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Atommüll-Frage

Atomlager Lubmin nicht mehr optimal geschützt

(Quelle: umweltfairaendern.de/nordkurier.de)

Lubmin

Horrorszenario: ein gezielter Angriff mit einem Flieger oder einer Drohne auf die Castoren-Halle der Energiewerke Nord. Der Bund geht offenbar davon aus, dass am Greifswalder Bodden nachgerüstet werden muss.

radio spreed

So berichtet der Kurier über geplante Nachrüstmaßnahmen am Atommmüll-Castor-Lager in Lubmin, Mecklenburg-Vorpommern. "Das atomare Zwischenlager Nord (ZLN) bei Lubmin ist nicht mehr ausreichend gegen Terroranschläge und Flugzeugabstürze gesichert. Eine Sprecherin des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS) bestätigte jetzt, dass die Betreiber des ZLN einen Antrag gestellt haben, erweiterte Schutzanlagen auf dem neuesten Stand von Wissenschaft und Technik zu bauen. Der Antrag werde noch geprüft. Das ZLN wird durch die bundeseigenen Energiewerke Nord (EWN) betrieben. „Die Nachrüstung dient der Optimierung der Sicherungsmaßnahmen und damit auch dem Schutz vor Terrorangriffen", sagte die Sprecherin." (...)

Artikel: Atommüll-Castor-Lager Nord: “Atomlager Lubmin nicht mehr optimal geschützt”

Deutlich mehr beschädigte Atommüllfässer als bekannt

(Quelle: NDR)

Atommüllfässer

Mindestens 17 Standorte mit leicht oder schwer beschädigten Fässern

Das Ausmaß war bisher unbekannt: Deutschlandweit gibt es deutlich mehr Fälle beschädigter Atommüllfässer als bislang angenommen. Das ist das Ergebnis einer Umfrage von Panorama 3 unter den Aufsichtsbehörden aller 16 Bundesländer. Fast 2.000 entdeckte Fälle von verrosteten oder anderweitig beschädigten Behältern mit Atommüll verzeichneten die Behörden in den vergangenen Jahren an deutschen Kernkraftwerken sowie in Zwischenlagern und Landessammelstellen. Die zuletzt im Kernkraftwerk Brunsbüttel entdeckten Rostfässer mit Atommüll sind demnach nur die Spitze des Eisberges. (...)

Artikel: Beschädigte Atommüllfässer an 17 Standorten

1100 Fässer mit gefährlicher Strahlung unter Krümmel

(Quelle: Lauenburger Landzeitung, von Kai Gerullis)

Atommüll

Geesthacht. Bundesweit werden immer mehr angegammelte Fässer mit Atommüll entdeckt. Auf Anfrage unserer Zeitung erklärte jetzt Vattenfall, dass auch unter dem Atomkraftwerk Krümmel noch rund 1100 Fässer mit radioaktivem Abfall lagern. Über den Zustand der Fässer konnte Vattenfall keine Angaben machen: Die Strahlung in dem Lager ist zu hoch. Die Atomaufsicht hat sich eingeschaltet.

Im Jahr 2000 wurden bereits in der Landessammelstelle auf dem GKSS-Gelände marode Atomfässer entdeckt. Atommüll in ähnlichem Zustand könnte auch in zwei Kavernen unter dem Kernkraftwerk Krümmel lagern. Die Atomaufsicht hat jetzt die Überprüfung beider Lagerstätten veranlasst (...)

Artikel: http://www.bergedorfer-zeitung.de/...

Gorleben: Experte sieht Strahlengefahr für Brandenburg

(Quelle: tagesspiegel

Gorleben - Brandenburg

Experte sieht Strahlengefahr für Brandenburg: Unfall im Atommülllager Gorleben könnte das Grundwasser verseuchen

Von den Folgen eines atomaren Unfalls im möglichen Endlager Gorleben könnte auch Brandenburg betroffen sein. Das erklärte der Geologe Ulrich Schneider vor der Linke-Fraktion des Brandenburger Landtags. Der Grund: Die Arme des Salzstocks Gorleben reichen von Niedersachsen unter der Elbe hindurch bis in die brandenburgische Prignitz hinein.

Umweltministerin Anita Tack (Linke) erklärte bei der Fraktionsrunde zur Energiepolitik, dass Brandenburg bei der deutschlandweiten Suche nach einem Endlager keinesfalls außen vor sei. Das Land verfüge über alle bisher in den Fokus genommenen Gesteinsformationen. Die Landkreise Prignitz und Ostprignitz-Ruppin im Nordwesten und Elbe- Elster im Landessüden müssten damit rechnen, in das Suchverfahren einbezogen zu werden.(...)

Artikel: Experte sieht Strahlengefahr für Brandenburg

Dessau: Umweltministerkonferenz zu Atommüll-Lagerung

Aktivist in SchutzanzugAktion von .ausgestrahlt, zur laufenden Umweltministerkonferenz in Dessau, mit der Aktion wurde auf die ungelöste Atommüll-Entsorgung und die katastrophalen Zustände in Gorleben, Asse und Morsleben hingewiesen werden.


AktivistenInnen in Schutzanzügen versuchten mit undichten Eimern eine schleimige Masse aufzufangen und unter Kontrolle zu bekommen, was ihnen natürlich nicht gelingen sollte. Eine schöne symbolische Aktion.

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Stürzt die Asse noch vor der Müll-Bergung ein?

(Quelle:NDR (06.10.2011)

Info zur Asse

Der Atommüll in der Asse kann nach Angaben des Bundesamts für Strahlenschutz (BfS) nicht vor dem Jahr 2021 geborgen werden. "In zehn Jahren werden wir eine Rückholung nicht abgeschlossen haben", sagte BfS-Präsident Wolfram König im niedersächsischen Remlingen und verwies auf zahlreiche Unwägbarkeiten. Das Problem: Das Bergwerk ist einsturzgefährdet, unter anderem wegen des Einbruchs von täglich 10.000 bis 12.000 Litern Salzwassers. Die Standsicherheit bis zum Jahr 2021 gilt derzeit als wahrscheinlich. Was aber danach passiert, können Experten heute noch nicht abschätzen. Die Bergung der Müllfässer könnte also zum Wettlauf mit der Zeit werden. (...)

Artikel: http://www.ndr.de/reg...


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