Anti-Atom-Berlin


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Protest gegen das Atommüll-Endlager in Provinz Saskatchewan, Canada

walkWalk Against Nuclear Waste In der Provinz von Saskatchewan, Kanada ist für den 27.07.11 ein 820 Kilometer langer Protestmarsch von Pinehouse nach Regina geplant. Mit dem Marsch soll eine Mediale Öffentlichkeit und Mobilisierung gegen das geplante Atommüll-Endlager in Saskatchewan erreicht werden. Während des Marsches werden für eine Petition Unterschriften gesammelt, die später in Regina im Parlament übergeben werden soll.

Brasilien

Anwohner blockieren Atomtransport in Brasilien

Anwohner blockieren einen UrantransportAnwohner blockieren einen Urantransport nach Caetité (*Bildquelle) Portal amerika21.de berichtet über Protestaktionen gegen einen Urantransport in Brasilien. Mehr als 3000 Anwohner in Brasilien, blockierten einen Uran Transport, der von São Paulo nach Bahia gehen sollte. Sie sperrten vorübergehend die Hauptzufahrtsstraße zu der auch unter dem Namen "Lagoa Real" berüchtigten Uranmine.

Nach einer Untersuchung von Greenpeace (2008) verseucht die Uran Mine das Trinkwasser. Der Transport war von der staatlichen Atombehörde INB geheimgehalten wurden, Gewerkschafter aus Rio de Janeiro haben aber von der Aktion erfahren und die Anwohner darüber informiert. Das Uran sollte in Caetité umgepackt und für Europa weiter versandt werden.

(Originalquelle: saarbruecker-zeitung.de)

Bure

Das geplante atomare Endlager im lothringischen Bure (hinter Nancy) ist ein brisantes Thema: Atomkraftgegner protestieren gegen das Mega-Projekt und die saarländische Umweltministerin zeigt sich angesichts des Vorhabens besorgt. Jetzt meldet sich der Forscher Gerhard Enste von der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe in Hannover zu Wort. (...)

Artikel: Franzosen wollen Atom-Endlager bei Nancy bauen

(Quelle:# 18.03.2011, Greenpeace veröffentlicht von: Sigrid Totz)

Die Lage in den einzelnen Reaktoren des AKW sieht derzeit so aus:

Reaktor 1: Es heißt, die Sensoren könnten kein Kühlmittel im Reaktordruckbehälter mehr messen. US-Experten gehen bei ähnlichen Siedewasserreaktortypen davon aus, dass ab komplettem Kühlmittelverlust im Reaktordruckbehälter noch 17 Stunden bis zur Kernschmelze bleiben.

Reaktor 2: Der Kern im Reaktordruckbehälter liegt zum Teil noch im Wasser, eventuell gibt es Schäden am Reaktordruckbehälter.

Reaktor 3: Starke Schäden. Der Kern im Reaktordruckbehälter liegt zum Teil noch im Wasser. Eventuell gibt es Schäden am Reaktordruckbehälter. Es besteht die Gefahr einer erhöhten Freisetzung von Plutonium durch den Einsatz von MOX-Brennelementen. Zwar ist es gelungen, Wasser in das Abklingbecken zu schießen, doch wie hoch der Wasserstand jetzt ist, bleibt unklar. Einziges Zeichen für einen Erfolg war der Wasserdampf, der aufstieg.

Reaktor 4: Da dieser Block erst kürzlich entladen wurde, befindet sich kein Brennstoff mehr im Kern. Alle Brennelemente liegen im Abklingbecken. Dort ist der der Wasserfüllstand niedrig und die Strahlenbelastung dadurch hoch.

Reaktor 5 und 6: In diesen beiden Blöcken hat sich die Situation durch Wiederanschluss an das Stromnetz eventuell verbessert. Das allerdings hängt davon ab, ob die Kühlpumpen noch intakt sind und mit Strom betrieben werden können.

Katastrophe in Japan

Unsere aufrichtige Anteilnahme gilt den Menschen in Japan, die in Folge des Erdbebens ihr Leben verloren haben. Und denen, die nun Not leiden und Angst erfahren müssen. Laut Pressemitteilungen sind die Brände in den Atomkraftwerken gelöscht - jedoch ist die Anlage Fukushima noch immer unzureichend mit Kühlwasser versorgt. Der Presse zufolge werden zur Zeit, durch US-amerikanische Militärhilfe, Kühlwasserlieferungen eingeflogen die den Reaktorkern stabilisieren sollen.

Wir hoffen, das die Menschen in Japan von einer
weiteren Katastrophe verschont bleiben.

Schünemann gibt Bespitzelung von
Atomkraftgegnern zu

(Quelle: asb, 2010-09-16 13:16 Uhr)

Lüchow-Dannenberger Bürger müssen im Vorfeld des nächsten Castortransports damit rechnen, von verdeckten Ermittlern beobachtet zu werden. Das ist der Antwort von Innenminister Uwe Schünemann zu entnehmen, die er im Landtag auf eine mündliche Anfrage der Grüne-Fraktion gegeben hat. Hintergrund: Erneut war ein Atomkraftgegner von Zivilbeamten überwacht worden war.

In einem konkreten Fall wurden Haus und Hof eines im Wendland wohnender Mitarbeiters der Umweltschutzorganisation Greenpeace gefilmt bzw. abfotografiert, der als Sachverständiger im Parlamentarischen Untersuchungsauschuss zu Gorleben die Ergebnisse seiner Aktenstudien vorstellen wird. Nach Informationen aus Polizeikreisen seien hier sogar Mitarbeitern des Staatsschutzes tätig gewesen.

Umweltminister Röttgen will Klagerecht gegen Atommeiler künftig abschaffen

(Quelle: Greenpeace e.V.)

Hamburg (ots) - Greenpeace hat heute beim zuständigen Oberverwaltungsgericht in Schleswig Untätigkeitsklage gegen die Atomaufsicht Schleswig-Holstein eingereicht. Die Atomaufsicht hat bisher nicht fristgerecht auf den Antrag der Umweltorganisation auf Widerruf der Betriebsgenehmigung für das Atomkraftwerk Krümmel reagiert. Der Reaktor in Krümmel ist nicht gegen den Aufprall eines großen Passagierflugzeugs geschützt, der einen schweren Atomunfall auslösen könnte. Gemeinsam mit Anwohnern macht Greenpeace daher von einem Klagerecht Gebrauch, das Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) künftig abschaffen will. Greenpeace fordert erneut, den Reaktor in Krümmel sofort stillzulegen.

Pressemitteilung 13.09.10

Am 25. Juli 1969 explodierte in Lenzen bei einer Tiefbohrung ein Gas- Gasolin-Gemisch, der Bohrstellenleiter verstarb, sechs weitere Arbeiter erlitten schwere Verbrennungen. Nachdem sich die Bohrung durch auskristallisiertes Salz zugesetzt hatte, gelang es, das ausströmende Gemisch abzufackeln, bis in den November hinein brannte es… Vierzig Jahre liegt die Katastrophe von Rambow zurück, erst jetzt gelang es Dieter Schaarschmidt, Mitarbeiter der LINKEN im Parlamentarischen Untersuchungsausschuss (PUA) Gorleben, und der LINKEN Bundestagsabgeordneten Dorothé Menzner die Bohrakte E-Rambow 12/69 in Stralsund einzusehen. Das Ergebnis wurde im "General-Anzeiger" für das Wendland am Wochenende publiziert, es zeigt, Gorleben ist hochexplosiv.


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