Anti-Atom-Berlin



40 Jahre Gorleben

Themenmonat - 40 Jahre Protestkultur im Wendland

bei den NaturFreunden
Paretzer Str. 7

gorleben leben
 

Strafanzeigen wegen Strahlenbelastung durch zusätzliche Brennelement-Wechsel

Steuertrick der AKW-Betreiber erhöht radioaktive Belastung der Bevölkerung

Die Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt hat heute Strafanzeige gegen EnBW, Eon und RWE erstattet. Grund sind die erhöhten radioaktiven Emissionen durch die Steuerspartricks der AKW-Betreiber zur Umgehung der Brennelemente-Steuer.  Dazu erklärt Armin Simon, Sprecher von .ausgestrahlt:

kampagne

Französisches Atomprogramm beenden! Cattenom und Fessenheim sofort abschalten!

In Frankreich sind offiziell 58 Atomkraftwerke in Betrieb. 80 Prozent des Stroms wird durch Atomkraftwerke produziert. Über 40 Atomreaktoren sind mehr als 30 Jahre alt. Die Störfälle häufen sich. Mit ihren Schrottreaktoren bedrohen die AKW-Betreiber die Sicherheit und Gesundheit von vielen Millionen Menschen.

Wir treffen uns

Am Donnerstag, 24.11.2016 17.00 Uhr
Pariser Platz (Gehwege vor der Französischen Botschaft)

Erst vor wenigen Wochen hat ein Gutachten aufgezeigt, dass 107 wichtige Bauteile an 14 AKW-Standorten in Frankreich mit mangelhafter Stahl hergestellt wurden. Die Atomlobby wiegelt jedoch wie immer ab. Aufgrund der dramatischen Lage, mussten der französische Atomkonzern EDF mehrere AKW abschalten. Gleichzeitig betonen die französischen Atomkonzerne EDF und Areva wie immer, sie hätten die Situation vollständig unter Kontrolle. Auch die französische Regierung setzt trotz zunehmender Proteste weiterhin auf die langfristige Nutzung der unverantwortlichen Atomtechnologie.

(Quelle: FB - BI Lüchow-Dannenberg e.V. )

Berufungsverhandlung

Weil sich ein Beamter beim hektischen Versuch der Personalien-Feststellung nach einer Aktion verletzte, soll ein Demonstrant jetzt über 15.121,72 € Heilkosten zahlen. Dabei lag dieser am Boden und hat sich völlig passiv verhalten. Die Regionalkonferenz AKW Grohnde abschalten fordert vom Land die Rücknahme der unsinnigen Schadensersatzforderung. Die BI Umweltschutz Lüchow-Dannenberg schließt sich dieser Forderung an.

Berufungsverhandlung: • Mi., 09.11.2016,
11.00 Uhr Oberlandesgericht Celle,
Schloßpl. 2, 29221 Celle

Atomkraftwerken jetzt den Saft abdrehen! Brennstoffversorgung aus Lingen und Gronau stoppen!

Aufruf:

Gemeinsam mit vielen Menschen aus dem Emsland und ganz Niedersachsen, aus NRW und aus anderen Regionen wollen wir am 29. Oktober 2016 für unsere Forderungen auf die Straße gehen.

  • Uranlieferungen aus Lingen und Gronau an marode AKW in Belgien und Frankreich stoppen!
  • Brennelementeherstellung in Lingen und Urananreicherung in Gronau beenden!
  • Das AKW Emsland, Grohnde, Tihange, Doel, Fessenheim, Cattenom und alle anderen AKW abschalten! Sofort!
  • Energiewende jetzt! Sonne und Wind, statt Fracking, Kohle und Atom!

Über 5 Jahre nach Fukushima und 30 Jahre nach Tschernobyl sind wir mehr denn je von alternden Atomkraftwerken und von einer weiterhin aktiven Nuklearindustrie bedroht.

barricades 2Seit Ende Juni, leben Kollektive, Vereine, Familien, Anwohner_innen und Bäuer_innen im Wald auf dem Gelände des geplanten Atommüll-Endlager Bure, das von ANDRA illegal gerodet wurde.
Während der Atomstaat das Endlager im Parlament zu legalisieren versucht, haben wir die ehemalige Plattform der Cigeo besetzt, ein symbolischer Ort, da hier die Baustelle beginnen soll. Hütten, eine Küche, einen Gemeinschaftsraum, Klos wurden gebaut, ein Garten angelegt, neue Bäume gepflanzt und ältere Bäume besetzt. Ein buntes Programm an Vorträgen, Filmvorführungen, Diskussionen, Waldspaziergänge und Konzerte wurde auf die Beine gestellt.

