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Demonstration und Kunstevent - Kazaguruma-Demo in Berlin 2015

Demo Fukushima Jahrestag2015 minFoto: Uwe Hiksch„Vergesst Fukushima nicht", war das Motto der diesjährigen Demonstration von Sayonara Nukes Berlin, AntiAtomBerlin und Naturfreunde Berlin aus Anlass des vierten Jahrestages der Katastrophe im Atomkraftwerk Daiichi.

Am Sonnabend, den 7. März 2015, drehten sich zwischen dem Brandenburger Tor und dem Potsdamer Platz die Windräder (Kazaguruma), mit der Demonstration wurde mit Musik, Beiträgen und Tanz  an die Atomkatastrophe in Fukushima und der unverantwortlichen Energiepolitik der japanischen Regierung aber auch der kriminellen Atompolitik weltweit erinnert.

„Das besondere war das Zusammenwirken von politisch aktiven Menschen, mit Künstlern und Musikern bei einer Demo."

Pressebericht

Politische Demonstration und Kunstevent – die Kazaguruma-Demo in Berlin

„Vergesst Fukushima nicht", war das Motto der diesjährigen Demonstration von Sayonara Nukes Berlin, AntiAtomBerlin und Naturfreunde Berlin aus Anlass des vierten Jahrestages der Katastrophe im Atomkraftwerk Daiichi.

Fukushima Jahrestag 2015 500Fukushima Jahrestag 2015 - Foto: Uwe Hiksch

„Das besondere war das Zusammenwirken von politisch aktiven Menschen, mit Künstlern und Musikern bei einer Demo."

Am Sonnabend, den 7. März 2015, drehten sich zwischen dem Brandenburger Tor und dem Potsdamer Platz die Windräder (Kazaguruma) der weit über 500 Teilnehmer als Symbol der Energiewende. Zugleich, so erklärten die japanischen Organisatoren, seien Windräder auch ein Symbol des Widerstandes, denn nur gegen den Wind bewegen sie sich. Der Widerstand richtete sich gegen die Politik der japanischen Regierung, die das Wiederanfahren von Atomkraftwerken und die Rücksiedlung der evakuierten Bevölkerung in verseuchte Gebiete zum Ziel hat.

Eine theatralisch-musikalische Auseinandersetzung mit Swetlana
Alexijewitschs Buch »Tschernobyl. Eine Chronik der Zukunft«

 Loogo

Die Entschleierung des »friedlichen« Atoms im Reaktorunglück von Tschernobyl war ein missglücktes Experiment der Hochrisiko-Technologie. Die Entfesselung des atomaren Höllenfeuers. Wir betraten eine Welt, in der das Böse keine Erklärungen abgibt. Es offenbart sich nicht. Es kennt keine Gesetze und Grenzen. Töten kann das abgemähte Heu. Der geangelte Fisch, das gefangene Wild. Ein Apfel. Tschernobyl ist der verkehrte Garten Eden. Angriff auf alles Lebendige selbst. Diese Zone ist nicht irgendwo, weit weg. Sie hat sich auf die ganze Welt erweitert. Wir sind drin. Teil des Experiments. Im Kern Resultat einer Wissenschaft und Gesellschaft, die die Wahrheit über Tschernobyl bis heute gefangen halten.


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