Anti-Atom-Berlin


Veranstaltungen

40 Jahre Gorleben - 40 Jahre Widerstand

40 Jahre Gorleben

Themenmonat - 40 Jahre Protestkultur im Wendland

bei den NaturFreunden
Paretzer Str. 7

gorleben leben
 

Themen-Monat: 40 Jahre Gorleben

Im Februar jährt es sich zum 40. Mal, dass der damalige niedersächsische Ministerpräsident Ernst Albrecht Gorleben per Fingerzeig zum nuklearen Entsorgungszentrum erklären wollte. In dieser Zeit konnte die Anti-Atom-Bewegung viele Erfolge verzeichnen: Eine Wiederaufbereitungsanlage, eine Pilotkonditionierungsanlage und ein ungeeignetes Endlager konnten verhindert werden. Doch noch immer sind Aufklärung und Widerstand nötig!

Im Rahmen unseres Themenmonats möchten wir auf 40 Jahre Protestkultur im Wendland zurückblicken und gleichzeitig den Blick in die Zukunft wagen um über anstehende Aufgaben zu diskutieren. Unsere Ziele bleiben klar: Den Atomausstieg vorantreiben, Atommüll sicher statt billig lagern, unnütze Atomtransporte beenden und die Energiewende vollenden!

Programm

22.02.17 19.00 Uhr | Ausstellungseröffnung: „40 Jahre Gorleben“  »

02.03.17 19.00 Uhr | Lesung von Hauke Benner: „Die Anti-Atom-Bewegung – Geschichte
und Perspektiven“  »

30.03.17 19.00 Uhr | Lesung von Kai Horstmann: „Tod im AKW“  »

 

22.02.17 Ausstellungseröffnung: „40 Jahre Gorleben“

Die Ausstellung „40 Jahre Gorleben“ zeigt die Geschichte des Protests gegen das nukleare Endlager in Gorleben. Günter Zint hat die Anti-Atom-Bewegung im Wendland seit ihren Anfängen begleitet: Von den Protesten gegen das Bohrloch 1004, über das legendäre Hüttendorf „Republik Freies Wendland“ bis hin zu den letzten Castortransporten im Jahr 2011. Eine Auswahl seiner beeindruckenden Momentaufnahmen werden vom 22.02.17 bis zum 30.03.17 in der Geschäftsstelle der NaturFreunde Berlin zu sehen sein.

Feierliche Eröffnung: 19.00 Uhr, Paretzer Str. 7

 

02.03.17 Lesung: „Die Anti-Atom-Bewegung – Geschichte und Perspektiven“

Die Anti- AKW-Bewegung ist nach der 68er Studentenbewegung die größte außerparlamentarische Bewegung – bis heute. Wie erklärt sich diese Vehemenz? Was hat Menschen bewogen, aktiv zu werden, über sich selbst hinaus zu wachsen, Schritte zu wagen, die sie vorher vielleicht mal angedacht, aber nie umgesetzt haben?

Die Anti-Atom-Bewegung”, Tresantis (Hg.), Assoziation A.
Von der Bauplatzbesetzung in Wyhl 1975, über Brokdorf ’77 und Wackersdorf ’86 bis zu Castorschottern in Gorleben 2011.

Beginn: 19.00 Uhr, Paretzer Str.7

 

30.03.17 Lesung: „Tod im AKW“

Ein Mitarbeiter des AKW Krümel wird tot neben einer Parkbank aufgefunden. Sofort gerät der eigene Sohn ins Visier der Ermittler, weil dieser entschiedener Atomkraft-Gegner ist. Schon bald danach gibt es jedoch einen zweiten Mord, der zeigt, wie ernst die Täter es meinen. Der Sohn und seine Frau beschließen zusammen mit einem Berliner Rechtsanwalt, der Sache selbst auf den Grund zu gehen. Dabei wird immer klarer: Das Mordopfer trug ein dunkles Geheimnis in sich. Die drei stoßen bei ihrer Recherche auf kriminelle Machenschaften einer skrupellosen Allianz, in die selbst ein Polizist mit verstrickt ist. Plötzlich geraten sie selbst in Lebensgefahr.. Kai Horstmann liest aus seinem Kriminalroman „Tod im AKW“

Beginn: 19.00 Uhr, Paretzer Str. 7

 

Weitere Veranstaltung:

BI Lüchow-Dannenberg e.V.: 40 Jahre Standortbenennung Gorleben – 40 Jahre Widerstand

 

 

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