Presseerklärung, 05.07.2016

Scheitern auf ganzer Linie

Presseerklärung zum Bericht der Kommission Lagerung hoch
radioaktiver Abfälle

Bäuerliche Notgemeinschaft, Lüchow-Dannenberg, Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg, Arbeitsgemeinschaft Schacht Konrad, .ausgestrahlt

Die Kommission Lagerung hoch radioaktiver Abfallstoffe ist gescheitert. Nicht weniger als ein „belastbarer nationaler Lösungsansatz“ für die möglichst sichere Lagerung radioaktiver Abfälle sollte gefunden und ein „breiter gesellschaftlichen Diskurs“ organisiert werden. Zwei Jahre später steht man vor einem Scherbenhaufen. Der einzige Umweltverband, der sich an der Kommission beteiligt hat, lehnt den Bericht ab, der breite gesellschaftliche Diskurs fiel wegen Zeitproblemen aus und die Bundesländer Bayern und Sachsen kündigen ihren Widerstand gegen die Untersuchung kristalliner Gesteinsformationen an.

Die chinesische Regierung setzt seit vielen Jahren intensiv auf den Ausbau der unverantwortlichen Atomenergie. Alleine in China sind zwischenzeitlich 33 AKW in Betrieb und weitere 22 AKW in Bau. Nach dem neuen Fünf-Jahres-Plan der chinesischen kommunistischen Partei sollen bis zum Jahr 2030 etwa 110 AKW gebaut werden. Nach Plan sollen in China alleine bis 2020 über 70 Milliarden Euro in den Bau von neuen Atomkraftwerken investiert werden. Ziel der chinesischen Regierung ist, jedes Jahr sechs bis acht neue Atomreaktoren in Betrieb zu nehmen.

26.05.16: Protest vor chinesischen Botschaft: AKW in China abschalten! AKW-Export beenden!

AntiAtomSonneJapanWir haben ein Hühnchen mit ihm zu rupfen! Es gibt viele Dinge, die wir ihm zu sagen haben.

Das Sendai-AKW muss SOFORT GESTOPPT werden!

Die Erde der Insel Kyûshû, auf der das AKW Sendai steht, bewegt sich seit zwei Wochen. Die japanische Regierung spielt die Gefahr jedoch herunter und lässt den Atom-Meiler weiter laufen. Wir wollen kein zweites FUKUSHIMA!

Die Abe-Regierung hat die Sicherheitsgesetze verschärft und sorgt damit für eine Militarisierung Japans und eine Destabilisierung des ostasiatischen Raums. Abe will die Verfassung, unseren Garanten für Demokratie und Frieden, ändern und die Rechte der Bürger auf Meinungsfreiheit, Gleichheit der Geschlechter u.a. einschränken.

Abe will die „Trostfrauen“ -Frage „endgültig und unwiderruflich“ lösen, über den Kopf der seit über 20 Jahren um ihre Rechte kämpfenden Opfer hinweg und will den für ihn lästigen Teil der Geschichte für allemal vertuschen.

 

Wir können seine Politik nicht dulden. Wir wollen uns dieser Politik widersetzen. Darum:

Protestiert mit uns gegen die Politik der Abe-Regierung!

Am 04. Mai 2016
12:00 - 13:30 Uhr

Ort: Vor dem Hotel Intercontinental Berlin
Budapester Str. 2, 10787 Berlin

(Japanische Fraueninitiative Berlin)

Berlin, 22.1.2016 - Pressemitteilung

Bündnis fordert „Hände weg vom Volksentscheid!“

Unter dem Motto „Hände weg vom Volksentscheid!“ fordert ein breites Bündnis von Berliner Tischen und Initiativen, den Gesetzentwurf zur Änderung des Abstimmungsgesetzes zu stoppen. Dieser würde das Ungleichgewicht zwischen Bevölkerung und Regierung weiter verstärken sowie es noch schwerer machen, Volksentscheide zum Erfolg zu bringen.

