Anti-Atom-Berlin


Poster Film Endstation-KrasnokamenskPoster Film Endstation-KrasnokamenskFür Atomstrom braucht man Uran, das in Deutschland aus Rücksicht auf Mensch und Umwelt seit 1990 nicht mehr abgebaut wird. Die 4000 Tonnen Uranbrennstoff, den die deutsche Atomindustrie Jahr für Jahr verbraucht, holt man sich jetzt aus Orten wie Krasnokamensk in Russland, nahe der chinesischen Grenze.
Lange Zeit war Krasnokamensk eine geheime Stadt, die auf keiner Landkarte zu finden war. Erst durch die Verbannung des Oligarchen Chodorkowski gelangte Krasnokamensk in die Weltpresse. Ihr Urteil über die Stadt war einhellig: "Verstrahlt, verdammt, verlassen, lebensunwert."

 

Krasnokamensk ist die Heimatstadt von Olga Delane. Nach 16 Jahren besucht sie den Ort ihrer Kindheit und Jugend. Sie hinterfragt den zweifelhaften Ruhm ihrer Heimatstadt und geht den Widersprüchen zwischen ihrer Erinnerung und der Realität nach. Was wissen die Bewohner, die Schachtarbeiter von der Strahlenbelastung? Wie leben die Menschen dort? Wo ist ihr Vater, den sie nie kennenlernte, der aber in der Stadt blieb?

Der Film zeigt berührend und heiter die schwierige Suche nach den Antworten.

Veranstaltung zum 29. Jahrestag der Atomkatastrophe von Tschernobyl,

in Anwesenheit der Filmemacherinnen Endstation Krasnokamensk – ein Heimatbesuch ein Dokumentarfilm von Marianne Kapfer und Olga Delane.

Am 26.04. 2015
um 19:00 Uhr im Pirata,
Kohlfurter Straße 33,
10999 Berlin

Veranstaltungshinweis: siehe


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