Anti-Atom-Berlin


figur

Atomare Abschreckung ohne Ende oder Ende des atomaren Schreckens? Mahnwache zum Beginn der zweiten Verhandlungsrunde zur Ächtung der Atomwaffen bei den Vereinten Nationen.

Um auf die meist unbekannten Vertragsverhandlungen aufmerksam zu machen und darauf, dass Deutschland sich nicht beteiligt, hielt eine Person mit verbundenen Augen ein Plakat mit Infos vor sich.

Gruppenmitglieder standen bei Fragen zur Verfügung und hielten Infomaterial von ICAN und IALANA zur Verteilung parat.

Die Resonanz war sehr gut - gerade auch bei jungen Beobachtern.


Infos zu den Inhalten:
Argumente für die Ächtung

Statue

Vom 5. bis zum 13. Mai nahmen Tausende von Menschen weltweit an der Aktionswoche für die globale Divestment Mobilisation 2017 teil. In dieser Woche sollte auf die verheerenden Folgen für das Klima hingewiesen werden, die erzeugt werden von Institutionen, die weiterhin in die fossilen Energien-Industrien investieren. Die Teilnehmer*Innen riefen Städte, Banken, Universitäten und andere Institutionen dazu auf, sofort ihre Verbindungen zum dreckigen fossilen Energie-Geld zu beenden und zu de-investieren: #DIVEST.

Kazaguruma Demo

11.03.2017
zum 6. Jahrestag
von Fukushima

Ab 12.00 Uhr
Treffpunkt: Gendarmenmarkt

Poster 2017 Kazaguruma
 
schiene haQuelle: fuchsNet, Harlingen Schienenblockade

Ihr erinnert euch, Castor-Transport 2011:

Über 4000 Menschen hatten sich beim Castortransport auf die Schienen der Bahnstrecke Lüneburg-Dannenberg gesetzt, um gegen die Atommüllfuhre und gegen den Weiterbau eines atomaren Endlagers zu protestieren. Die Polizei räumte schließlich die Blockade.
Eine grobe Rechtsverletzung fand dabei nach der von WiderSetzen organisierten Schienenblockade statt. Mehr als 1000 Menschen wurden bei Harlingen unter freiem Himmel für viele Stunden in Gewahrsam genommen. “Das Gesetz verlangt in einem solchen Fall, dass die In-Gewahrsam-Genommenen unverzüglich einem Richter vorgeführt werden. Dies ist aber nur in Einzelfällen passiert”

Schmerzensgeld Musterklagetermin (nach dem Harrlinger Kessel 2011) beim Oberlandesgericht Celle

Liebe Leute,
wir schicken euch hiermit eine Einladung zu einem Gerichtstermin zu einer Schmerzensgeldklage. Der Termin wurde vom Juni auf den 03.09.15 verschoben, nachdem die Anwältin Ulrike Donat bei dem vorherigen Termin erfolgreich einen Befangenheitsantrag gegen den Richter gestellt hat. Wir haben in kleinem Kreise bei uns schon dazu aufgerufen, dass Leute von uns mit im Saal sitzen. Wir rufen nun auch den großen Kreis, leider sehr kurzfristig dazu auf, bei dem Termin anwesend zu sein. Vielleicht hat der eine oder andere Zeit, mit vor Ort zu sein.
Grüße von Widersetzen

Musterklagetermin
Oberlandesgericht Celle
Am 03.09.2015 um 12.30h

greifwald prozess soli[1]Der Berufungsprozess gegen zwei Atomkraftgegner, die im Dezember 2010 bei Greifswald einen Castor-Transport nach Lubmin verzögert hatten, ist auf Ende April vertagt worden.
Die Verhandlung soll am 20. April fortgesetzt werden, kündigte das Landgericht Stralsund am Dienstag an. Aktivisten*innen und Staatsanwaltschaft haben Berufung gegen das Urteil
des Amtsgerichts Greifswald (2012) eingelegt.

Der Prozess wird am 20. April um 9 Uhr vor dem Landgericht Stralsund (Frankendamm 17, Raum 105) weiter verhandelt.

Infos zum Prozess: Ankettaktion bei Lubmin für den sofortigen Atomausstieg

[1] Bildquelle: blockmin.blogsport.eu 

2010-12-16 Lubmin, Foto C. Grodotzki ROBIN WOOD2010-12-16 Lubmin,
Foto C. Grodotzki ROBIN WOOD

In Stralsund stehen ende des Monats zwei AtomkraftgegnerInnen vor Gericht, die im Dezember 2010 mit einer Ankettaktion gegen den CASTOR-Transport nach Lubmin protestiert haben.