Anti-Atom-Berlin unterstützt den Aufruf, und stellt die Pressemitteilung des Bündnisses hier zur Verfügung:

Rund 70 Initiativen, Vereine und Verbände haben den Aufruf bereits unterzeichnet. Initiiert haben ihn sechs Initiativen, die bereits die Volksgesetzgebung in Berlin angewandt und zum Teil auch erfolgreich zu Ende geführt haben (Berliner Energietisch, Berliner S-Bahn-Tisch, Initiative Nachtflugverbot, Mietenvolksentscheid e.V., Initiative 100% Tempelhofer Feld und Berliner Wassertisch). Ihnen schließen sich - in schnell wachsender Zahl - weitere Initiativen, Vereine und Verbände an.

Am 29. November 2015 steht die ganze Welt für das Klima auf – und Berlin ist mit dabei

Global Climate March Berlin

Einen Tag vor dem richtungsweisenden Klimagipfel in Paris geben die Bürgerinnen und Bürger in positiven und bunten Demos rund um den Globus den Ton an, von London bis São Paulo und von Johannesburg bis Berlin.

RUSSISCHE AKW-EXPORTE BEENDEN! ROSATOM AUFLÖSEN!

Die Atomlobby treibt den Bau von neuen Atomkraftwerken in immer mehr Staaten voran. Frankreich, die USA, China, Japan und Russland konkurrieren um den Bau von neuen Atomreaktoren.

Der staatliche russische Atomreaktorbauer Rosatom bietet den Regierungen integrierte Pakete an: Reaktoren inklusive Finanzierung plus langfristige Uranlieferungen. Im Gegenzug müssen die Regierungen staatlich garantierte Mindestpreise und Abnahmegarantien von bis zu 60 Jahren für den produzierten Atomstrom vertraglich zusagen. Diese Vertragsform wurde beim geplanten türkischen Atommeiler in Akkuyu erstmalig vertraglich fixiert.

Im Jahr 2013 lagen die Auslandsaufträge von Rosatom bei 74 Milliarden US-Dollar. Im September 2015 betrug der Gesamtwert der Auslandsaufträge von Rosatom bereits 300 Milliarden US-Dollar. Der staatliche Atomkonzern ist weltweit auf Werbetour: Südafrika, Argentinien, Vietnam, Ungarn oder Saudi-Arabien. Rosatom versucht seine Atomreaktoren weltweit abzusetzen. Im März 2015 hat Jordanien ein Abkommen mit Russland über den Bau von zwei Atomreaktoren bis 2022 im Wert von 10 Milliarden US-Dollar unterzeichnet.

stop atomwaffen 1Auf dem Bundeswehr-Fliegerhorst Büchel in Rheinland-Pfalz beginnen in diesen Tagen die Vorbereitungen für die Stationierung neuer amerikanischer Atombomben.

Bislang wurde von offiziellen Stellen stets geleugnet, dass sich tatsächlich Atombomben auf dem Luftwaffenstützpunkt Büchel befinden. Den FriedensaktivistInnen, die mit zahlreichen Aktionen Widerstand gegen die Atombomben leisteten, wurde unterstellt, sie kämpften gegen eine Chimäre. Doch der Bericht in der Sendung "Frontal21" zeigt: In Büchel sollen modernisierte Atombomben mit der Bezeichnung B61-12, jeweils mit der vierfachen Sprengkraft einer Hiroshima Bombe, stationiert werden. Es handelt sich hierbei um selbstlenkende Waffen und somit um ein ganz neues Waffensystem. Damit wird der Atomwaffensperrvertrag bewusst unterlaufen.

Titelblatt Flyer - SitIn Tempelhofer FeldTitelblatt Flyer - SitIn Tempelhofer Feld

Denn TTIP, CETA & TiSA bedrohen essentielle gesellschaftliche Errungenschaften wie Umwelt- und Verbraucherschutz, Arbeitsrechte, soziale Standards, Kultur und Bildung. Sie werden im Geheimen verhandelt und betreffen alle gesellschaftlichen Bereiche.

  • Was: Protest-Picknick gegen TTIP, CETA & TiSA: Wir bilden Großbuchstaben aus den Picknick-Decken und Teilnehmenden
  • Wann: Am 05. September 2015, um 15 Uhr (Platz nehmen 15 bis 15:30 Uhr)
  • Wo: Tempelhofer Feld, südliche Landebahn, über Eingang Tempelhofer Damm (S+U Tempelhof)


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