Anti-Atom-Berlin



AntiAtomSonneJapanWir haben ein Hühnchen mit ihm zu rupfen! Es gibt viele Dinge, die wir ihm zu sagen haben.

Das Sendai-AKW muss SOFORT GESTOPPT werden!

Die Erde der Insel Kyûshû, auf der das AKW Sendai steht, bewegt sich seit zwei Wochen. Die japanische Regierung spielt die Gefahr jedoch herunter und lässt den Atom-Meiler weiter laufen. Wir wollen kein zweites FUKUSHIMA!

Die Abe-Regierung hat die Sicherheitsgesetze verschärft und sorgt damit für eine Militarisierung Japans und eine Destabilisierung des ostasiatischen Raums. Abe will die Verfassung, unseren Garanten für Demokratie und Frieden, ändern und die Rechte der Bürger auf Meinungsfreiheit, Gleichheit der Geschlechter u.a. einschränken.

Abe will die „Trostfrauen“ -Frage „endgültig und unwiderruflich“ lösen, über den Kopf der seit über 20 Jahren um ihre Rechte kämpfenden Opfer hinweg und will den für ihn lästigen Teil der Geschichte für allemal vertuschen.

 

Wir können seine Politik nicht dulden. Wir wollen uns dieser Politik widersetzen. Darum:

Protestiert mit uns gegen die Politik der Abe-Regierung!

Am 04. Mai 2016
12:00 - 13:30 Uhr

Ort: Vor dem Hotel Intercontinental Berlin
Budapester Str. 2, 10787 Berlin

(Japanische Fraueninitiative Berlin)

Berlin, 22.1.2016 - Pressemitteilung

Bündnis fordert „Hände weg vom Volksentscheid!“

Unter dem Motto „Hände weg vom Volksentscheid!“ fordert ein breites Bündnis von Berliner Tischen und Initiativen, den Gesetzentwurf zur Änderung des Abstimmungsgesetzes zu stoppen. Dieser würde das Ungleichgewicht zwischen Bevölkerung und Regierung weiter verstärken sowie es noch schwerer machen, Volksentscheide zum Erfolg zu bringen.

Anti-Atom-Berlin unterstützt den Aufruf, und stellt die Pressemitteilung des Bündnisses hier zur Verfügung:

Rund 70 Initiativen, Vereine und Verbände haben den Aufruf bereits unterzeichnet. Initiiert haben ihn sechs Initiativen, die bereits die Volksgesetzgebung in Berlin angewandt und zum Teil auch erfolgreich zu Ende geführt haben (Berliner Energietisch, Berliner S-Bahn-Tisch, Initiative Nachtflugverbot, Mietenvolksentscheid e.V., Initiative 100% Tempelhofer Feld und Berliner Wassertisch). Ihnen schließen sich - in schnell wachsender Zahl - weitere Initiativen, Vereine und Verbände an.

Am 29. November 2015 steht die ganze Welt für das Klima auf – und Berlin ist mit dabei

Global Climate March Berlin

Einen Tag vor dem richtungsweisenden Klimagipfel in Paris geben die Bürgerinnen und Bürger in positiven und bunten Demos rund um den Globus den Ton an, von London bis São Paulo und von Johannesburg bis Berlin.

RUSSISCHE AKW-EXPORTE BEENDEN! ROSATOM AUFLÖSEN!

Die Atomlobby treibt den Bau von neuen Atomkraftwerken in immer mehr Staaten voran. Frankreich, die USA, China, Japan und Russland konkurrieren um den Bau von neuen Atomreaktoren.

Der staatliche russische Atomreaktorbauer Rosatom bietet den Regierungen integrierte Pakete an: Reaktoren inklusive Finanzierung plus langfristige Uranlieferungen. Im Gegenzug müssen die Regierungen staatlich garantierte Mindestpreise und Abnahmegarantien von bis zu 60 Jahren für den produzierten Atomstrom vertraglich zusagen. Diese Vertragsform wurde beim geplanten türkischen Atommeiler in Akkuyu erstmalig vertraglich fixiert.

Im Jahr 2013 lagen die Auslandsaufträge von Rosatom bei 74 Milliarden US-Dollar. Im September 2015 betrug der Gesamtwert der Auslandsaufträge von Rosatom bereits 300 Milliarden US-Dollar. Der staatliche Atomkonzern ist weltweit auf Werbetour: Südafrika, Argentinien, Vietnam, Ungarn oder Saudi-Arabien. Rosatom versucht seine Atomreaktoren weltweit abzusetzen. Im März 2015 hat Jordanien ein Abkommen mit Russland über den Bau von zwei Atomreaktoren bis 2022 im Wert von 10 Milliarden US-Dollar unterzeichnet.

stop atomwaffen 1Auf dem Bundeswehr-Fliegerhorst Büchel in Rheinland-Pfalz beginnen in diesen Tagen die Vorbereitungen für die Stationierung neuer amerikanischer Atombomben.

