsorgung und Stilllegung anfallen würden, müsste dann der Bund tragen."

Der Zeltplatz vor dem Ministerium für Wirtschaft, Handel und Industrie (METI) gilt als der Stützpunkt für Fukushima.

Wir akzeptieren die Räumung der Zelte nicht!

Die Durchsetzung der gerichtlichen "Entscheidung", die am 26.2. gefällt wird, ist nicht akzeptabel!

Das Landgericht Tokyo hat unsere Sonderbeschwerde (Ablehnung des Richters) gegen dasUrteilignoriert und uns mitgeteilt, dass am 26.2. (Do.) das „Urteil" gefällt wird. Dieses rücksichtslose Vorgehen bezüglich der Räumung der Zelte, entsprechend den Absichten derRegierung Abe und ohne jegliche Beweisaufnahme, dürfen wir nicht zulassen!

pr zelt jap 1Screen aus YouTube Film - Fukushima-Netzwerk (1)521 Tage sind vergangen seit sämtliche AKWs in Japan abgeschaltet wurden. Mit der Wiederinbetriebnahme der AKWs in Sendai (Präfektur Kagoshima) und Takahama (PräfekturFukui) kann noch nicht planmässig begonnen werden. Denn seit den Unfällen in den AKWsvon Fukushima verbreiten sich die Anti-AKW-Bewegungen im In- und Ausland und die öffentliche Meinung tendiert immer mehr zur Ablehnung der AKWs. Die Abe-Regierung verbreitet im Ausland ständig Lügen: Die Probleme im AKWs Nr. 1 inFukushima sind keineswegs behoben. Radioaktivität tritt ständing aus. Schildrüsenkrebs bei Kindern wird abnorm häufig diagnostiziert (bisher 118 Fälle). In Fukushima werden Stimmen wie „Das ist nicht mehr auszuhalten!" oder „Es ist unerträglich!" immer lauter.

kazaguruma-pink-re

Vergesst FUKUSHIMA nicht!

Kazaguruma-Demo zum 4. Jahrestag von FUKUSHIMA

Sa. 07.03.2015,
ab 13:00 Uhr,
am Brandenburger Tor

 

Vier Jahre sind seit dem Super-GAU in Fukushima vergangen. Leider scheint der große Atomunfall bereits in vielen Köpfen weltweit in Vergessenheit geraten zu sein, aber die Katastrophe und schlimme Folgen sind gar nicht vorbei!

Deshalb wollen wir Sayonara Nukes Berlin gemeinsam mit AntiAtom Berlin und Naturfreunde Berlin zum 4. Jahrestag von FUKUSHIMA auf die Straße gehen.

Protestaktion vor der Botschaft der Tschechischen Republik:

Die Regierung in der Tschechischen Republik plant in ihrem neuen Energieprogramm den Bau von einem oder zwei neuen Reaktorblöcken mit einer Leistung von bis zu 2 5000 MW am Standort Temelin. Gleichzeitig will sie die Betriebsdauer der bestehenden Reaktorblöcke am Atomkraftwerk Dukovany auf 60 Betriebsjahre verlängern, obwohl die Reaktorblöcke des Atomkraftwerks vom Typ WWER-440/V-213 Schrottreaktoren sind. Sie entsprechen in keiner Weise modernen Anforderungen an die Sicherheit und bieten keinen Schutz gegen Betriebsstörungen von außen.

fass-schieb

Am 01.11.2014 von 12:00 - 16:00 veranstaltet Anti Atom Berlin die Aktion „Suchen Platz für Atommüll" im Spandauer Bahnhofsvorplatz und der Fußgängerzone.

Wir werden ein Fass rollen in Spandau, machen Lärm, durch Zurufe und Ansprache fragen wir, ob sie ein Plätzchen für Müll frei haben auf dem Balkon oder im Garten. Verteilen Flyer, kleine Müllfässchen, klären über das Müllproblem auf, tragen einen Banner usw. Ihr seid herzlich willkommen.

Thema

Flyer über die Gefahren für Berlin und Potsdam durch den Atomreaktor BER II im Helmholtz Zentrum Berlin, HZB, und die Landessammelstelle für radioaktive Abfälle.

Auch als download (PDF)

karte flyer wannsee

Protest gegen Atommüll-Lager Leese

Aus Anlass des Tages der offenen Tür im Gewerbegebiet Leese (Niedersachsen) am 25.05.2014 machten rund 30 Aktivisten auf die äußerst problematische Lagerung von Atommüll durch die Braunschweiger Firma Eckert & Ziegler mitten im Gewerbegebiet aufmerksam. Sie forderten eine wirksame Kontrolle jedes einzelnen Fasses, da bereits Flüssigkeiten ausgetreten sind. Außerdem sprachen sie sich für eine Verringerung der Atommülltransporte sowie gegen eine mögliche Konditionierungsanlage aus.

PubliXviewinG: Publixviewing-Bilder Atommüll-Lager Leese

Urananreicherung

Grenzüberschreitende Protestaktion gegen den Betrieb und Ausbau der niederländischen Urananreicherungsanlage in Almelo

De Prinz kütt - wir auch !!!

Am 7. Juni 2012 soll in Almelo (NL) eine weitere Halle der niederländischen Urananreicherungsanlage (UAA) eingeweiht werden. Ehrengast dabei ist der niederländische Kronprinz Willem-Alexander. 

7. Juni 2012,  15.00 – 16.00 Uhr, Haupteingang Urenco Almelo, Planthofsweg

aktionsbildAktion von .ausgestrahlt, zur laufenden Umweltministerkonferenz in Dessau, mit der Aktion wurde auf die ungelöste Atommüll-Entsorgung und die katastrophalen Zustände in Gorleben, Asse und Morsleben hingewiesen werden.


AktivistenInnen in Schutzanzügen versuchten mit undichten Eimern eine schleimige Masse aufzufangen und unter Kontrolle zu bekommen, was ihnen natürlich nicht gelingen sollte. Eine schöne symbolische Aktion.

Bildergalerie: ansehen


© 2010 - 2020 Anti-Atom-Berlin