Nach der Aktion erhielten die beiden einen Strafbefehl von je 120 Tagessätzen à 30 Euro. Weil sie dagegen Widerspruch einlegten, kam es vor dem Amtsgericht Greifswald im Mai und Juni 2012 zur Verhandlung. Nach zwei Prozesstagen sah das Gericht einen Teil der Tatvorwürfe als entkräftet an und reduzierte die Geldstrafen erheblich. Es verurteilte die beiden AtomkraftgegnerInnen zu je 40 Tagessätzen wegen Nötigung. Gegen dieses Urteil legten Staatsanwaltschaft und AktivistInnen Berufung ein.

Die AktivistInnen wollen vor Gericht für ihren Freispruch streiten.

Die Berufungsverhandlung wird am Dienstag, den 31. März 2015, um 9:30 Uhr vor dem Landgericht Stralsund beginnen.

Angeklagt sind zwei – gemeint sind wir alle!

Keine Subventionierung von Atomkraftwerken durch die EU

EU ParlamentFoto: Uwe HikschGemeinsam mit den Naturfreunden Berlin, Greenpeace Energy und Robin Wood protestierte Anti Atom Berlin anlässlich einer Anhörung im Deutschen Bundestag am 17. Juni zur Subventionierung von Atomreaktoren in Europa vor der Vertretung der EU-Kommission.
Der Protest richtet sich gegen die Genehmigung der EU-Kommission zur staatlichen Subventionierung des britischen Atomkraftwerks Hinkley Point.
Gleichzeitig fordern wir die Bundesregierung auf, sich der Klage von Österreich, Greenpeace Energy und anderen gegen die exorbitanten Subventionen für Hinkley Point C anzuschließen.
Noch vor der Sommerpause soll es darüber eine Abstimmung im Bundestag geben. » Greenpeace Artikel

Auf No-Point könnt Ihr Eurem/R persönlichen Abgeordneten/R schreiben, wenn Ihr Euch mehr politischen und juristischen Widerstand der verantwortlichen PolitikerInnen wünscht.

(Autor: Arslan Yilmaz)

NAPro

Öffentliche Übergabe von Zehntausenden Einwendungen gegen das Nationale-Atommüll-Programm (NAPro) - 28.05.2015

Übergabe der EinwendungenÜbergabe der Einwendungen (Foto: Arslan Yilmaz)Mehr als 70 Schacht-Konrad-Gegnerinnen aus Salzgitter versammelten sich am 28.5.15 um 10.30 Uhr am S-Bhf Potsdamer Platz und protestierten gemeinsam mit den Berliner Umweltaktivistinnen gegen das Nationale-Atommüll-Programm (NAPro). Sie hielten eine kurze Auftaktkundgebung dort ab, informierten die Passanten über ihr Anliegen und zogen um 10.45 Uhr mit Atomfässern und großen Transparenten zum Umweltministerium. Dort warteten sie mit einem Ohren betäubenden Trillerpfeifen-Konzert auf den Staatssekretär Jochen Flasbarth.

Die Demonstranten empfingen ihm um 11 Uhr mit einem lauten Protest. Er kam in einer Delegation des Umweltministeriums und hörte den Redebeiträgen der Protestierenden aufmerksam zu. Frank Klingebiel (CDU), Oberbürgermeister der Stadt Salzgitter, Ulrich Löhr, Vorsitzender des Landvolks im Braunschweiger Land, Ursula Schönberger, von der Arbeitsgemeinschaft Schacht KONRAD und Matthias Wilhelm, 2. Bevollmächtiger der IG Metall Salzgitter-Peine und ein Sprecher der Organisation BUND hielten Reden.

Demonstration und Kunstevent - Kazaguruma-Demo in Berlin 2015

Demo Fukushima Jahrestag2015 minFoto: Uwe Hiksch„Vergesst Fukushima nicht", war das Motto der diesjährigen Demonstration von Sayonara Nukes Berlin, AntiAtomBerlin und Naturfreunde Berlin aus Anlass des vierten Jahrestages der Katastrophe im Atomkraftwerk Daiichi.

Am Sonnabend, den 7. März 2015, drehten sich zwischen dem Brandenburger Tor und dem Potsdamer Platz die Windräder (Kazaguruma), mit der Demonstration wurde mit Musik, Beiträgen und Tanz  an die Atomkatastrophe in Fukushima und der unverantwortlichen Energiepolitik der japanischen Regierung aber auch der kriminellen Atompolitik weltweit erinnert.

„Das besondere war das Zusammenwirken von politisch aktiven Menschen, mit Künstlern und Musikern bei einer Demo."


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