Bislang wurde von offiziellen Stellen stets geleugnet, dass sich tatsächlich Atombomben auf dem Luftwaffenstützpunkt Büchel befinden. Den FriedensaktivistInnen, die mit zahlreichen Aktionen Widerstand gegen die Atombomben leisteten, wurde unterstellt, sie kämpften gegen eine Chimäre. Doch der Bericht in der Sendung "Frontal21" zeigt: In Büchel sollen modernisierte Atombomben mit der Bezeichnung B61-12, jeweils mit der vierfachen Sprengkraft einer Hiroshima Bombe, stationiert werden. Es handelt sich hierbei um selbstlenkende Waffen und somit um ein ganz neues Waffensystem. Damit wird der Atomwaffensperrvertrag bewusst unterlaufen.

Titelblatt Flyer - SitIn Tempelhofer FeldTitelblatt Flyer - SitIn Tempelhofer Feld

Denn TTIP, CETA & TiSA bedrohen essentielle gesellschaftliche Errungenschaften wie Umwelt- und Verbraucherschutz, Arbeitsrechte, soziale Standards, Kultur und Bildung. Sie werden im Geheimen verhandelt und betreffen alle gesellschaftlichen Bereiche.

  • Was: Protest-Picknick gegen TTIP, CETA & TiSA: Wir bilden Großbuchstaben aus den Picknick-Decken und Teilnehmenden
  • Wann: Am 05. September 2015, um 15 Uhr (Platz nehmen 15 bis 15:30 Uhr)
  • Wo: Tempelhofer Feld, südliche Landebahn, über Eingang Tempelhofer Damm (S+U Tempelhof)

Zu einer gemeinsamen Protestveranstaltung auf dem Breitscheidplatz laden die NaturFreunde Berlin, Anti Atom Berlin und Robin Wood Berlin ein. Mit Infoständen und kurzen Ansprachen wollen die Anti-Atom-Aktivist*innen über den EURATOM-Vertrag informieren.

Protestveranstaltung:
EURATOM? Nein danke!

Samstag, 18.07.2015
16.00 - 18.00 Uhr
Breitscheidplatz
(am Wasserklops)

Der EURATOM-Vertrag wurde im Jahr 1957 verabschiedet. Seitdem ist die Bundesrepublik Deutschland Mitglied. Die Aktiven fordern die Auflösung von EURATOM und die Streichung der Mittel für die Atomförderung aus dem EU-Haushalt. In der laufenden Förderperiode 2014 bis 2020 werden für EURATOM 1,665 Milliarden Euro bereitgestellt. Weitere 2,573 Milliarden Euro sind für die Forschung und den Bau des Fusionsreaktors ITER vorgesehen.

amtsgericht-fulda Am 23. Juni 2015 stehen zwei CastorgegnerInnen in Fulda vor dem Amtsgericht. Es geht um eine Protestaktion beim Castor 2011 bei Fulda. Die beiden AktivistInnen werden deshalb verfolgt, weil die Deutsche Bahn und der Atomkonzern AREVA gegen sie Strafantrag gestellt haben. Der Castor soll bei seiner Durchfahrt etwas rote Farbe abbekommen haben.

Die Angeklagten würden sich sehr über deine solidarische Unterstützung freuen! Du kannst die Gerichtsverhandlung in Fulda besuchen, Soliaktionen durchführen und oder dich an einer FAX-Mail-Brief-Protestaktion beteiligen.

Mit Pauken und Trompeten gegen die Atomlobby!
ATOMFORUM ENDLICH ABSCHALTEN!

Vom 5. bis 7. Mai 2015 veranstalten das Deutsche Atomforum und die > Kerntechnische Gesellschaft ihre "46. Jahrestagung Kerntechnik" im „Estrel Convention Center Berlin". Dort werden die wichtigsten Lobbyisten der Atomindustrie über Möglichkeiten für den weltweiten Ausbau der unverantwortlichen Atomnutzung reden. Von den Reaktorkatastrophen in Tschernobyl und Fukushima hat die Atomlobby nichts gelernt, sondern versucht vielmehr über die Europäische Union und den EURATOM-Vertrag den Bau von neuen Atomreaktoren massiv voranzutreiben. Wir stellen uns diesen Plänen entgegen. "Mit Pauken und Trompeten" fordern wir: Atomforum endlich abschalten! Wir wollen in Berlin kein Forum für den Ausbau von Atomanlagen.

Wir fordern:

Tschernobyl mahnt: Brokdorf abschalten

brokdorf2015

Unter dem Motto: "Tschernobyl mahnt - Brokdorf abschalten" veranstaltet ein Bündnis aus regionalen Initiativen die dritte Protest- und Kulturmeile am AKW Brokdorf. Der Meiler an der Unterelbe ging 1986, im Jahr der Atomkatastrophe in der Ukraine, ans Netz und ist daher in besonderer Art und Weise mit Tschernobyl verbunden. Der atomare Wahnsinn mit seinen Super-GAU-Gefahren und die weitere Erzeugung von hochradioaktivem Atommüll müssen auch in Brokdorf ein Ende haben - jetzt - nicht erst 2021.  (Text von .ausgestrahlt)

Infos und Aktionsaufruf:  akw-brokdorf-abschalten.de

Hintergrund des Prozesses:

Transparent EnergiewendedemoKletteraktivist*innen wurden bei der Befestigung eines Banners während der Energiewendedemo in Berlin (November 2013), von Polizeikräften an der Aktion versucht zu hindern. Die Polizeiaktion führte zu Protesten vieler DemonstrantInnen, dabei wurden mehrere AktivistenInnen verletzt und es kam zu Strafanzeigen der Polizei.
Die Staatsanwaltschaft Berlin zerrt nun die AktivistenInnen vor Gericht, ein Prozess gegen eine Kletteraktivistin steht am 14. April 2015 an. Sie hat gegen einen Strafbefehl in Höhe von 90 Tagessätzen Einspruch eingelegt.

Prozesstermin: 14.4.2015 – 13:30 Uhr Saal 1002 Amtsgericht Tiergarten

Prozesstermin (update:15.04.): Es geht am 21.April um 13:45 Uhr weiter, wieder im Saal 1002 in der Kirchstrasse 6 (AG Tiergarten).


Poster Film Endstation-KrasnokamenskPoster Film Endstation-KrasnokamenskFür Atomstrom braucht man Uran, das in Deutschland aus Rücksicht auf Mensch und Umwelt seit 1990 nicht mehr abgebaut wird. Die 4000 Tonnen Uranbrennstoff, den die deutsche Atomindustrie Jahr für Jahr verbraucht, holt man sich jetzt aus Orten wie Krasnokamensk in Russland, nahe der chinesischen Grenze.
Lange Zeit war Krasnokamensk eine geheime Stadt, die auf keiner Landkarte zu finden war. Erst durch die Verbannung des Oligarchen Chodorkowski gelangte Krasnokamensk in die Weltpresse. Ihr Urteil über die Stadt war einhellig: "Verstrahlt, verdammt, verlassen, lebensunwert."

Aus den Pressetext von .ausgestrahlt:

Wenn die Bundesregierung nichts unternimmt, werden die Stromkonzerne am Ende fein raus sein, weil die Kosten für AKW-Abriss und Atommüll-Lagerung von der Allgemeinheit getragen werden müssen.

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Was in den bisher geheimen Regierungs-Gutachten über die Atom-Rückstellungen steht, kann jetzt jede/r im „Spiegel" nachlesen:

„Beide Gutachten sind fertig, aber noch unter Verschluss. Denn der Inhalt ist so brisant, dass er die Konzerne in Erklärungsnot bringen könnte, wenn die Papiere veröffentlicht werden. Sie kommen zu ähnlichen Ergebnissen: Die Rückstellungen sind nicht sicher, sie reichen auch nicht aus für die Kosten, die Rückbau und Endlagerung des radioaktiven Abfalls verursachen." Und weiter: „Ihr Fazit: ‚Die Kosten, die im Wege der Entsorgung und Stilllegung anfallen würden, müsste dann der Bund tragen."

Der Zeltplatz vor dem Ministerium für Wirtschaft, Handel und Industrie (METI) gilt als der Stützpunkt für Fukushima.

Wir akzeptieren die Räumung der Zelte nicht!

Die Durchsetzung der gerichtlichen "Entscheidung", die am 26.2. gefällt wird, ist nicht akzeptabel!

Das Landgericht Tokyo hat unsere Sonderbeschwerde (Ablehnung des Richters) gegen dasUrteilignoriert und uns mitgeteilt, dass am 26.2. (Do.) das „Urteil" gefällt wird. Dieses rücksichtslose Vorgehen bezüglich der Räumung der Zelte, entsprechend den Absichten derRegierung Abe und ohne jegliche Beweisaufnahme, dürfen wir nicht zulassen!

pr zelt jap 1Screen aus YouTube Film - Fukushima-Netzwerk (1)521 Tage sind vergangen seit sämtliche AKWs in Japan abgeschaltet wurden. Mit der Wiederinbetriebnahme der AKWs in Sendai (Präfektur Kagoshima) und Takahama (PräfekturFukui) kann noch nicht planmässig begonnen werden. Denn seit den Unfällen in den AKWsvon Fukushima verbreiten sich die Anti-AKW-Bewegungen im In- und Ausland und die öffentliche Meinung tendiert immer mehr zur Ablehnung der AKWs. Die Abe-Regierung verbreitet im Ausland ständig Lügen: Die Probleme im AKWs Nr. 1 inFukushima sind keineswegs behoben. Radioaktivität tritt ständing aus. Schildrüsenkrebs bei Kindern wird abnorm häufig diagnostiziert (bisher 118 Fälle). In Fukushima werden Stimmen wie „Das ist nicht mehr auszuhalten!" oder „Es ist unerträglich!" immer lauter.


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